
Foto: Wikimedia Commons
Heute kann die zweitbekannteste Familie der Welt nach den Simpsons Geburtstag feiern, denn vor genau 48 Jahren flimmerte die erste Folge der Serie über den Äther. Was ich bisher noch nicht wusste ist, dass Familie Feuerstein ursprünglich als Unterhaltung für Erwachsene gedacht war. Aus diesem Grund wurde die erste Staffel von der Zigarettenmarke Winston gesponsert und es gab sogar Werbefilme mit den Feuersteins, in denen sie die Zigaretten anpriesen. Zwei dieser Werbespots habe ich für Sie ausgegraben:
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Foto: Scifr
Da hatten wir schon länger kein Foto einer rauchenden Frau im Weblog. Der heutige Anlass ist die Meldung der Bundesärztekammer, Rauchen endlich als Krankheit anzuerkennen. Rauchen sei schließlich kein Livestyle-Problem, das man sich einfach abgewöhnen könne. Dazu empfehle ich Ihnen den amüsanten Kommentar von Herrn Zippert in der Welt, der uns Rauchern Ersatzprogramme mit der Vergabe von Mentholzigaretten und die Zigarette danach (Nein, nicht die nach der Beichte) nur in Anwesenheit eines Arztes prophezeit. Ernsthaft betrachtet ist die Forderung der Ärzte aber durchaus berechtigt, zumindest wenn man seine Krankenkasse nutzen möchte um mit dem Rauchen aufzuhören. Denn im Gegensatz zum Missbrauch von Alkohol, Medikamenten und illegalen Drogen gibt es meine Wissens bisher noch keine Entgiftungen oder gar Therapien für Raucher. Auch gibt es mittlerweile Medikamente jenseits von Kaugummis und Nikotinpflastern auf dem Markt, die wirklich bei der Abgewöhnung helfen, aber auch ihren Preis haben. Warum werden die Kosten für solche Mittel nicht von den Kassen übernommen?
Bisher hat es der Staat und die Gesellschaft nur geschafft, aus Rauchern unerwünschte Schädlinge am anscheinend ansonsten gesunden Volkskörper zu machen, die ihrer Sucht mehr oder weniger auf Kosten anderer Menschenleben nachgehen. Da wäre es nur angemessen, denjenigen zu helfen, die ihrer Sucht abschwören wollen, es aber mit dem guten Willen allein nicht schaffen.

Foto: Jenny Downing
Ich weiß nicht woher diese Dame stammt, jedenfalls würde ich gerne mal eine gemeinsame Zigarette mit ihr rauchen. Immerhin scheint sie auch meine Vorliebe für Selbstgedrehte zu teilen.

Foto: preciouskhyatt
Jens Jessen, Ressortleiter des Feuilletons der ZEIT analysiert die Debatte zum Rauchverbot aus der Sicht der Raucher und Nichtraucher. Gleichzeitig versucht er herauszufinden, warum man den Raucher so ungern hat. Dabei stirbt er doch viel früher und kostet also weniger.
Video: Der Charakter des Rauchers

Foto: el._.beto
Angesichts dieses glamourösen Fotos will ich erneut auf die Sammlung alter deutscher Zigarettenbilder hinweisen. Diese Bildchen waren der Vorläufer der Panini-Bilder und stellten meist Filmschauspieler, exotische Länder und ihre Menschen sowie militärische Szenen dar.

Foto: paulbence photography
Bevor ich gleich zum Nachtdienst fahre, verabschiede ich mich für heute mit einem weiteren Foto aus der Serie der rauchenden Frauen. Zum Glück kann ich die zweite Halbzeit des Spiels Niederlande gegen Frankreich auf der Arbeit sehen, denn unsere Patienten sind zum Glück dem EM-Fieber verfallen. Ob es am Samstag ein Update dieses Blogs geben wird kann ich noch nicht sagen. Dass hängt in erster Linie davon ab, wie ich meinen ersten Nachtdienst seit mehr als zwei Jahren verkrafte. In diesem Sinne gute Nacht und ein schönes Wochenende!

Foto: Kanaka’s Paradise Life
Die rauchende Frau des Tages soll auch heute nicht fehlen, auch wenn ich von diesem Foto nichts weiter weiß, als dass es auf Hawaii aufgenommen wurde.

Foto: Michelle Brea
Wer von Ihnen kann jetzt noch an alte Männer, die nach alten Männern und kalten Zigarren riechen denken? Ich natürlich, denn ich musste wieder an den Großvater eines Nachbarsjungen aus meiner Kindheit denken. Der hatte im zweiten Weltkrieg ein Bein verloren und ich kann mich an ihn nur erinnern, wie er im Unterhemd und Breitkordhosen samt Hosenträger in seinem Rollstuhl saß. Er gab uns Blagen immer Geld, damit wir ihm vom Kiosk neue Zigarren und einen Flachmann Korn mitbrachten. Zur Belohnung erzählte er uns grauenhafte Geschichten aus dem Krieg, was ihm seine Tochter natürlich strengstens verboten hatte.

Foto: julianrod
Nebenbei habe ich heute in der Zeitung gelesen, dass die Kettenraucherin Catherine Deneuve die Teilnahme an einem Filmfestival in Rumänien nur unter der Bedingung überall und zu jeder Zeit rauchen zu dürfen zugesagt hat. Danach hatte man die Zigarettenkippen gezählt und war schlichtweg entsetzt.

Quelle: FFFFOUND!
Als persönlichen Beitrag zu allgemeinen Raucher-Hysterie beginne ich eine neue Kategorie mit Fotos von rauchenden Frauen. Früher, im finsteren letzten Jahrhundert galt sowas zuweilen sogar als sexy. Jedenfalls kann man im Netz eine Menge schöner Bilder von rauchenden Damen entdecken, wenn man nur danach sucht. Hier also das erste Bild.