Hagener Tanzschule lehnt lesbisches Paar ab
Der Fettnapf des Tages hat die Ausmaße eines gesamten Pools. Kopfüber hinein gesprungen ist Wolfgang Stein, der Besitzer einer Tanzschule in Hagen. Auf seiner Website wünscht er zwar “allen Gästen viel Vergnügen in aktiver und netter Gesellschaft”, doch bestimmte Menschen scheinen ihm als Gäste nicht willkommen zu sein. Denn ein lesbisches Paar, das sich zu einem Tanzkurs angemeldet hatte, bekam eine äußerst unhöfliche Abfuhr:
Herr Stein hat uns aber mehr oder weniger deutlich gemacht, dass er zwei miteinander tanzende Frauen seinem Publikum in seiner Tanzstunde nicht zumuten könne.
Als ob das nicht schon peinlich genug wäre, wagt Herr Stein noch einen weiteren Kopfsprung in den Fettpool:
Wenn ich aber ein Frauenpaar in einem regulären Kurs akzeptiere, dann müsste ich auch ein Herrenpaar annehmen. Aber haben Sie schon einmal gesehen, dass Herr Westerwelle mit seinem Freund auf dem Bundespresseball tanzt?
Sicherlich darf jede/r eine eigene Meinung haben und einem Geschäftsmann wie Herrn Stein steht es frei, an welchen Menschen er Geld verdient. Doch sollte ich mal eine Tanzschule in Anspruch nehmen müssen, (da steht noch ein Tangokurs mit Frau Leibowitz aus) werde ich bestimmt eine andere wählen. Wer heutzutage ein solches Gebaren an den Tag legt, wird sich mein Geld nicht in die Tasche stecken.
Artikel zum Thema: Hagener Tanzschule lehnt lesbisches Paar ab




