25 März
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Anleitung für Weblogs

Manchmal stöbere ich in den Tiefen meines Weblogs und entdecke Hinweise, die ich leider schon längst wieder vergessen habe. So einer ist die Anleitung Mit Weblogs per Du von Ralph Segert, die sich an Einsteiger in dieser Materie richtet. Das besondere daran ist, dass nicht nur erklärt wird wie man mit Hilfe von WordPress ein eigenes Blog betreibt, sondern auch wie man es als Leserin oder Leser benutzt. Angefangen damit woran man ein Blog erkennt, erklärt Ralph auch wie man etwas kommentieren kann oder einen RSS-Feed abonniert. Die meisten Themen werden mit kurzen und verständlichen Videos erläutert und auch die reinen Textbeiträge sind sehr übersichtlich gehalten. Dadurch ist es sowohl für angehende Blogger, als auch für Menschen, die sich für Blogs interessieren empfehlenswert. Schaut einfach mal rein!

22 Januar
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Buch: Blogs für alle

Bloggen ist das Zauberwort der Internet-Welt. Zum ersten Mal seit der Öffnung des Webs ist jedermann in der Lage, auch ohne technisches Kenntnisse sein Wissen über das Internet zu verbreiten. Während in den USA, in Japan, in Frankreich, Großbritannien und selbst in China jeweils Millionen Menschen schon eigene Blogs im Internet publizieren, sind Blogs im deutschsprachigen Raum noch unterentwickelt. Dieses Buch erklärt nicht nur, was Blogs sind, sondern es erläutert auch die Fachbegriffe aus der Welt des Bloggens und gibt konkrete Anleitungen für den Betrieb Ihres eigenen Weblogs. Zudem erhalten Internetnutzer, die sich von Blogs unterhalten und informieren lassen, wichtige Hinweise und interessante Tipps.

Das Buch “Blogs für alle” kostet im Laden 20 Euro, man kann es aber auch kostenlos im PDF-Format herunterladen. Ich habe zwar noch nicht reingelesen, aber einen geschenkten Gaul lässt man sich ja nicht entgehen. Vielleicht hilft euch das Buch ja weiter oder bringt euch am Ende noch ans Bloggen. [via]

26 Dezember
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Bloggen mit WP2Go

Ich habe mir gerade WP2Go aus dem Android-Market auf mein neues HTC Hero, dass mir das freundliche Christkind gebracht hat geladen. Mit diesem kleinen Programm kann man Einträge in einem WordPress-Blog vom Telefon aus schreiben. Die Oberfläche ist sehr übersichtlich und einfach zu bedienen. Es gibt die Möglichkeit Fotos einzubinden sowie die wichtigsten Optionen, den Text zu formatieren. Der fertige Text kann den vorhandenen Kategorien zugeordnet und mit Tags versehen werden. Will man den Eintrag noch nicht veröffentlichen, kann er auch erst gespeichert werden.

Sicher ist bloggen über eine Touchscreen-Tastatur nicht die beste Methode um einen Eintrag zu schreiben und garantiert nicht die schnellste. Doch für unterwegs ist es genau dass, was ich gesucht habe. Zudem ist diese nette kleine App auch noch kostenlos.

26 September
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Ganz simpel bloggen

Ich bekomme immer mal wieder Anfragen von Leuten die gerne selbst bloggen würden, aber sich keinen eigenen Webspace zulegen möchten oder sich vor der Installation einer Blog-Software scheuen. Bisher habe ich in diesem Fällen immer auf Blogger und WordPress verwiesen, in letzter Zeit ist mir aber vermehrt der Dienst Posterous ins Auge gefallen. Posterous verlangt keine Anmeldung und hat den Vorteil, dass man Texte, Fotos, Musik oder Videos per E-Mail veröffentlichen kann. Außerdem gibt es Einstellungen, um Einträge automatisch zu Twitter, Facebook oder andere Dienste zu senden. Seit kurzem muss man sich auch nicht mehr mit dem schlichten Standardlayout begnügen, sondern kann das Aussehen seines Blogs komplett selbst gestalten. Wer Posterous benutzt erhält 1 Gigabyte Speicherplatz (der erstmal reichen sollte) und das Versprechen, dass das Angebot kostenlos bleibt. Wer schon vorher anderswo ein Weblog hatte, kann seine Einträge sogar importieren. Darüber hinaus ist Posterous aber auch als Online-Notizbuch interessant, da man Websites oder sonstwas schnell per Browser auf sein Blog schicken kann. Für alle, die möglichst unkompliziert bloggen wollen, scheint mir Posterous zur Zeit die beste Lösung zu sein.

29 August
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Segel wieder gesetzt

Einigen ist vielleicht die kleine Flaute die sich über dieses Blog gelegt hat aufgefallen. Gründe dafür gab es mehrere, der wichtigste war der, dass sich mein altes Leid, die Depression samt seiner unseligen Begleiterscheinungen in letzter Zeit wieder stärker hervorgetan hat. Keine Angst, ich werde euch nicht mit Details nerven, es ist einfach eine Sache die unglaublich anstrengend ist. Denn in der Bloggerei steckt eigentlich mein Herzblut, seitdem ich vor gut sieben Jahren den ersten Eintrag geschrieben habe. Wenn also selbst bloggen nicht mehr klappt, wird es endgültig Zeit, die Sache wieder in Angriff zu nehmen. An dieser Stelle noch ein Dankeschön an alle, die sich in den letzten Wochen bei mir gemeldet und mich auch ein wenig zum Weitermachen genötigt haben.

Hier soll es aber auch wieder weitergehen, deshalb habe ich die Segel neu gesetzt und etwas aufgeräumt. Das neue Theme mit dem schönen Namen Old Popular Yolk finde ich nicht nur sehr übersichtlich und gut lesbar, es enthält auch keinerlei Schnickschnack, der vom eigentlichen Sinn eines Blogs ablenkt. Ebenso über Bord gegangen ist die Google-Werbung und weniger sichtbar auch Google-Analytics und die Weiterleitung des RSS-Feeds über Feedburner. Der Feedburner-Feed ist zwar immer noch aktiv, so dass alle Abonnenten weiterhin beliefert werden, hier im Blog gibt es aber nur den Standard-Feed von WordPress. Warum das Ganze? Ganz einfach, genau wie das Blog wollte ich auch mich von allem Unnützen befreien. Dazu zählt für mich eben auch der Optimierungswahn und die Jagd nach mehr Ziffern im Zähler des RSS-Feeds. Denn in meiner persönlichen Blog-Rückschau habe ich entdeckt, dass mir bloggen am meisten Spaß bereitet hat, als ich mich um diesen Kram noch keinen Deut geschert habe. Also zur Hölle mit allen Statistiken und Optimierungen, hier wird wieder im Sinne des guten alten Web 1.0 gebloggt.

02 Juli
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Bürgerjournalismus leicht gemacht

YouTube's Reporters Center

Der von den Medien so gefürchtete wie verdammte Bürgerjournalismus wird immer populärer. Die einzig halbwegs authentischen Bilder aus dem Iran wurden mit Handykameras aufgenommen und außerhalb des deutschsprachigen Internet haben einige Weblogs inzwischen denselben Einfluss, wie in früher nur die alten Medien hatten. YouTube hat dem Bürgerjournalismus ein eigenes Portal eingerichtet, das Tipps und Tricks von Profis anbietet, um aus jedermann einen guten Journalisten zu machen. In vielen Videos erfahren Sie, wie man Nachrichten aufspürt, vernünftige Filme mit einem Handy dreht oder wie man sich auf ein Interview vorbereiten sollte. Die Anleitungen stammen auch nicht von irgendwem, sondern von so altgedienten Veteranen wie Bob Woodward, der seinerzeit die Watergate-Affäre aufdeckte. [via]

YouTube Reporter’s Center

11 Mai
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Schimmelige Augenblicke

mustybanner.jpg

Ich kann nicht mal genau sagen, warum mir das Weblog von Ross Horsley gefällt. Es bietet keine Kracher, die mich in schallendes Gelächter ausbrechen lassen und auch nichts so tiefgründiges, dass ich tagelang darüber nachdenken müsste. Ross arbeitet in einer amerikanischen Bücherei und findet dort den einen oder anderen alten Zeitungsschnipsel, den er dann in seinem Blog veröffentlicht. Davon sind manche Sachen einfach für sich lustig, andere werden es nur durch ihr Alter. Allein ein Weblog “Schimmelige Augenblicke” zu nennen, zeugt von einem gewissen Humor. Vielleicht schauen Sie mal rein und finden es ebenfalls amüsant.

Ross Horsley’s Musty Moments

03 März
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Fragen an Herrn Mazny

Im April letzten Jahres wurde ich per E-Mail gebeten, ein paar Fragen zum Thema Bloggen zu beantworten. Ich glaube, die Dame brauchte das Interview für irgendeine Arbeit oder so. Jedenfalls habe ich die Fragen neulich beim Ausmisten einer Festplatte wiederentdeckt:

1. Was hat Dich bewegt, einen Blog zu schreiben?
Ich wusste seinerzeit nicht, dass ich ein Weblog schreibe, da ich damals den Begriff noch nicht kannte. Meine erste Website, damals nannte man das noch Homepage, hatte ich 2001 oder 2002. Dort veröffentlichte ich selbst gezeichnete Comics und manchmal Kommentare zu verschiedenen Themen. Irgendwann habe ich dort ein simples News-Skript eingebaut, das der Funktionsweise eines Weblogs schon sehr nahe kam. Es hat dann einige Zeit gedauert, bis mir jemand sagte, dass ich ein Blogger wäre. Zu dieser Zeit entwickelte sich gerade die deutschsprachige katholische Blogger-Szene, und meines war gemeinsam mit vier oder fünf anderen eines der ersten. Nachdem ich mich etwas mit der Materie beschäftigt hatte, ging Ende 2002 mein erstes “richtiges” Blog an den Start, das ich ab 2003 bis August 2007 betrieben habe, und das zeitweise sogar eine gewisse Berühmtheit in der katholischen Internetwelt erlangt hat. Seit September 2007 schreibe ich hier im Orden des Leibowitz.

Soviel zur Vorgeschichte, nun aber zur Frage, warum ich in einem Blog schreibe. Zu der Zeit als fonolog.com entstand befand ich mich gerade in meiner Konvertierungsphase aus einer Freikirche zum Katholizismus. Aus diesem Grund habe ich damals viele Links mit Informationen zum katholischen Glauben und Websites mit apologetischen Inhalten veröffentlicht. Zum Teil für mich da ich mein Blog auch als eine Art Notizbuch nutze zum Teil aus einer Art missionarischen Eifer (Konvertiten sind die schlimmsten, egal ob es um Zigaretten oder den Glauben geht) heraus. Natürlich gehört auch ein gewisses Maß an Extrovertiertheit dazu, sonst würde wohl niemand bloggen. Ein weiterer Punkt für mich ist der, dass ich etwas ans Netz zurückgeben möchte. Seitdem ich mich zum ersten mal ins Internet eingewählt habe, ist es für mich das Informationsmedium meiner Träume. Es klingt vielleicht etwas bescheuert, aber ich habe so viel aus dem Internet gezogen, dass ich es nur recht und billig finde, wieder etwas zurückzugeben. Das scheint mir der ursprüngliche Gedanke des Internet zu sein.

2. Wie viel Zeit verbringst Du mit dem Schreiben Deines Blogs und dem Lesen anderer Blogs?
An manchen Tagen komme ich wegen lästiger anderer Dinge wie Arbeit, Haushalt usw. überhaupt nicht zum bloggen. Normalerweise versuche ich aber zwei bis drei Artikel pro Tag zu veröffentlichen, wobei das Schreiben selbst noch am wenigsten Zeit beansprucht. Für manche Artikel muss ich etwas recherchieren, Screenshots erstellen und bearbeiten, das kann schon Zeit in Anspruch nehmen. Grob geschätzt würde ich mal ein bis zwei Stunden pro Tag ansetzen. Früher habe ich sehr viel andere Blogs gelesen, mittlerweile sind es nur noch um die 15, die ich regelmäßig lese. Für weitere 20 andere habe ich einen RSS-Feed angelegt, den ich zwei bis drei mal die Woche durchsehe.

3. Inwiefern hat es Deinen Alltag geprägt? Gab es z.B. Lebenssituationen, in denen Du an Deinen Blog gedacht hast? Kannst Du konkrete Beispiele schildern?
Mein Blog ist im Alltag fast immer dabei, denn irgendwo muss ich ja meine Themen sammeln. Manchmal ist es eine Meldung in der Zeitung oder ein Bericht im Fernsehen, der mich auf die Idee für einen Eintrag bringt. Durch Gespräche mit Freunden und Bekannten bin ich auch schon auf Themen gekommen. Beispiele aus konkreten Situationen kann ich nicht nennen, da ich fast nichts über private Dinge schreibe. Allerdings hat mich mein Blog in einigen schwierigen Zeiten meines Lebens über Wasser gehalten, weil ich mich damit beschäftigen konnte.

4. Welche positiven Erfahrungen machst Du? Welche negativen?
Positiv ist sicherlich die Erfahrung, dass das eigene Blog von anderen gelesen wird, es also Menschen gibt, die das was man schreibt interessant finden. Außerdem habe ich durch die Bloggerei im Laufe der Zeit einige interessante Menschen kennen gelernt. Einige davon habe ich persönlich getroffen, mit anderen besteht der Kontakt per Telefon oder E-Mail. Ebenfalls positiv sehe ich es, dass sich das Blog inzwischen selbst trägt, da die Kosten für den Provider durch Werbung wieder reinkommen.
Negativ ist sicherlich, dass man heutzutage ein Blog ohne Spam-Filter nicht mehr betreiben kann, es sei denn, man schaltet die Kommentar-Funktion komplett ab. Wirklich üble Erfahrungen mit Abmahnungen, wie sie einige andere Blogger gemacht haben sind mir bisher erspart geblieben. Bisher wurde mir nur einmal mit einer Einstweiligen Verfügung gedroht, dass habe ich inzwischen zu den Erfahrungswerten gepackt.
Ein anderer Punkt ist die Veränderung der Schreibweise. Am Anfang schreibt man was man interessant findet und macht sich recht wenig Gedanken darüber. Irgendwann, wenn die Anzahl der Leser auf eine gewisse Anzahl gestiegen ist, läuft man Gefahr, nur noch für seine Zielgruppe und nicht mehr für sich selbst zu schreiben. Zum Glück ging diese Phase bei wieder schnell vorbei, denn so etwas schränkt ziemlich ein.

5. Sind Blogs tatsächlich eine gute Ergänzung zum Zeitungsmarkt? Tragen sie zur Pluralisierung, Demokratisierung der Meinungsäußerung bei? Oder sieht man den Wald vor lauter Bloggerbäumen ohnehin nicht mehr?
Ich würde eher sagen, dass das gesamte Medium Internet die Verbreitung von Meinungen gefördert hat. Lange vor den Weblogs gab es ja schon Foren und das Use-Net. Wenn man sich die Inhalte der großen Mehrheit der Weblogs ansieht, die irgendwo zwischen Katzenbildern und privaten Tagebuch frustrierter Teenager angesiedelt ist, kann man zwar sagen, dass eine Menge Meinungen verbreitet werden, inwiefern diese allerdings relevant sind, ist eine andere Frage. Auch bei meinem eigenen Blog, das nur eine bestimmte Interessengruppe anspricht, kann man sich fragen, inwiefern die Inhalte relevant sind. Für meine Leserinnen und Leser sind sie es bestimmt, deshalb muss aber noch keine Zeitung um ihre Auflage fürchten.
Zudem ist die Verbreitung von Weblogs nachwievor deutlich geringer als von manchen Medien oder Bloggern behauptet wird. Zumindest in Deutschland bin ich mir sicher, dass sich die Aktivitäten der Internet-Nutzer auf E-Mail, eBay, StudiVZ, Chats und Porno beschränken. Die wenigsten lesen Weblogs und noch weniger Menschen beteiligen sich durch eigene Kommentare. In den USA mag das anders aussehen, aber in Deutschland sind Weblogs noch weit davon entfernt, eine wirkliche Bereicherung zum Zeitungsmarkt zu sein. Wobei ich mir auch die Frage stelle, ob das unbedingt nötig ist.

6. Nutzt Du andere web 2.0 Anwendungen (StudiVZ, Youtube, Facebook…)?
Zur Zeit nutze ich nur noch den Link-Service del.icio.us und sehe mir zuweilen auch Filmchen bei YouTube an. Andere Dienste nutze ich nicht, auch wenn ich bei fast allen einen Account habe um sie auszuprobieren. Das wird zum Teil aber auch an meinem unsozialen Wesen liegen. Ich habe nämlich überhaupt kein Interesse daran, z.B. bei Facebook mir persönlich unbekannte Menschen zu meinen virtuellen Freunden zu machen. Vielleicht bin ich mit 35 Jahren auch schlicht schon zu alt dafür ;-) [Kleine Anmerkung: Inzwischen bin ich auch bei Facebook unterwegs]

7. Der Blog oder das Blog?
Ich weiß dass der Duden mittlerweile auch die Schreibweise der Blog zulässt, doch damit kann ich mich nicht anfreunden. Als ich damit anfing, hieß es noch das Weblog und dabei bleibe ich auch.

19 Januar
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Wenn ich für 46.902 Euro ein Blog gekauft hätte

Mal angenommen, ich hätte mit meiner Firma für 46.902 Euro Deutschlands bis dato bekanntestes Weblog gekauft. Da ich im Zweifelsfall bis 100.000 Euro ausgegeben hätte, wäre ich sicher gewesen die Auktion zu gewinnen und hätte also schon ab dem ersten Tag der Versteigerung mehr oder weniger konkrete Pläne geschmiedet:

Die Blogger
Ich hätte gleich mindestens drei Leute organisiert, die prinzipiell Spaß an der Bloggerei haben könnten und sie zuerst einmal angewiesen, ein kurzes Profil über sich zu schreiben, das man zu Anfang veröffentlichen kann. Zudem hätten sie sich noch verschiedene Themen aussuchen können, damit sich nichts überlappt und im Blog eine größere Bandbreite gegeben ist.

Das System
Um auch visuell zu zeigen, dass mit dem alten Blog etwas neues passiert, hätte ich relativ schnell ein anderes Theme eingebaut. Da genug Vorlauf vorhanden war hätte ich erstmal eins der vielen Premium-Themes gekauft und anpassen lassen und dann ein eigenes für einen Redesign irgendwann in Auftrag gegeben.

Der Inhalt
Da die Leser vom alten Blog viele Einträge an einem Tag gewohnt sind, hätte ich auch einige Artikel auf Vorrat schreiben lassen. Direkt nach der Auktion gab es ja soviele Berichte in den Medien, dass sich allein daraus Artikel für eine Woche hätten produzieren lassen.

Die Auktion
Die letzten 5 Minuten der Auktion hätte ich natürlich filmen lassen um es später als erstes Video ins Blog zu stellen. Zusätzlich hätte ich noch ein erstes Interview mit mir als neuem Besitzer aufnehmen lassen und Nachrichten an alle Zeitungen geschickt, um möglichst viel von der ersten Aufregung mitzunehmen.

Die ersten Schritte
Direkt am letzten Donnerstag hätte ich das Video vom Auktionsende samt dem ersten Interview ins Netz gestellt und danach ein wenig gefeiert. Am Freitag wären die Profile der neuen Autoren gemeinsam mit dem neuen Theme online gegangen.

Millionen Fußballtrainer vor dem Fernsehr werden bestätigen, dass es immer leichter ist etwas aus der Ferne zu beurteilen, doch für ganz unrealistisch halte ich meine fiktive Vorgehensweise nicht. Damit hätte man aus einer großen Aktion einen furiosen Neustart hinlegen können. Ich will nicht sagen, dass sie die Sache schon komplett vergeigt haben aber man hätte schon mehr aus dem ersten Hype machen können.

15 Januar
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Basic Thinking ist verkauft

basicthinking.jpg

Seit genau 19:50:54 Uhr ist es also amtlich: Basic Thinking, das bisherige Weblog von Robert Basic ist für 46.902 Euro bei eBay verkauft worden. Im Vergleich zu amerikanischen Blogs ist das zwar nur ein kleiner Betrag, für die deutsche Blogwelt ist es aber mehr als ordentlich. Der von Robert Basic angesetzte Mindestpreis von 33.000 30.000 Euro ist deutlich überschritten worden, also wird er sich heute Abend sicherlich entspannt zurücklehnen und den Zuwachs auf seinem Konto genießen. Was jetzt auf Basic Thinking passiert ist eigentlich nebensächlich, es kann etwas spannendes sein, vielleicht aber auch nicht. Martin vom Fischmarkt hat sich einen Geschäftsplan ausgedacht, mit dem der oder die neuen Betreiber ordentlich Reibach machen können. Ich wünsche dem Nachfolgeblog natürlich viel Erfolg, mich persönlich interessiert der Original-Basic aber wesentlich mehr. Ich mag seine Schreibe und hoffe, dass es wie von ihm angekündigt auf robertbasic.de munter weitergeht.

Update: Nun hat sich auch der neue Besitzer zu Wort gemeldet; es ist Serverloft, ein Anbieter für dedizierte Server. Sie versprechen das Blog wie gewohnt weiter zu führen, also bleibt nur abzuwarten ob man den Feed löschen kann oder nicht.