19 April
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Was der Vatikan von Apple lernen kann

Kaum etwas wird von den Gläubigen der Kirche des heiligen Apfels so erwartet wie eine Keynote Adress, in der gewohnheitsmäßig neue Produkte vorgestellt werden. Schon Monate vorher kocht die Gerüchte-Küche, die Ergebnisse werden auf unzähligen Websites verbreitet und wenn es soweit ist gibt es für viele Menschen kein anderes Thema und sowohl die einschlägige als auch die normale Presse überschlägt sich mit Meldungen. Im Endeffekt kommt dabei sehr viel kostenlose Werbung heraus, die das Image der Firma steigert selbst wenn nichts Neues wie das iPhone vorgestellt wird.

Vielleicht sollte der Vatikan ein paar Marketing-Strategien von Apple übernehmen, und wichtige Dinge wie Enzykliken des Papstes, Dokumente der einzelnen Kongregationen, Heiligsprechungen oder Änderungen in der Kurie oder Weltkirche nur noch einmal im Jahr auf einer besonderen Präsentation bekanntgeben. Das müsste natürlich etwas sakraler als bei Apple vor sich gehen, z.B. sollte der Papst als CEOA der Kirche nicht direkt oder nur zum Abschluss in Erscheinung treten. Veranstaltungsort könnte entweder die Halle für die Generalaudienz oder etwas stilvoller die Sixtinische Kapelle sein. Wie bei Papstreisen üblich werden nur ausgewählte Medienvertreter eingeladen und alles wird per Live-Stream und Twitter im Netz übertragen.

Letztendlich haben beide Unternehmen bei genauerer Betrachtung durchaus Gemeinsamkeiten, auch wenn die Kirche sich schon bedeutend länger auf dem Markt behauptet. Beide begründeten ihre Erfolgsgeschichte mit revolutionären Erneuerungen, waren zwischenzeitlich immer mal wieder tot gesagt und konnten sich trotzdem immer wieder aufrappeln, weil sie ihrer ursprünglichen Idee treu geblieben sind. Eines unterscheidet Steve Jobs natürlich von Papst Benedikt; Jobs hat wesentlich mehr Machtbefugnis und ist nach Meinung vieler Apple-Jünger immer unfehlbar. Zudem hat er im Umgang mit Medien das bessere Gespür, das kann aber auch einfach daran liegen, dass er im Gegensatz zum Papst professionelle Berater hat.

Dieser Artikel stammt aus dem Jahr 2007 und aus meinem alten Blog. Zum momentanen Mediendesaster der Kirche und zum 5jährigen Pontifikat von Benedikt XVI. habe ich ihn noch mal ausgegraben.

19 März
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Der neue iMac

Als ich heute von der Arbeit nach Hause gekommen bin, stand ein heiß ersehntes Paket vor der Tür. Es enthielt einen alten iMac, den ich dem guten Stefan für kleines Geld abgekauft habe. So eine kleine Kiste wollte ich schon immer haben, weil er seinerzeit ein wirklich revolutionärer Computer war. Ich bin nicht ganz sicher, aber ich denke es ist ein iMac DV aus dem Jahr 2000, mit einer 400 MHz PPC-CPU und 320 MB RAM.

Eingeschaltet gib der Kleine nicht mehr als ein sehr leises Surren von sich (kein Vergleich zum Monsterlüfter in meinem eMac) und bootet das Mac OS Panther innerhalb weniger Sekunden. Eine Rennmaschine ist die Kiste natürlich nicht, aber als Schreibmaschine oder E-Mail-Maschine taugt sie noch allemal. Hier noch ein paar Fotos der Auspackorgie, bei dem das Kätzchen wie immer sehr hilfreich war.

Und noch ein Video: Steve Jobs stellt 1998 den ersten iMac vor!

06 Dezember
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Vom MacBook zum Desktop-Mac

Was böte sich an einem verregneten Sonntag mehr an, als endlich mit dem seit langem geplanten Umbau eines MacBooks zu beginnen? Das Gerät hat eine defekte Tastatur und auch der Akkubetrieb funktioniert nicht mehr. Deshalb will ich es in einen Desktop-Mac für Frau Leibowitz umbauen, weil das hübscher aussieht als ein kaputtes Notebook mit Monitor dran. Erstmal muss das MacBook aber auseinandergebaut werden. Dabei habe ich nochmals festgestellt, dass die Leute bei Apple wirklich gute Arbeit geleistet haben, denn in dem Gehäuse ist kein Millimeter Platz verschenkt worden. Etwas kompliziert war nur der Abbau des Displays vom restlichen Gehäuse. Da waren eine Menge versteckter Schrauben zu lösen.

Display und Lower Case getrennt

Hier hätten wir dann links das Display und rechts das Lower Case mit Motherboard und CD-Laufwerk. Der eigentliche Herz des Notebooks ist bloß ca. 16cm lang und 12,4cm breit. Dadurch wird Platz im engsten Raum für das zweite Leben des MacBooks.

Das Radio in den der Mac rein soll

In diesem Radio soll der Mac seine Wiederauferstehung als Desktop-Computer erleben. Mir gefällt das Retrodesign und außerdem ist ein normales Radio heutzutage ziemlich unnütz, da ich Radio sowieso nur über Internet höre. So braucht es nicht mehr in der Ecke zu verstauben, sondern kann sich weiterhin nützlich machen.

Das leere Gehäuse des Radios

Bisher habe ich das Innenleben des Radios ausgebaut und die Anordnung für den Einbau von Motherboard und Festplatte überlegt. Das CD-Rom-Laufwerk werde ich wohl weglassen, da man es nicht sehr häufig braucht. Vielleicht gibt es ja externe Gehäuse, in das ich das Laufwerk einbauen kann. Etwas spannend wird noch der Schalter zum Ein- und Ausschalten, da habe ich bisher nur eine Idee, weiß aber noch nicht, wie man sie umsetzen kann. Aber da wird mir schon noch etwas einfallen. Morgen muss ich dann zum Baumarkt um mir eine kleine Handstichsäge zu besorgen. Damit muss ich die Öffnung für Strom, USB-Anschlüsse usw. aussägen. Ich halte euch auf dem Laufenden.

23 November
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Apple verweigert Rauchern die Reparatur ihrer Macs

Da hat man sich für nicht wenig Geld ein schickes MacBook gekauft und ist zu Recht stolz auf sein Gerät. Leider ist das Notebook irgendwann wegen Überhitzung nicht mehr zu benutzen. Doch zum Glück hat man ja noch Garantie und kann den Rechner bei Apple zum Reparieren abgeben. Allerdings nur wenn man Nichtraucher ist, denn ansonsten bekommt man seinen Computer mit dem Hinweis auf die Verseuchung durch Nikotin unverrichteter Dinge wieder zurück. Die amerikanische Verbraucherschutzorganisation Consumers Union hat zwei solcher Fälle veröffentlicht, in denen Kunden mit dem Hinweis auf Nikotin die Reparatur ihrer Geräte noch während der laufenden Garantie verweigert wurde. Eine Kundin wandte sich daraufhin an das Sekretariat von Steve Jobs und bekam folgende Antwort:

Nikotin steht auf der Liste der gefährlichen Substanzen am Arbeitsplatz. Aus diesem Grund wird Apple von seinen Mitarbeiten nicht verlangen, Geräte zu reparieren, die man für gesundheitsschädlich hält.

Noch ist nicht bekannt, ob es sich bloß um unverschämte Einzelfälle oder eine neue Firmenpolitik von Apple handelt. Denn Apples Garantiebestimmungen sagen nichts über einen Verfall der Garantie bei “Versuchung” der Geräte durch Tabakrauch. Sollte es wirklich eine neue Richtlinie sein, dürfte das schlechte Beispiel bestimmt bald Schule bei anderen Herstellern machen. Schließlich ließe sich aus einer zusätzlichen Garantie für Raucher mit einem Aufschlag für die Gefährdung der Mitarbeiter ordentlich Profit schlagen. Bei uns dürfte das Problem zwar erstmal nicht auftreten, da man hier seinen Mac in der Regel beim Händler in der Nähe abgibt, doch man soll ja schon den Anfängen wehren. [Gulli.com] [Hi Joshua: The news in english]

26 Januar
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Mac OS im Wandel der Zeit

Screenshot Apple System 1.1

Anlässlich des 25. Jahrestages der Vorstellung des ersten Apple Macintosh ein kleiner Rückblick auf das letzte Vierteljahrhundert Betriebssysteme aus Cupertino. Der Screenshot zeigt den Desktop des Systems 1.1, dem ersten kommerziellen Betriebssystem, dass so ziemlich alle Merkmale hatte, die für heutige Benutzer selbstverständlich sind. In der Guidebook Gallery finden Sie eine Menge Screenshots an denen Sie die Entwicklung des Mac OS bis heute zurückverfolgen können.

Screenshots Mac OS 1984 bis heute

06 Januar
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Langeweile bei der Keynote

Foto Macworld 2009

Vielleicht waren die Erwartungen im Vorfeld zu Apples letztem Auftritt auf der Macworld einfach zu hoch. Schließlich hätte es allerlei Neuerungen geben sollen, wenn sich die Gerüchte der letzten Wochen bewahrheitet hätten. Ich hätte aber auch zu gerne ein Netbook gesehen, das sich wie ein vergrößertes iPhone über eine Touchscreen bedienen lässt und alle Vorzüge eines für den mobilen Gebrauch konzipierten OS X hat. Auch ein neuer Mac mini hätte mich interessiert, genauso wie ein kleineres iPhone. Stattdessen gab es lediglich einige Software-Updates und ein in meinen Augen recht überflüssiges 17-Zoll-MacBookPro. Ich konnte diesen Riesen-Notebooks noch nie etwas abgewinnen, das sie für mich der Natur eines mobilen Computers widersprechen. Ein Akku der sich nicht austauschen lässt, macht es auch nicht besser. Zudem hatte Philip Schiller auch keinen leichten Start, da er gegen das Charisma des Mythos Steve Jobs nicht den Hauch einer Chance hatte, selbst wenn er die Präsentation etwas lockerer gestaltet hätte.
Trotzdem. Es war langweilig. Ich weiß, dass Apple letztlich auch nur ein Computer- und Softwarehersteller ist, aber einer, der meiner Meinung nach ein Image und die Bedürfnisse seiner Nutzer zu erfüllen hat. Beides wurde komplett missachtet und damit eine Chance vertan, sich feste mit Pauken und Trompeten von der Macworld zu verabschieden. Die Pfeifen!

Video der Apple Keynote auf der Macworld 2009

21 Oktober
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Mac-O-Lanterns

Mac-O-Lanterns

Falls Sie noch einen alten Knubbelmac Ihr Eigen nennen, gibt es bei Instructables eine Anleitung, um daraus einen wunderschönen Mac-O-Lantern für Halloween zu basteln. Viel mehr als eine Spraydose, etwas Geschick und zuviel Zeit braucht man dazu nicht. Ich hätte ja auch gerne so eine Kiste, aber ich weiß nicht, ob ich sowas damit anstellen würde. Aber schön sieht es ja aus.

14 Oktober
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Neue MacBooks von Apple

Apple MacBook

Von den neuen MacBooks die Steve Jobs heute Abend vorgestellt hat würde ich wohl eines nehmen. Aluminium-Gehäuse, verglastes Display und ein Trackpad ohne Drucktaste gefallen mir persönlich sehr gut. Leider kostet das neue MacBook 200 Euro mehr als sein Vorgänger und kann so nicht mehr als Einsteigermodell bezeichnet werden. Nicht dass das Gerät nicht seinen Preis wert ist, trotzdem hätte ich mir eine Variante für 500 bis 700 Euro gewünscht, denn sowas müsste doch machbar sein. Ebenso vermisse ich ein Netbook von Apple, denn im Zweifelsfall würde ich OS X immer einem Linux vorziehen.
Nebenbei erwähnt, sah Steve Jobs noch schlechter aus als in letzter Zeit gewohnt. Auch wenn es von Apple beharrlich dementiert wird, scheint es momentan so, als würde er nicht mehr sehr lange Chef der Firma bleiben.

09 Juli
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Apple Wallpapers für Notebooks

Einige Wallpapers

Craig Axxie hat einige sehr ansprechende Apple-Wallpapers gestaltet, die kostenlos und unter einer CC-Lizenz zu benutzen sind. Ursprünglich sind sie wohl auf oder für das Mac Book Air gemacht worden, doch sie sind auf jedem Notebook mit einer Resolution von 1280×800 Pixeln verwendbar. [via Unplggd]

12 Apple-Wallpapers

21 Juni
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MacBook lebt wieder

MacBook

Vor fast genau 8 Monaten gab mein MacBook mit einem leisen Klacken der Festplatte den Geist auf und heute läuft es endlich wieder. Es war dann doch mehr als nur eine weitere defekte Festplatte, denn das Mainboard hatte sich durch eine von mir verschütteten Tasse Kaffee mehr verschluckt, als ich gedacht hatte. Zum Glück konnte ich als Ersatz ein als defekt verkauftes Mainboard sehr günstig erwerben, das sich auch noch als äußerst funktionstüchtig erwies. Zuletzt habe ich eine preiswerte 160 GB-Festplatte gekauft, mit der ich das MacBook wieder zum Leben erwecken konnte.
Der letzte nicht behobene Defekt ist die kaputte Taste für Punkt und Doppelpunkt, die nur durch ein neues Top Case auszutauschen ist. Die dafür nötigen 121,80 Euro sind mir allerdings momentan zuviel Geld, deshalb möchte ich behelfsmäßig erstmal die Tastaturbelegung austauschen. Zum Beispiel brauche ich die Taste für ^ und ° nie. Auf diese Taste könnte man doch prima den Punkt legen, wenn ich nur wüsste wie man das macht. Ich habe zwar schon das Programm Ukulele entdeckt, doch bisher bin ich zu dämlich, um es zu benutzen. Nach ein paar Runden Google habe ich gelernt, dass man das auch ohne fremde Programme mit Hilfe der Datei “DefaultKeyBinding.dict” bewerkstelligen kann. Leider weiß ich nicht, was ich dafür eingeben muss, deshalb hoffe ich auf eine Antwort in diesem Forum. Wäre ja schade, wenn ich das MacBook erst wieder in 122 Euro richtig benutzen könnte.