Museum der Mehlsäcke

Ein Wecker11.06.2008 | Ein MundWas meinen Sie dazu?! »

Mehlsäcke aus Ägypten

1998 fand Volkmar Wywiol am Strand von Dubai einen an Land gespülten Mehlsack. Dies war der Grundstein für seine Sammlung von Mehlsäcken aus aller Welt, denen er jetzt sogar ein Museum im mecklenburgischen Wittenburg errichtet hat. Dort kann man eine Ausstellung mit 1600 Mehlsäcken betrachten, einen Gang durch das Innere eines Mehlsacks unternehmen und sich über die Kulturgeschichte des Mehls informieren. Einige Mehlsäcke sind auch auf der Website des neuen Museum zu sehen.

Die Galerie der Mehlsäcke

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Frau lehnt rauchend am Türrahmen

Ein Wecker10.06.2008 | Ein MundWas meinen Sie dazu?! »

Frau lehnt mit Zigarette im Türrahmen
Foto: julianrod

Nebenbei habe ich heute in der Zeitung gelesen, dass die Kettenraucherin Catherine Deneuve die Teilnahme an einem Filmfestival in Rumänien nur unter der Bedingung überall und zu jeder Zeit rauchen zu dürfen zugesagt hat. Danach hatte man die Zigarettenkippen gezählt und war schlichtweg entsetzt.

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Kick it online like Podolski

Ein Wecker10.06.2008 | Ein MundWas meinen Sie dazu?! »

Falls Sie komplett vom EM-Fieber gepackt worden sind und nicht wissen, wie Sie die Wartezeit bis zum nächsten Spiel überbrücken sollen, habe ich zwei kleine Online-Spiele für Sie:

Screenshot Bouncy Soccer

Bouncy Soccer ist ein simples aber witziges Online-Spiel, das man zu zweit spielen muss. Über die Tastatur steuert man seine Figur und muss nicht anderes tun, als möglichst viele Tore zu schießen - Bouncy Soccer

Screenshot Superpenalty

Bei Super Penalty Kick Challenge geht es ums Elfmeterschießen. Man spielt abwechselnd den Torschützen und den Torwart. Antreten kann man entweder gegen den Computer oder zu zweit gegen einen menschlichen Gegner spielen - Super Penalty Kick Challenge

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Kleiner Knigge für heimkehrende Sieger

Ein Wecker10.06.2008 | Ein MundWas meinen Sie dazu?! »

Jawohl, heimwärts geht’s einmal, und als Sieger kehrt Ihr zurück! Das steht so fest wie der Fels im Meer. Und Freude wird sein im lieben Deutschland, im Palast wie in der kleinsten Hütte! Die Sieger kommen! Aber einer kratzt sich hinter den Ohren – Herrschaften, feiner seid Ihr nicht geworden. Da draußen, ‘n noblen Max markieren, das habt Ihr in den langen Kriegsjährlein verlernt! Und Ihr werdet Euch in der Heimat manchmal vorkommen wie das wohlbekannte Hornvieh vor dem Scheunentor! Es gibt da allerhand, wovon man draußen keinen Schimmer von ‘ner Ahnung hat!

Soweit aus dem Vorwort zum kleinen Knigge für heimkehrende Sieger nebst kurzer Instruktion über die Heimat von Wilhelm Engelhardt. Das Buch stammt aus dem Jahr 1918 und liefert satirische Benimmregeln für die ehemaligen Frontsoldaten des ersten Weltkriegs. Abgedeckt werden grundlegende Tätigkeiten wie die Nachtruhe:

Nun blase man das Licht aus, stelle die Atmung ein, und die Nacht kann ihren Anfang nehmen. Wenn man jetzt genauer hinsieht, wird man bemerken, daß es dunkel ist. Dies Phänomen tritt am Tage nicht ein und ist ein Beweis für die Kugelgestalt der Erde. Auch hängt das mit dem Nachtwächter zusammen, der jetzt vor dem Fenster pfeift, was er nicht zu tun brauchte, wenn es Tag wäre. Der Nachtwächter ist also ein Beweis für die Kugelgestalt des Globus.

Der Umgang mit den Damen der Heimat kommt aber auch nicht zu kurz. Auch wenn es erstmal darum geht, die Frau vom Manne zu unterscheiden:

Es ist für den Ungeübten in der heutigen Zeit manchmal schwierig, auf den ersten Blick herauszukriegen, wer eine »sie« ist. Da siehst du ‘nen Gepäckträger, Schaffner oder sonst jemand auf – – »er«, und du gibst ihm ‘ne Zigarre, aber »er« nimmt sie nicht, trotz seiner unten zuen Hosen – dieser – »er« ist eben eine »sie«. Und du kratzt’ dir deinen Döskopp – wer ist denn nun ein Mann, und wer ist keiner? Ein Mittelchen will ich dir sagen, ein sicheres, womit schon Karl der Saubere die Geschlechter auseinanderhielt: die Hacken! Läuft der Gepäckfritze auf 10 cm-Hacken, so ist er unweigerlich weiblich. Hat der Schaffner dicke Waden und Pariser Absätze, dann ist er ein Mächen!

Da dieses Buch vor 90 Jahren geschrieben wurde, wirkt nicht nur die Sprache sondern auch die Beschreibung des Alltags sehr antiquiert. Trotzdem ist es sehr amüsant geschrieben, so dass Sie ruhig einen Blick riskieren sollten. Zudem hat der Berliner Zeichner Heinrich Zille einige Illustrationen zum Buch gezeichnet, die ebenfalls einen Blick wert sind.

Kleiner Knigge für heimkehrende Sieger

Zum Thema: Lieber Jack, ich lebe noch - Feldpost aus dem 1. Weltkrieg als Weblog

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Mein Freund ist Niederländer

Ein Wecker09.06.2008 | Ein MundEin Kommentar »

Niederländischer Fußballfan
Foto: © nullnullminis

Ich bin zufrieden mit der bisherigen EM. Drei Spieltage mit jeweils einem guten Spiel sind für mich als Zuschauer ein guter Schnitt. Den größten Spaß hat mir bisher das heutige Spiel der Niederlande gegen Italien bereitet. Wer hätte gedacht, dass Oranje den unsympathischen Weltmeister derartig vorführen könnte? Zwischenzeitlich hatte ich das Gefühl, dass die Italiener Tore brauchen, die nicht ganz so breit aber dafür knapp 15 Meter hoch sein müssten. Der allfällige italienische Autokorso ist mir damit erpart geblieben. In Holland werden morgen wahrscheinlich alle etwas später als sonst auf der Arbeit erscheinen und ich bin auch fast froh Spätdienst zu haben. Ich habe die letzten drei Tage dank des sonnigen Wetters im EM-Außenstudio verbracht und mich fast ausschließlich von Grillfleisch und Pils ernährt, da kann eine kleine Pause nicht schaden. Immerhin liegen noch ein paar Tage EM vor uns.

Eines bleibt aber trotz des grandiosen Sieges der Holländer noch anzumerken. Ihr Trikot-Design finde ich zwar am gelungensten, doch bei der Farbauswahl für die Socken muss jemand farbenblind gewesen sein. Wie sollte man sonst auf die Idee kommen, dass hellblaue Strümpfe zu einem orangenen Trikot passen könnten?

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Fotos von rauchenden Frauen

Ein Wecker09.06.2008 | Ein MundEin Kommentar »

Frau mit Zigarette wartet auf Feuer
Quelle: FFFFOUND!

Als persönlichen Beitrag zu allgemeinen Raucher-Hysterie beginne ich eine neue Kategorie mit Fotos von rauchenden Frauen. Früher, im finsteren letzten Jahrhundert galt sowas zuweilen sogar als sexy. Jedenfalls kann man im Netz eine Menge schöner Bilder von rauchenden Damen entdecken, wenn man nur danach sucht. Hier also das erste Bild.

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Papierfiguren die man anziehen kann

Ein Wecker09.06.2008 | Ein MundWas meinen Sie dazu?! »

Anitas Paperdolls

Können Sie sich noch an diese Glanzbildchen aus Papier erinnern?! In meiner Erinnerung waren es meist kleine Mädchen und Jungs, die man mit verschiedenster Bekleidung, ebenfalls aus Papier, “anziehen” konnte. Anita F. Barbour hat etwas ähnliches mit mir gänzlich unbekannten Figuren aus britischen TV-Serien gemacht. Auf ihrer Website können Sie die unbekleideten Figuren samt unterschiedlicher Outfits für alle Lebenslagen zum Ausdrucken herunterladen. Zusätzlich befinden sich noch Sophia Loren und einige Charaktere aus Star Trek im Angebot. Der Brite oder in diesem Fall die Britin hat eben einen ganz besonderen Sinn für Humor.

Anita’s Paper Dolls

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Gefräßiges Rosenmonster

Ein Wecker08.06.2008 | Ein Mund3 Kommentare »

Rosenfressendes Insekt

Dieses stachelige Insekt habe ich heute in einem Strauß Rosen im Wohnzimmer entdeckt. Es läuft auf den Rosen umher und kann riesige Löcher in die Blätter fressen. Ich hatte es erst für eine Raupe gehalten, aber es bewegt sich eher wie ein Insekt oder Käfer. Jedenfalls bin ich froh, dass dieses gefräßige Monster nur ganz klein ist. Was immer es auch sein mag.

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