Antike Computerwerbung

14. Januar 2008 | Ein Kommentar

Werbung Radio Shack Computer

Die glorreichen Zeiten der Heimcomputer sind leider lange vorbei. Damals gab es die ersten Computer, die auch für den Privatanwender erschwinglich waren und für ihre Zeit erstaunliche Möglichkeiten boten und weit verbreitet waren. Viele große Namen wie Commodore und Atari gibt es zwar nicht mehr, oder sie stellen inzwischen gewöhnliche PCs her. Übrig geblieben ist allerdings eine große Sammlung von Werbeanzeigen, die Sie auf dieser Website bewundern können. Vielleicht ist ja auch Ihr erster Computer darunter, mein Einstieg war meinem Alter entsprechend der Commodore 64, auf dem ich stundenlang Listings eingetippt und nutzlose Programme in Basic geschrieben habe.

Falls Sie jetzt je nach Alter Nostalgie oder Neugier gepackt hat, kann ich Ihnen noch einen Gang durch das tolle Homecomputermuseum von Boris Jakubaschk und Ralph Salm empfehlen, die eine eindrucksvolle Sammlung alter Computer vorstellen können. Auch im virtuellen Computermuseum von Christian Zahn können Sie lange durch die Vergangenheit der Massencomputer streifen.

Windows unter Linux installieren

9. Januar 2008 | 4 Kommentare

Screenshot Virtual Box

In den Kommentaren zu einem Artikel über das neue Linux-Derivat gOS im Weblog von Dieter Petereit bin ich auf das Programm Virtual Box gestoßen. Damit kann man ähnlich wie mit Parallels beliebig viele Betriebssysteme wie Linux oder Windows virtuell installieren. Nach der simplen Installation habe ich meine alten Windows XP-CDs gezückt und nach knapp 30 Minuten Aufspielzeit plus der Dauer für 3544 wichtige Updates hatte ich ein ordentlich laufendes XP unter Linux auf dem Rechner. Das Umschalten zwischen dem echten und dem virtuellen System klappt reibungslos, sogar gemeinsame Ordner kann man anlegen. Um anspruchsvolle Software unter Windows laufen zu lassen, benötigt man wahrscheinlich mehr als die zwei GB RAM, die ich eingebaut habe. Für den normalen Betrieb reichen sie aber vollkommen aus. Dadurch habe ich festgestellt, dass das Layout dieses Weblogs im IE 7 aussieht wie geplant und im IE 6 im Bezug auf die Schriftgröße völlig versagt. Darum werde ich mich aber später kümmern.

Virtual Box gibt es für Windows, Mac OS X und verschiedene Linuxe und ist für den privaten Gebrauch kostenlos.

Download: Virtual Box

Kunst mit Macs

1. Januar 2008 | Kommentieren

Gestrickter Mac

Ben Fino-Radin hat für ein Projekt namens “Software” das Replikat eines alten Mac SE samt Tastatur und Maus gestrickt. Oben am Computer befindet sich ein Schlitz, in dem die rechts im Bild zu sehenden und ebenfalls gestrickten Karten mit Darstellungen von Internet-Applikationen eingeschoben werden können. In einem weiteren Mac-Projekt hat der Künstler die Teile eines modernen Mac in das Gehäuse eines Knubbelmacs eingebaut. [via Rhizome]

Die USB-Madonna

2. November 2007 | 2 Kommentare

USB-Stick der aussieht wie eine Madonnenfigur
Foto: ABR.

In einem kleinen Schrein aus Plexiglas kommt sie daher, würdevollen erhöht auf einem Sockel stehend, von einer transparenten Glocke schützend umhüllt. Wenn sie zur Arbeit schreitet, kann sie sich von beidem befreien. Mit dem Computer verbunden erwacht sie zum Leben, ihr rotes LED Herz fängt an zu schlagen - im Ruhezustand langsam, beim Verbinden oder Speichern von Daten schneller. In ihrem Heiligenschein trägt sie ihn eingraviert, ihren Auftrag - Oh Maria, keep my data safe!

Ob das jetzt die ultimative Hardware für Katholiken oder doch nur Unfug ist, müssen Sie selbst entscheiden. Mit einer Speicherkapazität von 512 MB und einem Preis von 69,- EUR ist das Preis- / Leistungsverhältnis jedenfalls fragwürdig. Im Shop zur Madonna finden Sie weitere Fotos und Informationen zu dieser eigenwilligen USB-Maria. [via Zielpublikum]

Asus Eee PC als Volkscomputer

2. November 2007 | Kommentieren

Screenshot der Asus Eee PC Website
Foto: Asus

Zugegeben, seitdem ich ein MacBook benutze, interessieren mich andere Notebooks nur noch wenig. Denn selbst wenn es mal ein wirklich gutes Gerät gibt, läuft eben nicht mein favorisiertes Betriebssystem darauf. Jetzt ist mir mit dem Asus Eee PC allerdings ein hochinteressantes Gerät aufgefallen. Das schicke kleine Mini-Notebook wiegt knapp unter einem Kilogramm, besitzt ein 7″-Display und ist in der leistungsfähigsten Version mit 1GB Arbeitsspeicher und 4 GB Flashspeicher als Speichermedium ausgestattet. Der eigentliche Clou ist aber der Preis, denn in dieser Ausstattung soll das Gerät 299,- EUR kosten, damit kommt es als günstiger Zweitcomputer in Frage. Auch Schüler und Studenten haben damit die Möglichkeit, sich einen mobilen PC zuzulegen, ohne sich dafür gänzlich ruinieren zu müssen.

Desktop des Asus Eee PC unter Linux

Als Betriebssystem wird ein von Asus modifiziertes Linux verwendet. Der Desktop des Eee PC sieht dann aus wie auf dem obigen Screenshot. In dieser Testversion können Sie das gesamte System online ausprobieren und sich die vorinstallierte Software ansehen. Gegen einen geringen Aufpreis kann man das Gerät auch mit einem angepassten Windows XP erwerben, ob das aber auch innerhalb von 20 Sekunden startbereit ist kann ich mir nicht vorstellen. Wenn ich es richtig verstanden habe, plant Asus für das nächste Jahr auch eine Version mit einem 10″-Display.

Flash-Präsentation von Asus
Das Weblog zum Mini-Notebook
Mehr Info zum Asus Eee bei Neuerdings.com
Konfigurationen und Preisliste bei ComputerBase
Ausführlicher Test bei heise mobil