Katholiken unter Strom

Ein Rosenkranz

Was gläubigen Menschen schon lange bekannt ist, ist nun durch eine wissenschaftliche Studie der Universität Oxford bestätigt worden: Ein starker Glaube kann Schmerzen lindern. Bei dem Test wurden je einem Dutzend praktizierender Katholiken und Nichtgläubigen Elektroschocks verabreicht. Dabei sollten die Probanden wahlweise auf ein Bild der Jungfrau Maria oder auf ein Bild von Leonardo Da Vinic schauen, und hinterher angeben, bei welchem der Schmerz stärker gewesen ist. Die Katholiken gaben an, dass sie beim Anblick der Gottesmutter einen deutlich geringeren Schmerz verspürten, obwohl der Schmerzreiz gleich geblieben ist. Die Nichtgläubigen verspürten beim Anblick beider Bilder denselben Schmerz. Diese Schmerzlinderung wird anscheinend von einer bestimmten Hirnregion gesteuert, in der es bei den Katholiken zu starken Aktivitäten kam, bei den Nichtgläubigen tat sich an dieser Stelle jedoch nichts. [Welt]

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