Orden des Leibowitz



03.11. 2009

Kleines Passwort-Problem

Folgendes Problem: Linux Mint akzeptiert bei der Anmeldung plötzlich mein Passwort nicht mehr. Warum weiß ich nicht (Das letzte was ich getan habe, war Fluxbox zu installieren aber daran kann es doch eigentlich nicht liegen). Die übliche Prozedur, über Grub in den Recovery Mode und dann die Root Shell starten, klappt nicht, weil ich – wie mir jetzt klar wird – dummerweise kein eigenes Root-Passwort erstellt habe. Mein Root-Passwort war mein Benutzer-Passwort und das ist ja aus unbekannten Gründen zerschossen. Diese Anleitung um in eine Root-Shell ohne Passwort zu gelangen klappt nicht, weil ich nicht Root werde. Wie kann ich denn mein Root-Passwort unter Mint/Ubuntu/Debian ändern, um doch noch über den Recovery-Mode das normale Benutzerpasswort zu wechseln? Für einen Hinweis oder einen anderen Tipp wäre ich dankbar.

01.11. 2009

Puppy Linux als Alternative für Netbooks

Zur Zeit benutze ich auf meinem Netbook Linux Mint. Das läuft zwar recht gut, ist aber zuweilen etwas langsam. Als Alternative habe ich heute Puppy Linux ausprobiert, das speziell für Rechner mit alter Hardware gedacht ist. Der Vorteil ist dass es komplett in den Arbeitsspeicher geladen wird und deshalb ziemlich schnell ist. Die Distribution ist mit gut 100 MB ebenfalls sehr klein und kann wahlweise von CD oder USB-Stick gestartet oder auch auf der Festplatte installiert werden. Ich habe es erstmal auf meinem USB-Stick gepackt und selbst von dort aus bootet das Aspire One deutlich schneller als mit Mint. Die vorinstallierte Oberfläche ist aufgeräumt und kann am Anfang über geführte Menüs eingestellt werden. Selbst das unter Linux manchmal heikle Thema WLAN war in 2 Minuten eingerichtet. In der Benutzerfreundlichkeit liegt Puppy Linux also auch für Linux-Neulinge weit vorne.

Desktop von Puppy Linux 4.3

Desktop von Puppy Linux 4.3

Bei einer nur 100 MB großen Installationsdatei darf man natürlich kein allzu großes Softwarepaket erwarten. Bekannte Anwendungen, die im Paket enthalten sind, sind unter anderem Mozilla SeaMonkey als Browser, die Textverarbeitung AbiWord, Gnumeric als Tabellenkalkulation, der Instant Messenger Pidgin, Gxine als Player für Videos und XfreeCD zur Wiedergabe von Audio-Dateien. Zur Dateiverwaltung wird der Dateimanager ROX-Filer eingesetzt. Darüber hinaus gibt es Unterstützung für PDF- und PostScript-Dateien (Ghostview), Grafikbearbeitung (mtPaint, InkLite), einige Spiele (Minesweeper, Bubbles ähnlich Frozen Bubble u.a.) und zahlreiche Hardwaretreiber. Wer unbedingt Open Office oder andere eher fette Anwendungen braucht, kann sie entweder nachträglich über einen übersichtlichen Paketmanager installieren oder schon im Vorfeld eine der erweiterten Versionen von Puppy Linux benutzen. Auf meinem Netbook läuft Puppy Linux äußerst schnell und ist – soweit es mein Test von heute hergibt – gut zu bedienen. Ich werde es noch ein paar Tage über den USB-Stick ausprobieren, aber es scheint ein aussichtsreicher Linux-Kandidat für das Netbook zu sein.

Website von Puppy Linux

02.10. 2009

Das eigene Linux mit SUSE Studio

Selbst eine eigene Linux-Distribution zu erstellen, ist zwar kein Ding der Unmöglichkeit, allerdings recht zeit- und arbeitsintensiv. Wesentlich einfacher und auch für Unbedarfte benutzbar ist da Suse Studio von Novell. Dort kann man sich per Mausklick eine auf die eigenen Bedürfnisse angepasstes Linux zusammenstellen und es wahlweise als Version zum Installieren, für eine Live-CD oder der Installation auf einem USB-Stick herunter laden. Konfigurierbar ist so ziemlich alles. Zuerst wählt man ein Basissystem und eine Oberfläche aus, dann stellt man aus den zur Verfügung gestellten Paketen die Software und Treiber zusammen. Als Schmankerl kann man ein eigenes Logo und Wallpapers hinzufügen, um dem Ganzen einen persönlichen Anstrich zu verleihen. Wer Software will, die nicht in den vorhandenen Paketen dabei ist, kann zusätzliche Installationsquellen angeben oder gleich eigene Dateien hochladen. Ganz neu ist die Idee eines Linux-Baukastens nicht, denn Custom NimbleX und Slax bieten ähnliche Funktionen. So ausgereift und simpel habe ich es bisher aber nur bei Suse Studio gesehen.

Die Anwendungsmöglichkeiten für Suse Studio sind vielfältig, egal ob man sich seinen privaten Notfall-USB-Stick zusammenstellen möchte oder die Universal-Installations-CD für viele Rechner braucht. Ich überlege gerade, ob ich Katholix nicht doch mal als reales Projekt ins Auge fasse. Wer auf den Geschmack gekommen ist, sich sein persönliches Linux zu basteln, kann hier eine Einladung anfordern.

22.09. 2009

Immer da wo du bist bin ich nie

Gerade habe ich auf Amazon meinen Einstand bei den MP3-Downloads gegeben und mir das neue Album von Element of Crime zugelegt. Bis auf den Titelsong gibt es keine großen musikalischen Überraschungen, die hatte ich aber auch nicht erwartet. Stattdessen gibt es wieder einen Haufen tottrauriger und alkoholschwangerer Texte, die den Zyniker der ich bin ansprechen. Mir gefällt’s sehr gut und diejenigen die es bisher nicht mochten, werden es auch dieses Album hassen. Zum Reinhören gibt es hier das Video des Titelsongs. Der Download hat übrigend prima geklappt. Amazon bietet auch für Linuxer ein eigenes Programm an, das keinerlei Probleme bereitet hat. Danach noch schnell den Ordner mit den Dateien in Rhythmbox importieren und los geht’s.

23.06. 2009

Linux, GIMP und die Angst der CDU

Yet Another Linux Magazine
Yalm ist ein freies Linuxmagazin, das unter einer Creative Commons-Lizenz herausgegeben wird. Ausgabe Juni ist gerade eben als PDF erschienen.

GIMP in zehn Schritten erweitern
Anleitung um das freie Bildbearbeitungsprogramm GIMP mit Hilfe von Plugins aufzurüsten. Jetzt können Sie die Photoshop-Raubkopie endgültig wegwerfen ;)

Screenshot der Software KeepNote

KeepNote ist ein kostenloses Programm für alle Betriebssysteme, mit dem man Notizen aller Art anlegen und archivieren kann. Eine ausführliche Dokumentation gibt es auf der Website.

CDU-Wahlprogramm: Ahnungslos im Netz
Die Union sieht im Internet offenbar vor allem Gefahren. Statt seine Chancen zu nutzen, will sie es deshalb stärker kontrollieren. Ein Kommentar in der ZEIT

Onlinecommunitybenutzer
Auch schön ist der Hinweis von Malte Wedding auf das Internet-Verständnis der CDU-Abgeordneten Michaela Noll. Viel peinlicher geht es kaum noch.

Illustration von John Martz

Man könnte fast Mitleid mit dem Internet Explorer 6 haben, wenn man diese witzige Grafik von John Martz ansieht. Bei Flickr können Sie noch mehr seiner Arbeiten bewundern.

The Star Trek ASCII Art Archive
Einem echten Trekkie ist nichts zu mühselig. Joshua Bell hat sehr viele Raumschiffe aus dem Star Trek-Universum aus ASCII-Zeichen gebastelt.

Herzrasen-Sampler
Die RP-Online hat einen Sampler mit 15 kostenlosen und legalen Songs zusammen gestellt. Kann man ja mal reinhören.

22.06. 2009

Apollo, Fabelwesen und ein Konzil

Selbstgebautes Schwimmding für Bierdosen

Der Sommer soll ja angeblich im Anflug sein. Da braucht man dringend die Anleitung, um sich einen schwimmenden Bierbehälter für den Pool zu basteln.

Jugendschützer wollen Webshops indizieren
Die deutsche Kommission für Jugendmedienschutz möchte Shops in Österreich verbieten, weil man dort Spiele kaufen kann, die hier indiziert sind.

Sprüche für den Anrufbeantworter
Ich mag die Dinger ja nicht, aber sie erfreuen sich immer noch großer Beliebtheit. Hier gibt es eine Menge Sprüche zum Herunterladen.

Live von Apollo 11 – 40 Jahre später
Das Nature News Blog twittert zum Jubiläum unter ApolloPlus40 die komplette Mondlandung von 1969 – genau 40 Jahre zeitversetzt.

Alte Illustration eines Krokodils

Im Weblog BibliOdyssey gibt eine Sammlung historischer Zeichnungen seltsamer Tiere und Fabelwesen zu sehen.

15+ programs you don’t have to miss when you switch to Linux
Kleine Sammlung von Programmen, die es sowohl für Windows als auch für Linux gibt. Wer sein System wechselt, muss also nicht zwingend auf alles Gewohnte verzichten.

Das Konzil von Ephesos
Heute vor 1578 Jahren begann das dritte ökumenische Konzil der Kirche. Der alte Nestorius kam dabei nicht sehr gut weg, im Gegensatz zu Maria, die offiziell zur Gottesgebärerin erklärt wurde.

11.06. 2009

Ein katholischer Pinguin

KatholixDiesen lange verschollenen eindeutig katholischen Pinguin habe ich gestern dank Picasa wiederentdeckt. Ich habe ihn vor ein paar Jahren für einen leider nie vollendeten Aprilscherz gebastelt. In Anlehnung an Jesux hatte ich damals an einem katholischen Linux-Fake mit dem Namen Katholix geplant und dieser Pinguin sollte das Logo werden. Dazu sollte es Screenshots der fiktiven Linux-Distribution geben, die einen vorinstallierten virtuellen Rosenkranz, einen eingebauten Katholischen Katechismus und einen veränderbaren Heiligenaltar zeigen. Im Browser wären natürlich schon Links zu einschlägigen katholischen Websites eingefügt gewesen und die Hintergrundbilder hätten ausschließlich Heilige und Vatikan dargestellt. Aus verschiedenen Gründen die ich nicht mehr in Erinnerung habe, ist aus der Sache nichts geworden, doch immerhin habe ich das Logo wiedergefunden. Ich stelle es hier zur freien Verfügung, vielleicht können Sie es ja für irgendwas gebrauchen. Das Original ist 478 x 464 Pixel groß und im PNG-Format.

Download

31.01. 2009

Linkrutsche zum Wochenende

Externe Slim-DVD-Brenner für Netbooks
Ich habe mir zwar gerade erst ein billiges externes CD-ROM-Laufwerk gekauft, aber vielleicht muss ich ja irgendwann mal eine DVD brennen.

Screenshot Cubeecrafts

Bastelspaß mit Cubeecraft
Diese Papierfiguren sind sehr leicht zu basteln, denn sie können ohne Kleber zusammen gesteckt werden und witzig sehen sie auch noch aus. [via]

VOX bedroht Blogger und muss klein beigeben
Vox wollte den Heimwerker-Blogger Mario Göttsche zwingen, uralte Beiträge zur eingestellten Sendung Wohnen nach Wunsch zu löschen. Hat aber nicht mit den Bloggern gerechnet.

40 Jahre Mondlandung
Viele Infos zur Mondlandung und allerlei Verschwörungstheorien gibt es es beim Oberlehrer. Da soll es ja immer noch Leute geben, die es für einen Fake halten.

Atom-Deutschland gibt sich Frankreich geschlagen
Deutschland hat sein gesamtes Know-how für den Bau von Atomkraftwerken an Frankreich verloren. Milliardengeschäfte wickeln die Franzosen künftig ohne Siemens ab. Vielen Dank, Atomausstieg!

Screenshot Linux Mint

Linux Mint = Ubuntu in noch einfacher?
Linix Mint ist eine Linux-Distribution die auf Ubuntu basiert aber schon einige Treiber für MP3 usw. eingebaut hat. Außerdem soll die Unterstützung von Geräten ohne Linux-Treiber besser sein. Vielleicht bekomme ich damit doch noch WLAN in mein Notebook.

14.01. 2009

Anleitungen für Linpus Linux

Das Acer Aspire One wird außer mit Windows XP auch mit Linux als Betriebssystem angeboten. Dabei wird eine angepasste Version der chinesischen Distribution Linpus Linux lite verwendet. Nachdem man den normalen Desktop freigeschaltet hat, benimmt es sich im Prinzip wie jedes andere Linux auch, mit dem Vorteil, dass es auf einem Netbook verdammt schnell läuft. Wenn man allerdings wenig oder keine Erfahrung mit Linux hat, kann sich die Bedienung von Linpus als durchaus schwierig erweisen. Deshalb möchte ich auf das Blog Per Anhalter durch Linpus Linux hinweisen. Dort können Linux-Einsteiger aber auch erfahrene Benutzer durch viele Tipps und Tricks stöbern, die die Arbeit mit dem Netbook von Acer erleichtert. Die meisten Anleitungen sind aus anderen Blogs oder Foren ins Deutsche übersetzt, aber das macht es ja für den Leser nicht schlechter. Wer alle Möglichkeiten seines Aspire One nutzen möchte, sollte dort einmal reinlesen.

Per Anhalter durch Linpus Linux

01.01. 2009

Normaler Desktop auf dem Acer Aspire One

Screenshot Aspire One Xfce Desktop

Die Linux-Version des Acer Aspire One wird mit Linpus Lite ausgeliefert, dass ich entgegen anders lautender Äußerungen in einigen Foren für sehr praktisch halte. Das Linux aus Taiwan bootet schnell und läuft ziemlich flott, außerdem funktioniert die gesamte Hardware des Netbooks damit. Bei einem nachträglich installiertem Ubuntu ist das nur bedingt der Fall, zumindest muss einiges manuell bearbeitet werden. Einziger Nachteil ist der vorgefertigte Desktop von Acer, der nur sehr bedingte Einstellungen bietet. Mit etwas Bastelei kann man dem aber leicht Abhilfe schaffen und hat danach einen ganz normalen Desktop, wie man ihn von einem normalen Computer gewohnt ist. Mehr als den eingebauten Texteditor und etwas Mut für diejenigen, die noch nicht mit Linux gearbeitet haben braucht es nicht.

Richtiger Xfce-Desktop in 10 Schritten

27.10. 2008

100 Monster reloaded

100 Monster Icons
Am vergangenen Donnerstag hatte ich Ihnen die schönen Monster-Icons von Jan Haehnel vorgestellt, und freundlicherweise lässt er die kleinen Biester nun auch auf Windows und Linux los. Herunterladen können Sie sie beim Künstler selbst. Viel Spaß damit!
100 Monster-Icons für Mac OS X, Windows und Linux

08.04. 2008

Der leichte Einstieg in Ubuntu-Linux

Ubuntu GNU/LinuxIch versuche seit geraumer Zeit erfolglos WLAN unter Ubuntu-Linux einzurichten. Die in meinem Notebook eingebaute Karte wird sowieso nicht erkannt und inzwischen habe ich es mit zwei verschiedenen WLAN-USB-Sticks probiert, die aber auch nicht recht funktionieren wollen. Beide werden zwar vom System erkannt und angezeigt, trotzdem lassen sie sich nicht aktivieren. Ich denke, ich werde jetzt beide Sticks wieder verkaufen, und mir von dem Erlös 10 Meter gewöhnliches Netzwerkkabel kaufen und in den Flur legen. Damit schaffe ich es in Wohnzimmer und Hinterhof und Internet in freier Wildbahn gibt es eben nicht. Damit Sie aber nicht nur von meinen kläglichen Versuchen, ein drahtloses Internet zu bekommen lesen müssen, habe ich noch zwei interessante Tipps für Sie.
Der erste ist das Buch “Ubuntu GNU/Linux – Grundlagen, Anwendung, Administration“, das der Verlag als kostenlose HTML-Version zur Verfügung stellt. Das Buch ist in erster Linie für Einsteiger in Ubuntu-Linux gedacht, und beschreibt leicht und verständlich alles, was man damit anstellen kann und wie man es einrichtet.
Außerdem gibt es vom gleichen Verlag ein ebenfalls kostenloses Video-Training zu Ubuntu, das Ihnen die Grundlagen des System von der Installation angefangen erklärt. Bisher sind 7 Videos online, wenn die Serie vollständig ist, soll sie 28 Kapitel beinhalten. Falls Sie sich also auch mal mit Linux beschäftigen wollen, haben Sie hiermit zwei praktische Anlaufstellen zum Einstieg. Mit dem Program Wubi (raten Sie mal ob es kostenlos ist) können Sie übrigens einfach und ohne unerwünschte Nebenwirkungen wie eine gelöschte Festplatte Ubuntu unter Windows installieren, und wie eines Ihrer Programme starten und deinstallieren.

09.01. 2008

Windows unter Linux installieren

Screenshot Virtual Box

In den Kommentaren zu einem Artikel über das neue Linux-Derivat gOS im Weblog von Dieter Petereit bin ich auf das Programm Virtual Box gestoßen. Damit kann man ähnlich wie mit Parallels beliebig viele Betriebssysteme wie Linux oder Windows virtuell installieren. Nach der simplen Installation habe ich meine alten Windows XP-CDs gezückt und nach knapp 30 Minuten Aufspielzeit plus der Dauer für 3544 wichtige Updates hatte ich ein ordentlich laufendes XP unter Linux auf dem Rechner. Das Umschalten zwischen dem echten und dem virtuellen System klappt reibungslos, sogar gemeinsame Ordner kann man anlegen. Um anspruchsvolle Software unter Windows laufen zu lassen, benötigt man wahrscheinlich mehr als die zwei GB RAM, die ich eingebaut habe. Für den normalen Betrieb reichen sie aber vollkommen aus. Dadurch habe ich festgestellt, dass das Layout dieses Weblogs im IE 7 aussieht wie geplant und im IE 6 im Bezug auf die Schriftgröße völlig versagt. Darum werde ich mich aber später kümmern.
Virtual Box gibt es für Windows, Mac OS X und verschiedene Linuxe und ist für den privaten Gebrauch kostenlos.

Download: Virtual Box

25.11. 2007

Neues von der Gibbon-Front

Screenshot Ubuntu

Man mag es nicht glauben, aber der Screenshot zeigt einen Linux-Desktop unter Gnome. Etwas nachgeholfen haben der Fenster-Manager Compiz, mit dem allerlei hübsche Effekte gezaubert werden können und der Avant Window Navigator, mit dem man sich eine Leiste ähnlich wie in OS X basteln kann. Ähnliche Spielereien gibt es ja auch für Windows und für meinen persönlichen Geschmack können sie erstens nicht mit Original mithalten und fressen zumindest auf meinem Notebook mächtig Ressourcen. Deshalb habe ich auch sämtlichen Spielkram wider deaktiviert und benutze wieder die normale Oberfläche. Die sieht zwar nicht so schick aus, dafür ist Gnome eine durchdachte Angelegenheit, mit der man gut arbeiten kann.
Anders sieht es jedoch mir der Software aus, denn bisher habe ich kein Programm gefunden, dass mir auch nur annähernd den Komfort des Pendants für OS X bietet. Natürlich erfüllen alle Programme ihren Zweck und ich kann mir vorstellen, dass sich mancher Benutzer von Windows angesichts der Vielfalt und Funktionalität von Linux-Software die Augen reiben würde. Trotzdem kann Rhythmbox nicht gegen iTunes und Quanta Plus nicht gegen Coda antreten. Zudem fehlt mir noch ein passender Ersatz für die kleine Textverarbeitung Bean, das nicht so hochgezüchtet wie Open Office ist und genau die Funktionen hat die ich brauche. Einen Ersatz für Pages werde ich wohl nicht finden, auch wenn Scribus faktisch mehr Möglichkeiten bietet. Aber um auf die Schnelle einen Flyer oder ein Plakat zu erstellen ist Pages für mich einfach ideal. Zum Glück entwickelt sich die Linux-Welt stetig fort und irgendwann wird es vielleicht auch einen passenden Treiber für mein WLAN geben.

21.11. 2007

Von Pinguinen und mutigen Gibbons

Kaiserpinguine mit Jungen
Foto: Wikipedia

Angenommen Sie wollten ein neues Auto kaufen, würden Sie eines zum Preis eines Mittelklassewagens nehmen, das auf Grund des schwachen Motors viel zu langsam ist und immer wieder eine Zeit lang stehen bleibt? Genauso ein Notebook habe ich mir gekauft. Das Gerät wurde mit Windows Vista Home Premium verkauft und verfügt über einen ordentlichen Prozessor und 1 GB Arbeitsspeicher, der für durchschnittliche Anwendungen ausreicht. Das Problem ist nur, dass Vista auf diesem Notebook nicht vernünftig läuft, da es alleine fast 90 Prozent des Arbeitsspeichers belastet; ist dazu noch irgendein Programm aktiv, ist ein normales Arbeiten kaum noch möglich. Nicht dass ich auch nur daran gedacht hätte ein Windows auf diesem Computer zu belassen, trotzdem empfinde ich es schlichtweg als eine Unverschämtheit, Geräte mit einer solchen Konfiguration zu verkaufen.

Inzwischen habe ich – Haso wird es freuen – erfolgreich Ubuntu-Linux installiert, mit dem das Notebook ordentlich läuft. Mehr oder weniger umfangreiche Basteleien stehen zwar noch an, zum Beispiel will Linux meine WLAN-Karte partout nicht erkennen, doch die grundlegenden Dinge funktionieren. An solchen Kleinigkeiten merkt man als Mac-User wie weit OS X anderen Betriebssystemen voraus ist. Trotzdem werden hier keine Krokodilstränen vergossen, denn jetzt kann wenigstens der normale Blogbetrieb wieder aufgenommen werden.

punchintheface

Zumindest bist du am Ende dieser Seite angelangt, deshalb noch schnell das Kleingedruckte:

Dieses Weblog wird von Site 5 in den USA gehostet und mit dem wunderbaren WordPress betrieben. Das Aussehen dieser Website basiert auf dem ebenso wunderbaren Theme Old Popular Yolk von Joshua Goodwin. Bearbeitet und mit Inhalten befüllt wird dieses Blog mit Hilfe des einzigartigen Puppy Linux.

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© 2007 - 2009 bei Frank Mazny. Sancte leibowitz, ora pro me!