Kaiserpinguine mit Jungen
Foto: Wikipedia

Angenommen Sie wollten ein neues Auto kaufen, würden Sie eines zum Preis eines Mittelklassewagens nehmen, das auf Grund des schwachen Motors viel zu langsam ist und immer wieder eine Zeit lang stehen bleibt? Genauso ein Notebook habe ich mir gekauft. Das Gerät wurde mit Windows Vista Home Premium verkauft und verfügt über einen ordentlichen Prozessor und 1 GB Arbeitsspeicher, der für durchschnittliche Anwendungen ausreicht. Das Problem ist nur, dass Vista auf diesem Notebook nicht vernünftig läuft, da es alleine fast 90 Prozent des Arbeitsspeichers belastet; ist dazu noch irgendein Programm aktiv, ist ein normales Arbeiten kaum noch möglich. Nicht dass ich auch nur daran gedacht hätte ein Windows auf diesem Computer zu belassen, trotzdem empfinde ich es schlichtweg als eine Unverschämtheit, Geräte mit einer solchen Konfiguration zu verkaufen.

Inzwischen habe ich - Haso wird es freuen - erfolgreich Ubuntu-Linux installiert, mit dem das Notebook ordentlich läuft. Mehr oder weniger umfangreiche Basteleien stehen zwar noch an, zum Beispiel will Linux meine WLAN-Karte partout nicht erkennen, doch die grundlegenden Dinge funktionieren. An solchen Kleinigkeiten merkt man als Mac-User wie weit OS X anderen Betriebssystemen voraus ist. Trotzdem werden hier keine Krokodilstränen vergossen, denn jetzt kann wenigstens der normale Blogbetrieb wieder aufgenommen werden.



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