Von Pinguinen und mutigen Gibbons
21. November 2007

Foto: Wikipedia
Angenommen Sie wollten ein neues Auto kaufen, würden Sie eines zum Preis eines Mittelklassewagens nehmen, das auf Grund des schwachen Motors viel zu langsam ist und immer wieder eine Zeit lang stehen bleibt? Genauso ein Notebook habe ich mir gekauft. Das Gerät wurde mit Windows Vista Home Premium verkauft und verfügt über einen ordentlichen Prozessor und 1 GB Arbeitsspeicher, der für durchschnittliche Anwendungen ausreicht. Das Problem ist nur, dass Vista auf diesem Notebook nicht vernünftig läuft, da es alleine fast 90 Prozent des Arbeitsspeichers belastet; ist dazu noch irgendein Programm aktiv, ist ein normales Arbeiten kaum noch möglich. Nicht dass ich auch nur daran gedacht hätte ein Windows auf diesem Computer zu belassen, trotzdem empfinde ich es schlichtweg als eine Unverschämtheit, Geräte mit einer solchen Konfiguration zu verkaufen.
Inzwischen habe ich - Haso wird es freuen - erfolgreich Ubuntu-Linux installiert, mit dem das Notebook ordentlich läuft. Mehr oder weniger umfangreiche Basteleien stehen zwar noch an, zum Beispiel will Linux meine WLAN-Karte partout nicht erkennen, doch die grundlegenden Dinge funktionieren. An solchen Kleinigkeiten merkt man als Mac-User wie weit OS X anderen Betriebssystemen voraus ist. Trotzdem werden hier keine Krokodilstränen vergossen, denn jetzt kann wenigstens der normale Blogbetrieb wieder aufgenommen werden.
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Bisher 2 Kommentare:
Verrätst du uns noch, was diese Probleme (und ihre Lösung) mit Pinguinen und Gibbons zu tun haben? Wahrscheinlich bin ich nur zu blöd, das zu kapieren. Aber lass mich nicht dumm sterben!!!
Ich gestehe, dass der Titel ein Ubuntu-Insider ist. Die verschiedenen Versionen von Ubuntu-Linux haben ähnlich wie OS X unterschiedliche Namen. Die erste hieß Warty Warthog (warziges Warzenschwein) und dass aktuelle Ubuntu heißt Gutsy Gibbon (Mutiger Gibbon). Linux an sich wird mit Pinguinen in Verbindung gebracht, weil das offizielle Maskottchen der Pinguin Tux ist.
Gelöst sind die Probleme leider noch nicht; meine WLAN-Karte wird nachwievor nicht erkannt und ein vollwertigen Ersatz für die Software, die ich unter OS X benutzt habe ist auch noch nicht in Sicht. Immerhin habe ich dem System mittlerweile erfolgreich beigebracht MP3s abzuspielen.