Generation Porno

Gestern habe ich im ZDF die Dokumentation “Generation Porno – Wenn Kinder hartem Sex begegnen” gesehen, in der Kinder zwischen 13 bis 15 Jahren von ihren Erfahrungen mit Sex und harter Pornografie berichten. Dass man als männlicher Heranwachsender in diesem Alter früher oder später Kontakt mit Pornos hat, ist ja nicht ungewöhnlich oder gar unnormal. Ich kann mich da selbst an heimlich unter der Schulbank herumgereichte Heftchen erinnern oder auch an einen aus heutiger Sicht wahrscheinliche harmlosen Pornofilm, den der Cousin eines Freundes von diesem Typen aus der Klasse über uns besorgt hat. Diese Dinge haben wir seinerzeit mit einer Mischung aus Neugier und Scham betrachtet und sind dann zu wichtigeren Angelegenheiten wie Computerspielen, Comics und schlechten Horrorfilmen übergegangen. Das war vor 25 Jahren, heute braucht man nur Google mit ein paar Stichworten zu füttern, um alle Variationen von Pornografie zu sehen. Das führt dazu, dass sich 13jährige Jungen fragen, ob die Kopulation am Küchentisch der Regelfall ist und für sie Pornografie auf dem PC oder dem Handy tatsächlich normal geworden ist.










