The Mary Page

7. Januar 2008 | Kommentieren

MariaThe Mary Page gehört zur Universität von Dayton/USA und beschäftigt sich als Forschungszentrum mit dem Studium der Gottesmutter Maria in der Schrift und Kirche, ihrem Erscheinen in Literatur und Poesie und vielen weiteren Themen. Zusätzlich gibt es eine sehr umfangreiche Galerie mit Darstellungen der Maria in allen Epochen der Kunst. Die Seite ist zwar gänzlich in englischer Sprache gehalten, bietet aber für die Kundigen eine Vielzahl von Informationen, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

The Mary Page

Dig! Lazarus! Dig!

7. Januar 2008 | 2 Kommentare

Nick Cave CD-Cover“Ever since I can remember hearing the Lazarus story, when I was a kid, you know, back in church, I was disturbed and worried by it. Traumatized, actually. We are all, of course, in awe of the greatest of Christ’s miracles - raising a man from the dead - but I couldn’t help but wonder how Lazarus felt about it. As a child it gave me the creeps, to be honest. I’ve taken Lazarus and stuck him in New York City, in order to give the song, a hip, contemporary feel. ” - Am 29. Februar erscheint das neue Album von Nick Cave and the Bad Seeds. Das Titelstück verarbeitet die biblische Geschichte von Lazarus, den Jesus wieder zum Leben erweckt. Auf der Website der Band können Sie sich das Lied kostenlos herunterladen. [via nicorola]

Link: Dig!Lazarus!Dig! (MP3)

Who is who?

6. Januar 2008 | 4 Kommentare

Header des ODL-Themes

Einige aus meiner werten Leserschaft haben mich gefragt, wer denn die ganzen Leute sind, die oben in der Titelgrafik abgebildet sind. Da ich daraus kein großes Geheimnis mache und nicht allen einzeln antworten möchte, mache ich doch gleich einen Eintrag daraus, der Sie endgültig aufklären wird:

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Deutsche Reformtheologie

5. Januar 2008 | 11 Kommentare

180 katholische Reformtheologen die sich zur Aktionsgemeinschaft Rottenburg zusammen geschlossen haben, fordern einen “ernsthaften ökumenischen Dialog” mit den evangelischen Kirchen. Sie kritisieren die Haltung der Kirche, die zuletzt im Dokument “Antworten auf Fragen zu einigen Aspekten bezüglich der Lehre über die Kirche” bestätigt wurde und den christlichen Gemeinschaften die aus aus der Reformation hervorgingen abspricht, Kirchen im eigentlichen Sinne zu sein. In ihrer Antwort auf dieses Schreiben formulieren sie es folgendermaßen:

In der Selbstzufriedenheit der römischen Verlautbarung zeigt sich allerdings umgekehrt derselbe Mangel, die Einheit im Grund schon als gegeben anzusehen – nämlich in der selbstgerechten Vorstellung, man besitze selber schon die „Fülle der Heilsmittel“ und brauche keine eigene Anstrengung mehr, sondern nur die Einsicht und Umkehr der Anderen.

Angesichts solcher Äußerungen bleibt mir nur noch den alten Karl Adam aus dem Regal zu holen und ihn sprechen zu lassen. Besonders den letzten Satz sollten sich die Rottenburger Theologen meiner Meinung nach auf der Zunge zergehen lassen.

“Im Licht dieses Tatbestandes ist es ein unbilliger, unhaltbarer Vorwurf - der dadurch, dass man ihn immer wiederholt, nicht haltbarer wird -, der von der Kirche geforderte unbedingte Glaubensgehorsam, der Anspruch auf göttliche Vollmacht, knechte die Gewissen. Als berufene Verkünderin der Wahrheit Jesu wird die Kirche niemals aufhören, für diese Wahrheit wie eine, die “Gewalt hat” Zeugnis zu geben und die Gewissen, alle Gewissen immer wieder daran zu binden. Aber sie will die Gewissen nicht überwältigen, sondern überzeugen. Sie will nicht ihr äußerliches, sondern ihr innerliches Ja. Und wo dieses Ja nicht gegeben werden kann, da überlässt sie solche Gewissen der Barmherzigkeit Gottes und gibt sie frei. [...] Sie fordert, dass alle diese aus ihrer neuen Gewissenshaltung die Folgerung ziehen und ihre Gemeinschaft verlassen. [...] Nicht die Kirche vergewaltigt die “freigeistigen” Gläubigen und Theologen, wenn sie dieselben aus der Gemeinschaft ihrer Gläubigen ausschließt, sondern die freigeistigen Gläubigen und Theologen vergewaltigen die Kirche, wenn sie bei ihr verbleiben, obschon sie den kirchlichen Glauben eingebüßt haben.”

Das Wesen des Katholizismus, Seite 235-236, Karl Adam 1940

Gerlach von Houthem

5. Januar 2008 | Kommentieren

Eine Eiche

Einer der heutigen Tagesheiligen ist Gerlach von Houthem, den Sie bitte nicht mit Milhouse Mussolini Van Houten verwechseln dürfen. Als holländischer Ritter muss er ein rechter Heißsporn und gewalttätiger Trunkenbold gewesen sein. Nachdem ihm auf der Rückkehr von einem Turnier vom Tod seiner Gattin berichtet wurde, beschloss er zur Buße nach Rom zu pilgern. Dort angekommen bekam er die Aufgabe, die nächsten 7 Jahre als Krankenpfleger in einem Hospital in Jerusalem zu arbeiten. Nach der Rückkehr in seine Heimat, dem niederländischen Houthem lebte er fortan bis zu seinem Tod als Einsiedler in einer hohlen Eiche und nahm jede Nacht 10 Kilometer Fußmarsch auf sich, um die Frühmesse zu besuchen. Man fragt sich warum sich Einsiedler oft unbedingt in ungastlichen Orten einsiedeln müssen. Irgendeine kalte und feuchte Holzhütte hätte es doch genauso gut getan, um sich zur Buße eine ordentliche Arthritis zu holen. Jedenfalls errichtete man nach seinem Tod über seinem Grab ein Prämonstratenserinnenkloster und ernannte ihn zum Schutzpatron gegen Viehkrankheiten.

Gerlach von Houthem im BBKL, der Kirchensite und im Blog Heiligenbildchen & Pastoralchemie

Schlafen mit Heiligen

4. Januar 2008 | Kommentieren

Schlafzimmer von Eric de QuekerIn der aktuellen Ausgabe von Architektur & Wohnen habe ich eine schöne Verwendung von Heiligenbildern entdeckt. Der belgische Designer Eric de Queker hat das Schlafzimmer seines mittelalterlichen Hauses in Brügge mit Hunderten Heiligen tapeziert. Vor einigen Jahren habe ich etwas ähnliches mit Comics vom Flohmarkt gemacht, mit denen ich mein damaliges winziges Badezimmer tapeziert habe. Das sah gut aus und man hatte immer etwas zu lesen. Die Idee mit den Heiligen und Ikonen gefällt mir aber auch sehr gut, damit könnte eine dunkle Ecke im Flur etwas ansehnlicher gestaltet werden.

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Katholiken und das Bilderverbot

4. Januar 2008 | 9 Kommentare

Eines der auffälligsten Dinge am katholischen Glauben ist der Gebrauch von Bildern und Statuen mit Darstellungen von Christus, Maria oder den Heiligen. Auch Onkel Toby hat sich seine Gedanken dazu gemacht und für sich festgestellt:

Als ob es das Bilderverbot nie gegeben hätte, scheinen Ikonen, Marienbildchen und Kruzifixe so nötig wie die Bibel selber, um… tja, wozu eigentlich?

Mit dem Bilderverbot ist Punkt zwei der 10 Gebote im Buch Exodus gemeint. Dort heißt es:

Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde. - Ex, 20,4

Oha! Hat die Kirche da jahrtausendelang etwas übersehen? Muss ich alle meine Heiligenbildchen verbrennen und Abbitte leisten? Bitte rufen Sie noch nicht den Papst an, sondern werfen Sie mit mir einen weiteren Blick ins Alte Testament. Im Buch Numeri können wir lesen, dass Gott den Israeliten giftige Schlangen auf den Hals jagte, als sie wieder mal vom Glauben abgefallen waren. Wie immer wenn Not am Mann war, baten sie Mose Gott anzurufen, damit er sie retten würde. Also betete Mose und bekam als Antwort:

Der Herr antwortete Mose: Mach dir eine Schlange und häng sie an einer Fahnenstange auf! Jeder, der gebissen wird, wird am Leben bleiben, wenn er sie ansieht. Mose machte also eine Schlange aus Kupfer und hängte sie an einer Fahnenstange auf. Wenn nun jemand von einer Schlange gebissen wurde und zu der Kupferschlange aufblickte, blieb er am Leben. - Num 21,8-9

An einer anderen Stelle geht es um die Details für den Bau der Bundeslade, in der die Israeliten die Steintafeln mit den 10 Geboten aufbewahren sollen. Neben genauen Maßangaben und einer Bauanleitung ordnet Gott auch die Herstellung zweier Engelsfiguren an:

Mach zwei Kerubim aus getriebenem Gold und arbeite sie an den beiden Enden der Deckplatte heraus! Mach je einen Kerub an dem einen und dem andern Ende; auf der Deckplatte macht die Kerubim an den beiden Enden! - Ex 25,18-19

Beim Bau des Tempels gibt Gott selbst die Anweisung an David zur Herstellung von Engelsfiguren, die über der Bundeslade wachen sollen:

Er verordnete geläutertes Gold für den Räucheraltar, mit Angabe des Gewichtes, und Gold für den Aufbau des Thronwagens, die Kerubim, die ihre Flügel ausbreiteten und die Bundeslade des Herrn bedeckten. - 1 Chr 28,18

Was ist denn das? Erst verordnet Gott vollmundig ein Verbot für alle Arten von Bildern um sich dann selbst nicht daran zu halten? Da Gott kein Witzbold ist, muss es dafür wohl eine Ursache geben. Tatsächlich finden wir sie im Buch Exodus genau hinter dem Bilderverbot. Dort steht:

Du sollst dich nicht vor anderen Göttern niederwerfen und dich nicht verpflichten, ihnen zu dienen. - Ex 20,5

So betrachtet erscheint das Bilderverbot gleich logisch. Gott verbietet sowohl die Herstellung von Götter- und Götzenbildern als auch ihre Anbetung. So interpretierten es die Urchristen und auch die Katholische Kirche lehrt es genau so. Im Katechismus der Katholischen Kirche lesen wir zum Thema Götzendienst:

2114. In der Anbetung des einzigen Gottes wird das menschliche Leben zu einer Einheit. Das Gebot, den einen Herrn allein anzubeten, macht den Menschen einfach und rettet ihn vor unendlicher Zersplitterung. Der Götzendienst ist eine Perversion des dem Menschen angeborenen religiösen Empfindens. Den Götzen dient, „wer seinen unzerstörbaren Sinn für Gott auf etwas anderes als auf Gott richtet” (Origenes, Cels. 2,40).

Wir können also getrost unsere Kruzifixe und Bilder der Heiligen behalten, solange wir nicht dem Irrglauben anheimfallen, dass Bild selbst würde etwas auslösen können. Alan Schreck schreibt in seinem Buch “Christ und Katholik”:

Katholiken gebrauchen manchmal Statuen, Bilder, Medaillons, Reliquien und andere Dinge, um sich ihrer Beziehungen mit den Heiligen der Vergangenheit zu erinnern. Diese Mittel haben den Zweck, sich das Beispiel dieses bestimmten Heiligen bewusst zu machen und sich ihrer Nähe zu Gott und ihrer Kraft zu erinnern, für uns auf der Erde fürbittend einzutreten.

The Professor

3. Januar 2008 | Kommentieren

Cover Tolkien Kalender 1978

Heute wäre J.R.R. Tolkien 116 Jahre alt geworden, was ich wie in fast jedem Jahr wieder vergessen habe. Zum Glück wurde ich von Matthias daran erinnert, deshalb präsentiere ich Ihnen an diesem Tag noch die Tolkien-Kalender aus den Jahren 1976 bis 1978, die von den Brüdern Hildebrandt gezeichnet wurden. Zu kaufen sind sie längst nicht mehr, aber im Internet geht ja bekanntlich nichts verloren.

Tolkien-Kalender der Brüder Hildebrandt

Kunst aus Videospielen

3. Januar 2008 | Kommentieren

Bild Bubble Bobble

Philipp Lenssen hat Screenshots von alten Spiele-Klassikern wie Donkey Kong, Space Invaders oder Bubble Bobble erstellt, und sie mit Hilfe einer Vektorsoftware zu einer Art abstrakter Stillleben werden lassen. Alle Grafiken können Sie auf der Seite Blown Up bewundern, zudem stehen sie zur freien Benutzung unter einer CC-Lizenz. [via io9]

Christliche Devotionalien

2. Januar 2008 | 3 Kommentare

Schaltknäufe

Diese traumschönen Schaltknäufe fürs Auto kosten 12,50,- EUR in der normalen Version und 15,00,- EUR in beleuchteten Variante.

Reisealtar

Der kleine Reisealtar ist ein praktisches Accessoire für die nächste Wallfahrt. Wird in verschiedenen bunten Farben hergestellt und kostet 4,50,- EUR.

Kerzen

Die Lux Perpetua sind mal etwas anderes als die roten Grablichter und eignen sich auch für den Gebrauch auf dem Hausaltar. Pro Kerze 1,25,- EUR (klein) oder 2,50,- EUR (groß).

Wer ein wenig im beim OK-Versand stöbert, wird noch mehr schöne Devotionalien aus Mexiko entdecken können. Dort weiß man wie christliches Merchandising funktioniert. Übrigens bestehen keine Kontakte zwischen dem Versandhaus und dem ODL, ich könnte bloß all diese Artikel kaufen.



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