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	<title>Orden des Leibowitz &#187; evangelisch</title>
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	<description>Das Sammelsurium meiner persönlichen Leidenschaften</description>
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		<title>Lanze f&#252;r Frau K&#228;&#223;mann</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 12:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Mazny</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einen solchen Aufschrei der Entr&#252;stung in der Politik nach einer Predigt hat es lange nicht gegeben, zumindest erinnere ich keinen. Politiker fast aller Parteien attackierten die evangelische Bisch&#246;fin K&#228;&#223;mann scharf, nachdem sie in ihrer Neujahrspredigt unter anderem den Kampfeinsatz – manche w&#252;rden es Krieg nennen – in Afghanistan kritisierte. Stein des Ansto&#223;es sind die folgenden S&#228;tze der Ratsvorsitzenden:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen solchen Aufschrei der Entr&#252;stung in der Politik nach einer Predigt hat es lange nicht gegeben, zumindest erinnere ich keinen. Politiker fast aller Parteien attackierten die evangelische Bisch&#246;fin K&#228;&#223;mann scharf, nachdem sie in ihrer <a href="http://www.ekd.de/predigten/2010/100101_kaessmann_neujahrspredigt.html">Neujahrspredigt</a> unter anderem den Kampfeinsatz &#8211; manche w&#252;rden es Krieg nennen &#8211; in Afghanistan kritisierte. Stein des Ansto&#223;es sind die folgenden S&#228;tze der Ratsvorsitzenden:</p>
<blockquote><p>Nichts ist gut in Afghanistan. All diese Strategien, sie haben uns lange dar&#252;ber hinwegget&#228;uscht, dass Soldaten nun einmal Waffen benutzen und eben auch Zivilisten get&#246;tet werden. Wir brauchen Menschen, die nicht erschrecken vor der Logik des Krieges, sondern ein klares Friedenszeugnis in der Welt abgeben, gegen Gewalt und Krieg aufbegehren und sagen: Die Hoffnung auf Gottes Zukunft gibt mir schon hier und jetzt den Mut von Alternativen zu reden und mich daf&#252;r einzusetzen. Manche finden das naiv. Ein Bundeswehroffizier schrieb mir, etwas zynisch, ich meinte wohl, ich k&#246;nnte mit weiblichem Charme Taliban vom Frieden &#252;berzeugen. Ich bin nicht naiv. Aber Waffen schaffen offensichtlich auch keinen Frieden in Afghanistan.</p></blockquote>
<p>Ich frage mich nur, was die Politik von Frau K&#228;&#223;mann erwartet hat? Aus christlicher Sicht kann sie nicht anders, als jeden Waffeneinsatz zu verurteilen. Ich erinnere da an den verstorbenen Johannes Paul II. der vor und w&#228;hrend des letzten Kriegs im Irak vehement gegen den Einmarsch protestierte. Auch er konnte nicht anders, denn das Evangelium und Krieg sind unvereinbar. Ralf F&#252;cks, Vorstandsmitglied der Heinrich-B&#246;ll-Stiftung hat es ungewollt auf den Punkt gebracht, indem er &#8220;die zur Routine gewordene Unart, im Brustton der h&#246;heren Moral politische Handlungsanweisungen zu erteilen&#8221; <a href="http://www.evangelisch.de/themen/politik/kaessmann-weist-kritik-an-neujahrspredigt-zurueck9284">kritisierte</a>. Doch genau das ist die Aufgabe der Kirchen; Politiker im Zweifelsfall daran zu erinnern, dass ihr Handeln im Widerspruch mit den moralischen Vorgaben des Christentums steht. Da braucht sich Frau K&#228;&#223;mann auch nicht mit         der Realit&#228;t abgeben, sondern kann Forderungen stellen, die &#252;ber einen simplen Pragmatismus hinausgehen. Das Evangelium selbst ist schlie&#223;lich von einem rein rationalen Standpunkt aus ebenfalls nicht zu begreifen.</p>
<p>Und davon ab: Es ist auch nichts gut in Afghanistan. Ich bin zwar wahrlich kein Pazifist und glaube, dass ein Krieg zwar das letzte Mittel sein muss, doch manchmal leider unvermeidbar ist. Nur ist diese Strategie in Afghanistan doch wohl vollkommen gescheitert. Trotz aller Bomben und Gefechte sind die Taliban au&#223;erhalb Kabuls immer noch die Herren im Land und es sieht nicht so aus, als sei der weltweite islamistische Terrorismus gro&#223;artig einged&#228;mmt. Was genau vor Ort passiert kann man nur mutma&#223;en, denn ich gehe nicht davon aus, dass die &#214;ffentlichkeit &#252;ber alles informiert wird. Die deutsche Politik hat es auch bisher nicht geschafft, der Bev&#246;lkerung und vor allem den Soldaten den Sinn dieses Einsatzes zu verdeutlichen. Ein Krieg ist es auf keinen Fall, manchmal h&#246;rt man von kriegs&#228;hnlichen Zust&#228;nden und eigentlich betreibt die Bundeswehr ja zivile Aufbauarbeit. Ja was denn nun? Au&#223;erdem finde ich es &#228;u&#223;erst problematisch, dass deutsche Soldaten ihr Leben f&#252;r ein Land  einsetzen, dessen Pr&#228;sident augenscheinlich durch massiven Wahlbetrug an der Macht verblieben ist. Ich frage mich, wie das mit den demokratischen Anspr&#252;chen der milit&#228;rischen Allianz in Einklang zu bringen ist.</p>
<p>Nein, die Kritik der Bisch&#246;fin hat Hand und Fu&#223;. Der emp&#246;rte Aufschrei unserer politisch Verantwortlichen zeigt, dass sie den Finger in eine offene Wunde gelegt hat, die die Regierung nicht schlie&#223;en kann oder will. Es ist nur legitim, dass da von christlicher Seite unbequeme Forderungen gestellt werden.</p>
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		<title>Ride the Lightning</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 14:19:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Mazny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[evangelisch]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 2. Juli 1505 geriet ein Student der Rechtswissenschaften auf dem Heimweg von seinen Eltern in einen Sturm. Die Legende besagt, dass es ein Unwetter der ganz besonders widerlichen Art war. Als der junge Mann mitten durch das Gewitter in Richtung Erfurt eilte, schlug pl&#246;tzlich ein Blitz direkt neben ihm im Boden ein und warf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.sanktleibowitz.org/wp-content/uploads/2009/07/blitzeinschlag.jpg" alt="Blitzeinschlag" title="Blitzeinschlag" width="500" height="173" class="alignnone size-full wp-image-1516" /></p>
<p>Am 2. Juli 1505 geriet ein Student der Rechtswissenschaften auf dem Heimweg von seinen Eltern in einen Sturm. Die Legende besagt, dass es ein Unwetter der ganz besonders widerlichen Art war. Als der junge Mann mitten durch das Gewitter in Richtung Erfurt eilte, schlug pl&#246;tzlich ein Blitz direkt neben ihm im Boden ein und warf ihn zu Boden. Pladdernass und zu Tode ge&#228;ngstigt rief er die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heilige_Anna">Heilige Anna</a>, Patronin bei Gewittern an ihm beizustehen. &#8220;L&#228;sst Du mich leben, so will ich ein M&#246;nch werden.&#8221; schrie er und wurde tats&#228;chlich erh&#246;rt. Durch dieses Gel&#252;bde getrieben, trat er in ein Kloster ein und machte dadurch seinen Vater stinksauer. Einige Jahre sp&#228;ter ver&#228;rgerte er sogar den Papst und eine ganze Menge anderer Leute, doch da war <a href="http://www.luther.de/legenden/blitz.html">Luther</a> schon l&#228;ngst als Reformator bekannt. Man sieht also, dass durch einen Blitzeinschlag eine Menge in Bewegung kommen kann. Aus diesem Grund gibt es heute nur f&#252;r Martin Luther, eine prima Live-Version aus dem Jahr 1987 von <a href="http://www.youtube.com/watch?v=xRn2VY7qs5w">Metallica&#8217;s Ride the Lightning</a>.</p>
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		<title>Piercings und schlechtes geistliches Liedgut</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 06:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Mazny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religion]]></category>
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		<category><![CDATA[herrimhimmel]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier ein kleines Beispiel aus der Abteilung g&#228;nzlich sinnfreier Lieder f&#252;r den Gottesdienst. Bitte beachten Sie die sozialkritische Anmerkung in der vierten Strophe: 1. Ohne Wasser k&#246;nnen wir nicht leben, Frucht und Ernte kann es dann nicht geben! Ja, Gott schenkt uns Wasser hier auf Erden, darum soll dies unser Danklied werden. 2. Brunnen flie&#223;en [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ein kleines Beispiel aus der Abteilung g&#228;nzlich sinnfreier Lieder f&#252;r den Gottesdienst. Bitte beachten Sie die sozialkritische Anmerkung in der vierten Strophe:</p>
<blockquote><p>1. Ohne Wasser k&#246;nnen wir nicht leben, Frucht und Ernte kann es dann nicht geben! Ja, Gott schenkt uns Wasser hier auf Erden, darum soll dies unser Danklied werden.</p>
<p>2. Brunnen flie&#223;en und die Quellen springen, B&#228;ume wachsen, Felder Fr&#252;chte bringen.</p>
<p>3. Auf den Feldern wirken Tau und Regen und die Sonne unsern Erntesegen.</p>
<p>4. Fl&#252;sse, Seen gilt es auch zu pflegen, reines, gutes Wasser ist ein Segen.<br />
&copy; Text und Melodie: Wolfgang Longardt
</p></blockquote>
<p>Als dieses Lied gestern im Taufgottesdienst meiner Nichte in spe gesungen wurde, musste ich mehr oder weniger innerlich richtig lachen. Davon abgesehen war der Gottesdienst aber v&#246;llig in Ordnung, wenn auch f&#252;r meinen Geschmack etwas zu sehr auf Kinder als auf Teenager ausgerichtet. Gr&#246;&#223;er war das Problem die richtige Kirche zu finden, denn die Stadt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dorsten">Dorsten</a> verh&#228;lt sich damit geradezu geheimniskr&#228;merisch. So ergab es sich, dass wir erst bei den Neu-Apostolen (Sektierer! Dreh sofort um!) und dann an der evangelischen Erl&#246;ser-Kirche (Im Ausma&#223; seiner H&#228;sslichkeit imposantes Geb&#228;ude) landeten. Durch die Hilfe freundlicher Einwohner konnten wir die richtige Kirche aber dann doch noch finden. Auff&#228;llig erschien mir zudem noch die Anzahl von Fitness- und Tattoo-Studios. In einem konnte man sich sogar gleichzeitig piercen, t&#228;towieren, frisieren und die N&#228;gel machen lassen. Da konnte ich den Dorstener, der ersch&#246;pft aus dem Injoy kommt um sich zum Abend noch schnell die Haare legen und den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Prinz_Albert_(Piercing)">Prinz Albert</a> &#246;len zu lassen direkt vor mir sehen.</p>
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		<title>Hirsche im Anzug</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Dec 2007 19:56:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Mazny</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute habe ich sch&#246;ne Taschent&#252;cher aus meinem Adventskalender gefischt. Das Rubbellos aus meinem anderen Kalender brachte leider wieder nicht die erw&#252;nschten EUR 20.000. aber bis zum 24. Dezember sind es ja noch ein paar Tage hin. Passend zum Thema habe ich ebenfalls heute einen Artikel zum Reichtum aus christlicher Sicht gelesen, der als Vorlage zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.sanktleibowitz.org/wp-content/uploads/2007/12/hirsche.jpg' alt='Hirsche auf einem Taschentuch' /></p>
<p>Heute habe ich sch&#246;ne Taschent&#252;cher aus meinem Adventskalender gefischt. Das Rubbellos aus meinem anderen Kalender brachte leider wieder nicht die erw&#252;nschten EUR 20.000. aber bis zum 24. Dezember sind es ja noch ein paar Tage hin. Passend zum Thema habe ich ebenfalls heute einen Artikel zum Reichtum aus christlicher Sicht gelesen, der als Vorlage zur Diskussion der Synode der EKD entstand.</p>
<blockquote><p>Reichtum muss als eine Gabe Gottes gesehen werden, die Menschen und Gruppen treuh&#228;nderisch anvertraut ist und sich darin bew&#228;hren soll, der ganzen Gemeinschaft zugute zu kommen, um die Lebens- und Teilhabem&#246;glichkeiten aller Menschen zu erweitern und durch die Schaffung solidarischer Formen der Arbeit und der Lebenssicherung zu ihrer Freiheit beizutragen.</p></blockquote>
<p><strong><a href="http://www.welt.de/meinung/article1476198/Reiche_muessen_dem_Allgemeinwohl_dienen.html">Reiche m&#252;ssen dem Allgemeinwohl dienen</a></strong></p>
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		<title>Zwischen Modernisierung und Bewahrung</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 21:11:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Mazny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[evangelisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Von der Synode, geleitet von Nordhausens SPD-Oberb&#252;rgermeisterin Barbara Rinke, ist bislang kein Impuls f&#252;r die Sch&#228;rfung des evangelischen Profils ausgegangen. Der Wandel bleibt ein Prozess, den eine fordernde EKD-Spitze in informeller Abstimmung mit einzelnen Landeskirchen und regionalen Initiativen in Gang h&#228;lt. Dass dabei das EKD-Kirchenparlament kaum eine Rolle spielt, liegt auch an jenen Synodalen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Von der Synode, geleitet von Nordhausens SPD-Oberb&#252;rgermeisterin Barbara Rinke, ist bislang kein Impuls f&#252;r die Sch&#228;rfung des evangelischen Profils ausgegangen. Der Wandel bleibt ein Prozess, den eine fordernde EKD-Spitze in informeller Abstimmung mit einzelnen Landeskirchen und regionalen Initiativen in Gang h&#228;lt. Dass dabei das EKD-Kirchenparlament kaum eine Rolle spielt, liegt auch an jenen Synodalen, die sich lieber mit politischen Themen besch&#228;ftigen w&#252;rden und glauben, die &#214;ffentlichkeit erwarte Aufrufe gegen Kinderarmut oder Fl&#252;chtlingsabschiebungen.</p></blockquote>
<p>Auch wenn ich dem Beginn der Session vorgreife: <a href="http://youtube.com/watch?v=dc9Oklle6nQ">ich bin so froh, dass ich nicht evangelisch bin</a>. Nicht dass es auf katholischer Seite &#252;berall zum besten stehen w&#252;rde;  mit schwindenden Gl&#228;ubigen und Priestern, sexuellem Missbrauch, Geldmangel und Angriffen durch Sekten hat die Kirche auch einige Schwierigkeiten, die noch zu bew&#228;ltigen sind. Trotz allem hat es die Kirche aber geschafft, ihre Corporate Identity bis in dieses Jahrhundert zu bewahren. Sicherlich trifft die nicht bei allen Katholiken, Anders- und Nichtgl&#228;ubigen auf Zustimmung, doch letztendlich wissen alle was sie von Rom erwarten k&#246;nnen. Die EKD hingegen arbeitet seit Jahren an ihrem Spagat zwischen Modernisierung und Bewahrung, wobei sie meines Wissens best&#228;ndig an Mitgliedern verliert, die sich Freikirchen oder ganz anderen Richtungen zuwenden, ohne sich ein wirkliches Profil zu verschaffen. Vielleicht sieht es auf der Ebene der durchschnittlichen Gemeinde anders aus, aber als ganz normaler Protestant w&#252;rde ich mir zur Zeit ehrliche Sorgen um meine Kirche machen. Zumindest w&#252;rde ich mich fragen, was nach fast 500 Jahren noch mit der Kirche Luthers &#252;bereinstimmt.</p>
<p><strong><a href="http://www.welt.de/welt_print/article1334643/Auf_der_Synode_macht_sich_Missmut_breit.html">Auf der Synode macht sich Missmut breit</a></strong></p>
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		<title>Ich stehe zum Leitbild Ehe und Familie</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Oct 2007 13:25:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Mazny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[evangelisch]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>

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		<description><![CDATA[In unserem Ja zur Vielfalt sehe ich unsere St&#228;rke. In Rum&#228;nien habe ich einen orthodoxen Gottesdienst erlebt, da spielt sich Liturgie ab, ohne dass die Gemeinde irgendwie beteiligt ist. Ohne Gemeinde gibt es aber f&#252;r uns keinen Gottesdienst. Wir Evangelische sollten auch nicht versuchen, andere nachzuahmen, indem wir jetzt alle bunte Stolen tragen oder in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>In unserem Ja zur Vielfalt sehe ich unsere St&#228;rke. In Rum&#228;nien habe ich einen orthodoxen Gottesdienst erlebt, da spielt sich Liturgie ab, ohne dass die Gemeinde irgendwie beteiligt ist. Ohne Gemeinde gibt es aber f&#252;r uns keinen Gottesdienst. Wir Evangelische sollten auch nicht versuchen, andere nachzuahmen, indem wir jetzt alle bunte Stolen tragen oder in klerikalen Kragen herumlaufen. Der schwarze Talar mit Beffchen ist unsere Tradition, ja unser Markenzeichen. Eine Stola geh&#246;rt nicht dazu, sie ist Zeichen eines Weihepriestertums. Ich trage deshalb bewusst keine Stola.</p></blockquote>
<p>Die evangelische Bisch&#246;fin Margot K&#228;&#223;mann spricht in der WELT &#252;ber Ursache und Wirkung des neuen Atheismus, den derzeitigen Stand der EKD und der M&#246;glichkeiten in der Zukunft. Als selbst Betroffene &#228;u&#223;ert sie sich auch zum Thema Brustkrebs und Scheidung, sowie zum Vorschlag, die erste evangelische P&#228;pstin zu werden.</p>
<p><strong><a href="http://www.welt.de/politik/article1280964/Ich_stehe_zum_Leitbild_Ehe_und_Familie.html">Interview mit der evangelischen Bisch&#246;fin Margot K&#228;&#223;mann</a></strong></p>
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