Linkrutsche zum Wochenende

Black Flag The Last Show?
Bootleg im MP3-Format in richtig guter Tonqualität aus dem Jahr 1986. Die Beschreibung sagt, es könnte möglicherweise eine Aufnahme des letzten Konzerts von Black Flag sein.

1982 in Indiana
Pittenger 1982
Ein Album bei Flickr, das Fotos aus dem Jahr 1982 einer amerikanischen Familie in Indiana zeigt. Nichts spektakuläres, mal abgesehen von Tante Mary’s Beinen, aber trotzdem eine interessante Dokumentation des täglichen Lebens.

Stellungnahme des Fachverbandes Sucht e.V. zu Cannabis
Stellungnahme des FVS zur öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Gesundheit am 17.04.2013 “Eigengebrauch von Cannabis wirksam entkriminalisieren – Nationale und internationale Drogenpolitik evaluieren” im PDF-Format. Muss mit “Link speichern unter” heruntergeladen werden.

SciFi World Generator
SciFi World Generator
Praktisches Ding, das auf Knopfdruck eine komplette Welt mit verschiedenen Kartenansichten generiert. In der Übesicht werden sämtliche physikalischen Daten von Zusammensetzung der Atmosphäre bis zur Gravitation angegeben.

Quake als Flashversion
Wer sich noch an dieses wunderbare Spiel von 1996 erinnern kann, wird vielleicht an der Onlineversion Soaß haben. Ich habe das damals nächtelang gespielt und mich teilweise wirklich fürchterlich erschrocken. Hier der Direktlink zur Flashdatei.

Nintendo- und Super Nintendo Spiele
Auf snesbox.com kann man einen Haufen alter Nintendo- und Super Nintendo im Browser spielen. Beim Stöbern habe ich so manchen Schatz wiederentdeckt, wer diesen Konsolen damals etwas abgewinnen konnte, wird seinen Spaß haben.

Peter und der Wolf
Peter und der Wolf
Wunderbare und sehr detailverliebte Stop-Motion-Animation des Klassikers. 32 Minuten die es wert sind, für diesen Film zu verwenden.

Ich war dann mal austreten

Austritt aus der Piratenpartei

Vor ungefähr drei Jahren hatte ich schon mal den Gedanken die Piraten zu verlassen, damals habe ich ihn aber für eine Zeit der Besinnung genutzt, die sehr wertvoll für mich war, weil ich viel über Parteiarbeit gelernt habe. Dieses Mal habe ich den Schritt aber vollzogen. Es war insgesamt eine gute Zeit und ich bereue nichts. Ich durfte viele spannende und engagierte Menschen kennenlernen, mit denen ich eine tolle Zeit hatte. Besonders möchte ich mich noch bei meinen Leuten aus dem Vorstand in Hagen bedanken, aber da brauche ich nicht viel schreiben. Zu meinen Gründen möchte ich ebenfalls nicht viel schreiben, aber irgendwann sollte man die Konsequenzen ziehen wenn die Magenschmerzen überwiegen. Und jetzt weiter im Programm.

Cory Doctorow – Little Brother

Cory Doctorow – Little BrotherSpät aber nicht zu spät für den Tag des Buches habe ich noch ein eBook im Angebot: Der 17-jährige Schüler Marcus Yallow lebt ein stinknormales Teenager-Leben in San Francisco. Bis er eines Tages zur falschen Zeit am falschen Ort ist und sich die Welt für immer ändert. Unversehens gerät Marcus in den Strudel des Anti-Terror-Wahns und beginnt einen Kampf gegen einen nur allzu übermächtigen Gegner: das Heimatschutzministerium. Dieser Roman des Kanadiers Cory Doctorow ist zwar nicht mehr neu, aber eine sehr spannende und letztendlich nicht ganz unrealistische Geschichte darüber was passieren kann, wenn die falschen Leute zu viel Macht bekommen. Da Doctorow seine Bücher unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht, die eine freie Weitergabe ermöglicht, gibt es inzwischen mehrere Versionen des Romans im Netz.

Hier stelle ich euch eine weitere Ausgabe vor, die kostenlos im ePub-Format heruntergeladen werden kann. Die Seite Freepubs solltet ihr auch darüber hinaus im Auge behalten, denn der Betreiber macht sich die Mühe freie Texte in ein gut zu lesendes Format zu bringen. Da ich weiß, dass er einen vielfältigen und guten Geschmack besitzt, dürften dort in Zukunft noch ein paar interessante Bücher zu finden sein.

Kostenloser Download: Little Brother von Cory Doctorow (ePub)

Happy Birthday, Mosaic

Wer 1993 im Netz unterwegs war, sah noch nicht viel außer Text, denn die gängigen Browser waren nicht in der Lage Grafiken direkt darzustellen. Das änderte sich erst mit einer kurzen Meldung, die heute vor 20 Jahren auf einer Mailingliste erschien: “Hiermit ist die Version 1.0 von NCSA Mosaic, ein vernetztes Informationssystem und ein World Wide Web Browser, für X-Window-Systeme freigegeben.” Was recht unspektakulär aussieht, führte zu nicht weniger als einer Revolution in der Benutzung des World Wide Web und war ein wichtiger Schritt hin zum Netz, wie wir es heute kennen. So sah das aus:

Screenshot des Browsers Mosaic unter Windows
Browser Mosaic unter Windows. Quelle: Wikimedia

Entwickelt wurde Mosaic von der Software Group unter der Leitung von Eric Bina und Marc Andreessen am National Center for Supercomputing Applications (NCSA) an der Universität von Illinois. Ab September 1993 gab es erste Versionen für verschiedene Unix-Betriebssysteme, für Apples Macintosh, Amiga und Windows. Später erwarb Microsoft eine Lizenz für Mosaic und bis zur Version 6 enthielt der Internet Explorer den Hinweis “Basiert auf NCSA Mosaic”. Insgesamt entwickelte sich Mosaic zu einem Selbstläufer, bis Ende 1993 waren zwei Millionen Kopien des Browsers im Umlauf, die Download-Rate betrug 100.000 Kopien pro Monat. Diese Entwicklung war allerdings nicht von Dauer: Marc Andreessen verließ das NCSA und ging zur ebenfalls legendär gewordenen Firma Netscape, deren Browser Netscape Navigator (auch so eine Legende) den Mosaic als Nummer Eins ablöste. 1997 wurde die Entwicklung von Mosaic mit der Version 3 eingestellt. Trotzdem hatte Mosaic einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Verbreitung der Nutzung des World Wide Web. Ihr könnt das Surferlebnis mit Mosaic sogar selbst ausprobieren, denn es gibt einen schönen Emulator dieses Browsers, der Websites wie Anno 1993 darstellt. Mehr Info gibt es in der Wikipedia und bei heise.