
Anscheinend hält man mich für eine Art Experten, denn ich bin heute ein paar Mal angefragt worden, ob sich der Kauf des neuen MacBook Air lohnen würde. Tja, was soll ich sagen? Es kommt eben darauf an. Wenn Sie schon einen Desktop-Mac Ihr eigen nennen und sich noch ein mobiles Zweitgerät wünschen, für dass Ihnen Männer Anerkennung und Frauen Bewunderung zollen, sollten Sie zugreifen. Wobei die Betonung im letzten Satz auf "mobil" lag, denn genau dafür ist das MBA vorgesehen. Es hat kein DVD-Laufwerk, kaum Anschlüsse für Peripherie und besitzt auch keinen Anschluss für ein Netzwerkkabel. Als Hauptgerät ist es also denkbar ungeeignet, da bleibt als Alternative von Apple nur das MacBook. Wenn Sie auf den Luxus von Mac OS X verzichten wollen, stellen auch andere Anbieter gute Notebooks als Desktop-Ersatz her. Soll es preisgünstig und funktional sein, werfen Sie mal einen Blick auf das Angebot dieser Firma, die Sie nicht enttäuschen wird.
Abgesehen vom Preis käme das MBA auch wegen der Größe für mich nicht in Frage. Ich persönlich hätte mir ein wirklich kleines Notebook mit der Ausstattung des Sony Vaio TZ oder dem Asus S6F zu einem niedrigeren Preis gewünscht. Deshalb bleibt der Asus EEE PC nachwievor der Favorit auf meiner Wunschliste für technisches Spielzeug. Erst recht, wenn es das Gerät demnächst mit einem größerem Bildschirm geben wird.
Meine Meinung zu dem Teil ist, daß es sich vllt als Arbeitsgruppen-Laptop lohnt; er ist leicht und flach, sieht gut aus und für einen Laptop, den nur Leute im Büro für Vorträge mitnehmen, reicht er allemal.
Aber das ist irgendwie der einzige Sinn, den ich im MBA sehe.
Mich dünkt, das MBA wird Apples Cube 2008. Wegweisende aber unpraktische Technologie...