26 Februar
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Wenn man Facebook nicht verstanden hat

facebook.pngJemanden, der sich auf einer Party in die hinterste Ecke stellt, mit niemandem redet und dann fluchtartig den Raum verlässt, sobald er doch von einem anderen Gast angesprochen wird, würde man wohl zu recht als etwas seltsam bezeichnen. Genauso hat sich der Autor Jan Heidtmann von der Süddeutschen Zeitung bei Facebook verhalten und dazu einen Artikel mit dem Resümee, das soziale Netzwerke nicht taugen geschrieben. Eine Abneigung gegen Netzwerke dieser Art zu haben und sie nicht zu benutzen, ist völlig in Ordnung und so manche Kritik daran ist auch gerechtfertigt. Aber den Sinn einer solchen Plattform nicht verstanden zu haben und dann daraus eine Schlussfolgerung zu ziehen ist reichlich dämlich. Menschen wie Heidtmann die nicht wissen, wozu Seiten wie Facebook angelegt worden sind, tummeln sich dort aber zahlreich. Neulich bekam ich dort wieder einige Freundschaftsvorschläge von Personen, die schon zu meinem virtuellen Freundeskreis gehören. In der Regel nehme ich diese Vorschläge an, denn man weiß ja nie, wofür es mal gut sein kann. Ein Benutzer schrieb mir allerdings zurück, dass er bei Facebook grundsätzlich nur Menschen die er persönlich kennt in seine Freundesliste aufnimmt. Darüber bin ich zwar nicht gleich in Tränen ausgebrochen, habe mich aber gefragt, was solche Leute bei Facebook suchen. Meinen echten Freunden kann ich doch E-Mails schreiben, sie anrufen oder mich mit ihnen treffen. Dafür brauche ich doch bestimmt kein soziales Netzwerk im Internet. [via]

18 Februar
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Persönlich im Netz

David Zuckerberg, Gründer der Plattform Facebook muss im Vorfeld mit den massiven Protesten der Benutzer gerechnet haben. Ansonsten hätte man die Änderung der Nutzungsbedingungen, die dem Benutzer quasi alle Rechte an seinen Inhalten genommen hätte nicht so klammheimlich vollzogen. Erstmal sind die neuen Regelungen zwar wieder zurückgenommen, doch wirft das Thema für mich erneut die Frage auf, welche Inhalte man auf Plattformen wie Facebook, StudiVZ, Flickr oder sonstwo veröffentlichen sollte. Weiter gedacht, geht es letzten Endes darum welche Inhalte man im Internet allgemein von sich veröffentlichen sollte, egal ob es sich um eigene Kommentare zu Inhalten anderer oder Einträge im eigenen Weblog handelt.

Um der Facebook-Falle zu entgehen, reicht es schon aus, dort keine Inhalte mehr einzustellen, die kommerziell brauchbar sind. Sich im Netz nicht komplett lächerlich zu machen ist für viele Menschen anscheinend wesentlich schwieriger. Generell bin ich der Meinung, dass man im Netz nichts über sich veröffentlichen oder von sich geben sollte, was man nicht auch der eigenen Mutter ohne rot zu werden preisgeben könnte. Sprich, man bleibt in Foren oder Kommentaren zumindest halbwegs höflich und lädt nicht gleich jedes Foto von der letzten Party hoch. Es mag ja sein, dass jemand dass Bild auf dem er betrunken, vollgekotzt und mit Hakenkreuzen bemalt in einer Badewanne liegt irre lustig findet, eine potentielle Personalchefin kann das in 5 Jahren allerdings ganz anders sehen.

Hier noch drei Beispiele, die ich innerhalb von wenigen Minuten bei Flickr gefunden habe. Zwar nicht mit Kotze und Hakenkreuzen aber auch ohne dem peinlich genug. Neben alledem was ich schont erwähnt habe, bin ich der Meinung, dass es schlichtweg keine Not tut die Allgemeinheit mit solchen Fotos zu belästigen.

Beispiel 1:
Betrunkene Frau trinkt Senf

Diese junge Dame gießt sich ein ordentliches Glas Senf hinter die Binde. Als öffentliches Foto eher ungünstig. [Quelle]

Beispiel 2:
Betrunkene Schulmädchen in Not

Auch diese angetrunkenen Schulmädchen geben ein sehr grenzwertiges Bild ab. Auch wenn der Moment wahrscheinlich sehr lustig war, sollten manche Fotos doch besser im privaten Kreis gezeigt werden.[Quelle]

Beispiel 3:
Betrunkenes Schulmädchen in Not

Geht aber noch besser: auch dieses ästhetisch fragwürdige Lichtbild wäre besser nicht veröffentlicht worden. [Quelle]

Also, falls Sie ähnliche Bilder auf Ihrer Festplatte haben ist das nicht weiter tragisch, denn schließlich hatte (fast) jeder mal irgendwann ein Getränk zuviel. Nur reicht es völlig aus, diese Geschichte einem ausgewählten Kreis als Anekdote zum besten zu geben. Man muss ja nicht gleich das gesamte Internet damit beglücken.

13 Oktober
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Wieder bei Facebook

Die Tage habe ich meinen Account bei Facebook wieder aktiviert, warum kann ich nicht mal genau sagen. Jetzt erwarte ich mindestens hunderte von Freunden, die Teilnahme an unglaublich wichtigen Netzwerken und wenigstens eine Handvoll gewinnbringender Chancen die sich daraus ergeben. Das sollte doch wohl drin sein.