Orden des Leibowitz



24.05. 2009

Monster from a Prehistoric Planet

Screenshot Monster from a prehistoric world

Eine wissenschaftliche Expedition landet auf einer unbekannten Insel, die von Ureinwohnern bewohnt ist. Der Stamm der Eingeborenen verehrt ein Wesen namens “Gappa”, das es keinesfalls zu verärgern gilt, da sonst große Gefahr droht. Wie es sich für echte Forscher gehört, schlägt man natürlich alle Warnungen in den Wind und entdeckt in einer Höhle ein riesiges Ei, aus dem ein urzeitliches Wesen schlüpft. Das Tierchen wird in einen Käfig gesteckt und flugs nach Japan transportiert, wo es ausgestellt werden soll. Leider hat man die Rechnung ohne die Eltern des Kleinen gemacht, die sich auf die Suche nach ihrem Sprössling begeben und dabei monstermäßiges Unheil anrichten.

Dieser Film aus dem Jahr 1967 stammt nicht aus den Toho-Studios, die Monster wie Godzilla und Gamera ins Leben gerufen haben, sondern von Nikkatsu Corporation. Gedacht war er ursprünglich als Satire auf die japanischen Monsterfilme, das man davon nicht viel bemerkt, soll an der englischen Übersetzung liegen. Leider war es der einzige Film in dieser Richtung, den Nikkatsu gedreht hat, denn kurz nach seinem Erscheinen ging die Firma pleite. Das hat aber den Vorteil, dass man den Streifen inzwischen kostenlos herunterladen kann. Die Version im Internet Archive ist durchaus brauchbar, nur der Ton ist an manchen Stellen etwas zu leise.

Internet Archive: Monster from a prehistoric Planet

13.04. 2009

Berge des Wahnsinns

Berge des WahnsinnsMit diesem Buch ist eine ziemlich peinliche Geschichte verbunden, die gleich berichtet werden soll, damit sie vom Tisch ist. Ich hatte mal die vollständige Sammlung aller Bücher die von H.P. Lovecraft erschienen sind. Leider nur bis ich vor einigen Jahren mein Bekehrungserlebnis hatte und einer kleinen evangelischen Freikirche beitrat. Kurz danach habe ich in einem Anfall von religiösem Schwachsinn einige meiner Bücher und CDs weggeschmissen, die mir damals sehr gottlos und schlecht erschienen. Darunter auch Lovecraft’s gesammelte Werke, die diese Behandlung natürlich nicht verdient haben. Denn auch wenn ihm der Eingang in die Weltliteratur wahrscheinlich auch zukünftig verweigert bleiben wird, ist er doch ein Großmeister der schaurigen Literatur. Lovecraft hat zahlreiche Kurzgeschichten und Romane geschrieben, in denen er nichts weniger als ein eigenständiges Universum archaischer Gottheiten und Wesen erschuf, die die Rahmenhandlung all seiner Geschichten bilden.

Vor einiger Zeit habe ich beschlossen, mir Lovecraft’s Bücher erneut zu beschaffen und der Roman Berge des Wahnsinns aus dem Jahr 1936 soll dabei den Grundstock bilden. Darin wird eine Expedition in die Antarktis geschildert, die auf einem schwer zugänglichen Berg die Ruinen einer Stadt entdeckt die Millionen Jahre alt ist. Fossilien und Steinzeichnungen in der Stadt weisen auf eine uralte Zivilisation hin, die schon die urzeitliche Erde bevölkerte, als hier noch kein komplexes Leben existierte. Der Protagonist beschreibt seine Erlebnisse in einem Bericht, der die Menschheit vor einer weiteren Erforschung der Antarktis warnen soll, um sie vor einem Schrecken mit ungeahnten Dimensionen zu bewahren.

Lovecraft ist bestimmt nicht jedermanns Sache aber mir gefällt sein eigenwilliger Schreibstil, der mit gruseligen Adjektiven um sich schlägt und vor morbidem Verfall und fremdartigen archaischen Riten wimmelt. Die meisten seiner Geschichten unterliegen nicht mehr dem Copyright, deshalb kann man sie im englischen Original online lesen. Für diejenigen, die Englisch gut lesen können, habe ich Mountains of Madness als E-Book im PDF-Format zusammengestellt.

E-Book: At the Mountains of Madness, PDF, 366 Kb
Originaltexte von H.P. Lovecraft bei Wikisource
Berge des Wahnsinns bei Amazon

03.03. 2009

Video: A Tale of Rock


Direktlink zu Vimeo

Besonders sinnreich ist dieser kleine Animationsfilm zwar nicht, dafür aber sehr hübsch gemacht. Sehen Sie einen kleinen Drachen im musikalischen Wettstreit mit einem fiesen Gitarrenmonster.

24.02. 2009

Handgeschnitzte Monster aus japanischen Filmen

Handgeschnitzte Monster aus japanischen Filmen

Oh, schlag’ ruhig, mein klopfend Herz, diese Monster sind wirklich großartig! Ich bin ja ein großer Freund von Godzilla und den anderen Monstern, die uns die japanischen Toho-Studios seit mehr als 50 Jahren bescheren. Erst kürzlich habe ich Godzilla – Final Wars geschenkt bekommen und bin begeistert. Darin bekommen Sie alle oben abgebildeten Monster zu sehen, noch weitere Monster und natürlich den guten alten Godzilla. Außerdem bekommt man Helden zu sehen, die in Nazi-Uniformen gegen Aliens kämpfen und einen Typ der aussieht wie Saddam Hussein mit einem Samuraischwert. Aber zurück zu den Figuren. Die sind nämlich nicht aus dem üblichen Plastik gegossen, sondern handgeschnitzt und auf eine Stückzahl von 20 Stück limitiert. Hergestellt werden sie von einer Firma in Japan, die sich bisher auf die Herstellung von Samurai-Figuren spezialisiert hat. Leider sind die Figuren nicht ganz billig, so liegt der Preis zwischen 3000 und 23.000 Dollar. [via]

27.10. 2008

100 Monster reloaded

100 Monster Icons
Am vergangenen Donnerstag hatte ich Ihnen die schönen Monster-Icons von Jan Haehnel vorgestellt, und freundlicherweise lässt er die kleinen Biester nun auch auf Windows und Linux los. Herunterladen können Sie sie beim Künstler selbst. Viel Spaß damit!
100 Monster-Icons für Mac OS X, Windows und Linux

23.10. 2008

100 Monster für den Desktop

Wallpaper 100 Monster

Heute Morgen hat mir Deef Pirmasens, der das Dr. Jekyll und Mr. Hyde Hörbuch gemacht hat eine E-Mail geschickt, in der er mich bat, die Illustration zum Hörbuch zur Website des Designers zu verlinken. Das habe ich natürlich auch getan und bin dadurch auf dessen Weblog gestoßen, und habe die wunderbare Desktop-Wallpaper mit den 100 Monstern entdeckt, die perfekt zu Halloween passt. Die prima Monster gibt es auch einzeln als 100 Icons für Mac OS X und ich habe ihn per E-Mail angefragt, ob er sie vielleicht auch für Linux und Windows zur Verfügung stellen kann. Bis dahin kommen eben nur die Mac-Benutzer auf ihre Kosten.

Desktop-Wallpaper 100 Monsters
100 verschiedene Monstericons für Mac OS X

22.10. 2008

TiVo changed my Life


Direktlink zu YouTube

TiVo ist ein Multimedia-System um Sendungen im Fernsehen aufzuzeichnen und Musik, Fotos und das Internet auf den Fernseher zu bekommen. Hierzulande ist es nicht erhältlich aber in den USA stark verbreitet. Dieser 10-minütige Halloween-Kurzfilm zeigt, was passieren kann, wenn ein System zu psychotisch intelligent wird. Wer von Ihnen besitzt eigentlich ein iPhone … [via Gizmodo]

08.06. 2008

Gefräßiges Rosenmonster

Rosenfressendes Insekt

Dieses stachelige Insekt habe ich heute in einem Strauß Rosen im Wohnzimmer entdeckt. Es läuft auf den Rosen umher und kann riesige Löcher in die Blätter fressen. Ich hatte es erst für eine Raupe gehalten, aber es bewegt sich eher wie ein Insekt oder Käfer. Jedenfalls bin ich froh, dass dieses gefräßige Monster nur ganz klein ist. Was immer es auch sein mag.

16.10. 2007

Monster-Balladen

Ausschnitt aus: Song of Birth: The 3 Magi von Isabel Samaras

Mit ihrer Bilderserie “Monster Ballads” will uns die Künstlerin Isabel Samaras das Monster als jemanden der sich sein Schicksal nicht ausgesucht hat und Jedermann näherbringen. Dafür hat sie Motive aus klassisch christlichen Darstellungen und Ikonen benutzt. Bei einem Preis von 10.000 Dollar hätte das obere Bild “Song of Birth: The 3 Magi” allerdings den finanziellen Rahmen dieses bescheidenen Ordens gesprengt. [via Nerdcore]

Isabel Samaras – Monster Ballads

04.10. 2007

The Monster Engine

Ein Bild aus der Monster Engine

Der Illustrator Dave DeVries ist der Frage nachgegangen, wie Zeichnungen von Kindern aussehen würden, wenn sie realistisch und professionell gezeichnet wären. Das Ergebnis ist das Buch “The Monster Engine“, in dem er zahlreiche Bilder von Kindern als Vorlagen für eindrucksvolle Monstergemälde verwendet hat. Eine Auswahl dieser Zeichnungen kann man online in der Bildergalerie betrachten.

The Monster Engine

punchintheface

Zumindest bist du am Ende dieser Seite angelangt, deshalb noch schnell das Kleingedruckte:

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© 2007 - 2009 bei Frank Mazny. Sancte leibowitz, ora pro me!