Die Engelsburg als Papiermodell

12. November 2007 | Kommentieren

Die Engelsburg als Papiermodell

Die Engelsburg wurde ursprünglich als Mausoleum für den römischen Kaiser Hadrian errichtet und später von den Päpsten als Zufluchtsort genutzt. Ihren heutigen Namen erhielt sie als Papst Gregor der I. im Jahr 590 eine Erscheinung des Erzengels Michael hatte. Dieser verkündete über der Burg das Ende der damals wütenden Pest, in dem er das Schwert des göttlichen Zorns zurück in die Scheide steckte. Auf der Website Creative Park von Canon kann man jetzt ein Papiermodell des antiken Gebäudes samt einer bebilderten Anleitung herunterladen.

Die Engelsburg in Rom als Papiermodell

Tag der Schießpulververschwörung

5. November 2007 | 2 Kommentare

Die Verschwörer des Gunpowder Plot
Bild: Wikipedia

Hier im Orden des Leibowitz wird heute traditionsgemäß der Tag der großen Schießpulververschwörung begangen. An diesem Tag im Jahre 1605 planten elf katholische Verschwörer angeführt von Guy Fawkes, das britische Parlament in die Luft zu sprengen und den amtierenden König Jakob I. zu töten. Grund für diese wahnwitzige Aktion waren die religiösen Spannungen im Land, die durch Repressionen gegen Katholiken durch den protestantischen König ihren Ausdruck fanden. Also beschloss die konspirative Gemeinschaft 2,5 Tonnen Schießpulver in den Kellern von Westminster detonieren zu lassen, was ausgereicht hätte, um alle Gebäude im Umkreis von einem Kilometer zu beschädigen und das Parlament in eine rauchende Erdkuhle zu verwandeln. Viel Erfolg hatte die Gruppe allerdings nicht, denn das Komplott flog durch Verrat auf und die Mitglieder wurden hingerichtet; einige wurden gehängt bis sie bewusstlos waren, um ihnen dann die Gedärme aus dem Leib zu reissen und ihre Körper zu vierteilen. Bis heute feiern viele Briten diesen Tag mit einem Straßenumzug bei dem Feuerwerk und Puppen von Guy Fawkes entzündet werden.

Schaubild

Obwohl dieser Tag nicht zum liturgischen Kalender der katholischen Kirche gehört, können auch Katholiken ein schönes Familienfest an diesem Tag feiern. Laden Sie das Papiermodell des britischen Parlaments herunter und kleben es gemeinsam mit Ihren Lieben zusammen. Abends genießen Sie ein besonderes Essen Ihrer Wahl, bei dem Sie die Geschichte von Guy Fawkes und seinen tapferen Verbündeten erzählen. Zum Nachtisch könnten Sie einen Pudding mit Knisterbrause servieren und danach gehen Sie dann mit der gesamten Familie vor die Tür und sprengen das Modell des Parlaments mit einem übrig gebliebenen Kanonenschlag vom letzten Silvester in den Weltraum. Ihre Kinder werden es lieben.

Download: Papiermodell des britischen Parlaments

Katholisch basteln für Fortgeschrittene

15. Oktober 2007 | Kommentieren

Katholische Bastelstunde

Ende diesen Monats werden die Uhren zurück auf Normalzeit gestellt, der Herbst beginnt und die Abende werden wieder länger. Eine sinnvolle Beschäftigung für die düstere Jahreszeit könnte der Bau eines originalgetreuen Modells aus Papier wahlweise der Kathedrale Notre-Dame in Paris oder des Klosterbergs Mont-Saint-Michel in der Normandie sein. Beide 3D-Papiermodelle können Sie zum Ausdrucken als PDF-Datei herunterladen, eine ausführliche und bebilderte Anleitung ist natürlich auch dabei. Mit etwas Geschick können Sie so Ihre Lieben bis zum Weihnachtsfest mit einer kreativen Geschenkidee überraschen!

3D-Bastelbogen Mont-Saint-Michel
3D-Bastelbogen Notre-Dame de Paris

Dirkon - Die Papierkamera

13. Oktober 2007 | Kommentieren

Kamera aus Papier

Lange vor der Einführung der Digitalkamera veröffentlichte die tschechische Zeitschrift “Ein ABC der jungen Techniker und der Naturwissenschaftler” im Jahr 1979 einen Bastelbogen mit einer funktionierenden Lochkamera, in die man sogar einen herkömmlichen Film einlegen kann. Der Zusammenbau ist nicht ganz einfach, deshalb empfiehlt es sich, einen Testlauf mit normalem Papier zu machen. Die richtige Kamera sollte dann auf etwas festerem Karton ausgedruckt werden. Zusätzlich kann man von Innen noch schwarzen Karton einkleben, um es auch wirklich lichtundurchlässig zu machen. Der Name der Kamera “Dirkon” ist übrigens ein gewitztes Wortspiel aus dem tschechischen Wort “dírka” für Nadelloch und dem Namen eines allseits bekannten Kameraherstellers aus Japan.

Bastelbogen für die Papierkamera Dirkon