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	<title>Orden des Leibowitz &#124; Orden des Leibowitz</title>
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		<title>Warum die Piraten bleiben werden</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 20:23:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Mazny</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine kurze Erwiderung auf jemanden, der die Piratenpartei als Chaotentruppe bezeichnete und sich wünschte, dass sie möglichst bald wieder von der Bildfläche verschwindet: Realistisch betrachtet lebt die Partei momentan zu einem großen Teil vom positiven und negativen Hype in den Medien, sowie von den Wählerstimmen, die aus Protest abgegeben wurden. &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine kurze Erwiderung auf jemanden, der die Piratenpartei als Chaotentruppe bezeichnete und sich wünschte, dass sie möglichst bald wieder von der Bildfläche verschwindet:</p>
<p>Realistisch betrachtet lebt die Partei momentan zu einem großen Teil vom positiven und negativen Hype in den Medien, sowie von den Wählerstimmen, die aus Protest abgegeben wurden. Dieser Hype schlägt sich auch in den Mitgliederzahlen wieder, die in letzter Zeit deutlich gestiegen sind. Das wird meiner Meinung nach aber wieder abebben; irgendwann ist der Bonus als Neuling aufgebraucht und viele der neuen Mitglieder werden sich als Karteileichen herausstellen.</p>
<p>Wichtiger sind mir die Menschen, die immer wieder über den Stammtisch in meiner Stadt dazukommen, Interesse an einer Mitarbeit zeigen und sich einbringen. Da sind Menschen aus allen Schichten, Alters- und Berufsgruppen, die aus verschiedensten Gründen etwas ändern möchten, weil sie mit der bisherigen Politik in Deutschland nicht mehr einverstanden sind. Durch diese Heterogenität enstehen viele Reibungspunkte, aber auch durchaus Gemeinsamkeiten. Das Auftreten dieser vielen Menschen mag teilweise chaotisch wirken, sie aber allesamt als &#8220;Chaotentruppe&#8221; zu bezeichnen, wird ihnen nicht gerecht. Das Programm ist nicht vollständig, aber es gibt eines und es wurde in manchen Punkten hart darum gestritten. In einigen Punkten ist es vielleicht sehr idealistisch, aber es gibt eine Richtung vor. Wohin es sich entwickelt wird sich noch zeigen. </p>
<p>Die Piraten sind weder der Untergang des christlichen Abendlandes, noch die Heilsbringer einer neuen Revolution. Letztendlich sind die Piraten Bürgerinnen und Bürger, die die Politik ihres Landes mitgestalten wollen, und genau das macht es für mich spannend. Jetzt im NRW-Wahlkampf habe ich alle vor zu großen Erwartungen gewarnt, denn auch wenn wir (höchstwahrscheinlich) im nächsten Landtag neue Abgeordnete stellen werden, wird sich dadurch nicht automatisch die gesamte Politik verändern. Abläufe in der Politik sind kompliziert, in die Arbeitsweisen eines Landtags muss man sich erst hineinfinden und das dauert seine Zeit. Mir persönlich würde es erstmal reichen, wenn durch Piraten die Entscheidungen der Parlamentarier durchsichtiger würden. Ich möchte gerne wissen, wofür und warum meine Steuergelder eingesetzt werden. Mehr Transparenz in dieser Hinsicht wäre schon ein großer Vortschritt. Bei den nächsten Wahlen wird sich dann zeigen, ob das Vertrauen gerechtfertigt war oder nicht.</p>
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		<title>Christen in der Piratenpartei</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 09:28:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Mazny</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Überlegung sich als Christen innerhalb der Piratenpartei in irgendeiner Form zusammenzuschließen gibt es schon lange, doch aus verschiedenen Gründen (meist schlichter Zeitmangel) ist es bisher nie dazu gekommen. Nun wollen einige andere Christen und meine Wenigkeit das Projekt aber definitiv in Angriff nehmen. Erstmal wollen wir interessierte Mitmacherinnen und &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Überlegung sich als Christen innerhalb der Piratenpartei in irgendeiner Form zusammenzuschließen gibt es schon lange, doch aus verschiedenen Gründen (meist schlichter Zeitmangel) ist es bisher nie dazu gekommen. Nun wollen einige andere Christen und meine Wenigkeit das Projekt aber definitiv in Angriff nehmen. Erstmal wollen wir interessierte Mitmacherinnen und Mitmacher finden und dann über die weiteren Ziele und Strukturen diskutieren. Da noch nichts fest ist, habe ich auch noch keine Seite im Wiki angelegt, sondern vorläufig nur ein Pad zum Sammeln aufgemacht.</p>
<p>Wenn du dich also angesprochen fühlst und gemeinsam mit anderen christlichen Piratinnen und Piraten etwas starten willst, dann trage dich im Pad ein (möglichst mit Nick im Wiki und/oder bei Twitter falls vorhanden) und am besten auch, welche Ideen du hast. </p>
<p><a href="https://hagen.piratenpad.de/48"><strong>Hier geht es direkt zum Pad</strong></a></p>
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		<title>Wie ich Filme sehen möchte</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 07:46:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Mazny</dc:creator>
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		<category><![CDATA[film]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Filmindustrie, du beklagst dich seit Jahren über zurückgehende Gewinne, die du hauptsächlich auf Raubkopien und Streaming-Portale im Internet zurückführst. Ob das tatsächlich die Hauptgründe sind, will ich nicht erörtern, denn ich will dir mitteilen wie ich in Zukunft gerne Filme sehen möchte und wie du damit Geld verdienen kannst. &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Filmindustrie, du beklagst dich seit Jahren über zurückgehende Gewinne, die du hauptsächlich auf Raubkopien und Streaming-Portale im Internet zurückführst. Ob das tatsächlich die Hauptgründe sind, will ich nicht erörtern, denn ich will dir mitteilen wie ich in Zukunft gerne Filme sehen möchte und wie du damit Geld verdienen kannst. Damit wäre uns beiden geholfen, weil dein Geschäftsmodell bisher immer noch sehr altbacken ist; erst erscheint ein Film im Kino, später wird er auf DVD oder Blu-Ray veröffentlicht. Andere Möglichkeiten einen aktuellen Film zeitnah sehen zu können gibt es nicht. Genau das ist mein Problem mit dir, du bist einfach nicht flexibel genug und verweigerst dich hartnäckig einem Teil der modernen Technologien.</p>
<p>Einen Film im Kino sehen ist toll, und die überteuerten Eintrittspreise, verdreckte Kinosäle oder den popcornfressenden Blödmann neben mir will ich dir auch nicht anlasten. Nur habe ich wegen der durch meinen Beruf bedingten Wechselschicht oft einfach nicht die Gelegenheit ins Kino zu gehen. Häufig habe ich sogar erst dann Zeit einen Film anzuschauen, wenn er schon aus dem Programm genommen wurde. Dann bleibt nur die Möglichkeit zu warten, bis er auf DVD erscheint. Mir persönlich reicht das nicht. Ich will einen neuen Film nicht nur im Kino sehen können und dafür will ich gerne bezahlen. Warum gibt es also noch kein Portal im Netz, auf dem ich Filme zum Kinostart sehen kann? Ob sich die Studios dabei auf ein gemeinsames Angebot einigen können, oder alle einen eigenen Service anbieten ist mir eigentlich egal. Wichtig ist nur, dass das Angebot auch direkt im Browser und für alle gängigen Betriebssysteme verfügbar ist. Für Smartphones und Tablets muss es natürlich eine App geben. Mir würde ein Stream ausreichen, für diejenigen die einen Film lieber besitzen möchten, sollte es zusätzlich die Möglichkeit zum DRM-freien Download geben. </p>
<p>Nun zu den Preisen, die auch für uns beide wichtig sind, denn du willst etwas verdienen und ich möchte nicht zuviel bezahlen müssen. In meiner Preisstaffelung wäre ein Film in HD-Qualität zum Downloaden am teuersten, ich würde ihn mit 5 Euro veranschlagen. Ein Film in HD-Qualität als Stream würde 3 Euro kosten, derselbe Film in normaler Qualität 1,50 Euro. Die Features wie Zusatzszenen usw. die auf DVDs enthalten sind, werden für jeweils 1 Euro angeboten. Das kann ich mir als Richtlinie für ein brauchbares Internetangebot vorstellen, machbar wäre allerdings noch viel mehr. Interaktive Filme mit veränderbarer Handlung würden bestimmt gut angenommen, denkbar wären auch Sondereditionen in denen man mit dem passenden Zusatzgerät selbst im Film mitspielen kann und und und. </p>
<p>Und du solltest schnell handeln, liebe Filmindustrie denn die Zeiten haben sich geändert, ob es dir passt oder nicht. Du hast die Möglichkeit dich mit Hilfe des Internets auf lange Sicht dumm und dusselig zu verdienen, wenn du mir und anderen potentiellen Kunden etwas dafür bietest. Also, die Technik ist vorhanden, zahlungswillige Kunden ebenso, der Rest liegt an dir. Werde endlich kreativ.</p>
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		<title>Frohe Ostern</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Apr 2012 20:19:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Mazny</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.sanktleibowitz.org/wp-content/uploads/2012/04/osterfeuer.jpg" alt="Osterfeuer" title="Osterfeuer" width="480" height="360" class="alignnone size-full wp-image-326" /></p>
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		<title>Was mit Fußball, Zombies und Christen.</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 20:49:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Mazny</dc:creator>
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		<category><![CDATA[christentum]]></category>
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		<description><![CDATA[Christliche Feiertage haben etwas mit Fußball und Zombiefilmen gemeinsam. Klingt auf den ersten Blick seltsam, ist aber bei einer genaueren Betrachtung tatsächlich so. Selbst wenn man keinen Fußball mag, kennen doch alle die Situation während eines Spiels, wenn Millionen &#8220;Trainer&#8221; vor den Fernsehern an Tresen und auf Sofas sitzen. Alle &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Christliche Feiertage haben etwas mit Fußball und Zombiefilmen gemeinsam. Klingt auf den ersten Blick seltsam, ist aber bei einer genaueren Betrachtung tatsächlich so. Selbst wenn man keinen Fußball mag, kennen doch alle die Situation während eines Spiels, wenn Millionen &#8220;Trainer&#8221; vor den Fernsehern an Tresen und auf Sofas sitzen. Alle wissen wie die Mannschaft besser aufgestellt gewesen wäre, welche Spielzüge zum Sieg geführt hätten und viele Details mehr, die der wirkliche Trainer nicht bedacht hat. Ähnlich ist es an christlichen Feiertagen wie zum Beispiel dem heutigen Karfreitag. Erfahrungsgemäß schießen zu solchen Gelegenheiten selbsternannte Kirchenhistoriker, Dogmatiker und zahlreiche weitere Experten zum Christentum aus dem Boden. Allen ist gemein dass sie nicht gläubig sind, aber dafür deutlich besser wissen, was Jesus wirklich wollte oder wie bestimmte Aussagen des Neuen Testaments auszulegen sind. </p>
<p>Nun aber zu den Zombies. Wer sie nicht kennt sollte wissen, dass es sich dabei um Wesen handelt, die von normalen Menschen zu geistlosen Monstern mutierten und nur noch zusammenhangloses Zeug wie &#8220;Gehiiiirn! Gehiiirn!&#8221; brüllen. So verhält es sich zu christlichen Feiertagen mit einigen Zeitgenossen, die ansonsten durch ihre Bildung und differenzierte Sichtweise auffallen. Erstaunlicherweise sind es oft gerade diese Menschen, die beim Thema Christentum und Kirche sämtliche Sorgfalt über Bord werfen, Klischees mit Unwahrheiten vermischen und dabei auch noch Äpfel mit Birnen durcheinander werfen. Da werden gerne mal die Kreuzzüge, Missionierung der Sachsen und diverse Fehltritte einiger Päpste in einen Topf geworfen um gegen Christen trollen zu können. Um sich zumindest halbwegs vom Vorwurf des simplen Christenbashings zu distanzieren, wird dann gerne noch eingeworfen, man respektiere natürlich alle Gläubigen, hadere aber mit der sogenannten &#8220;Institution Kirche&#8221;. Ähnlichkeiten mit &#8220;Ich habe nichts gegen Juden, aber was Israel&#8230;&#8221; oder &#8220;Ich bin nicht gegen Schwule, aber&#8230;&#8221; sind da vielleicht nicht so ganz zufällig.</p>
<p>Weiter bewerten will ich das nicht, es fällt mir nur in jedem Jahr aufs neue auf. Bei manchen Menschen belustigt es mich, bei anderen bin ich etwas traurig darüber. Für die Zukunft würde ich mir wünschen, dass Christen derselbe Respekt wie anderen Gläubigen entgegenkommt, sachlich und differenziert diskutiert wird. Das sollte nicht zuviel verlangt sein. Ich habe fertig.</p>
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		<title>Gibt es eine antikirchliche Haltung bei den Piraten?</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 19:55:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Mazny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[glaube]]></category>
		<category><![CDATA[kirche]]></category>
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		<description><![CDATA[Diese Anfrage bekam ich heute als Kommentar. Da sie inhaltlich nicht richtig zum Eintrag passte, habe ich einfach einen neuen Artikel daraus gemacht. Mich würde ja mal interessieren, wie Du die antikirchliche Haltung der Piraten beurteilst. Ich habe ja kein Problem damit, die Kirchensteuer abschaffen zu wollen (wäre ich dabei) &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Anfrage bekam ich heute als Kommentar. Da sie inhaltlich nicht richtig zum Eintrag passte, habe ich einfach einen neuen Artikel daraus gemacht.</p>
<blockquote><p>Mich würde ja mal interessieren, wie Du die antikirchliche Haltung der Piraten beurteilst.<br />
Ich habe ja kein Problem damit, die Kirchensteuer abschaffen zu wollen (wäre ich dabei) – aber die Rhetorik von der die Forderungen begleitet werden, das Auftreten von Leuten vom IBKA, das Aufrufen zum Karfreitagstanz etc. haben mich inzwischen dazu gebracht, die Piraten als unwählbar anzusehen – und ich hatte durchaus mal Piraterie gewählt, als es noch nicht in Mode war.<br />
Ich hege die starke Vermutung, daß es unter den Piraten genau wie unter den Grünen eine Mehrheit gibt, die Leute wie mich am liebsten ins Lager stecken würden.</p></blockquote>
<p><strong>Antwort</strong>:</p>
<p>Ganz klar: Die Piratenpartei Deutschland hat keine antikirchliche oder antireligiöse Haltung. Sie spricht sich für Religionsfreiheit aus, aber auch für eine strikte Trennung von Kirche und Staat. Dazu gehört für mich (ich bin katholischer Christ) auch das von dir angesprochene &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tanzverbot#Derzeitige_Situation_in_Deutschland">Tanzverbot</a>&#8221; am Karfreitag. Denn ein säkularer Staat darf keine Weltanschauung bevorzugen, auch wenn das manche Christen vielleicht als Anfeindung ansehen. Anders herum stelle man sich vor, alle Einwohner der Bundesrepublik dürften an einem bestimmten Festtag der Juden oder Muslime keine Sport- oder andere Veranstaltungen durchführen. Ich könnte mir vorstellen, dass der Aufschrei in diesen Fällen groß wäre. Deshalb ist das Tanzverbot aus meiner Sicht abzuschaffen, denn dadurch dass Nicht- und Andersgläubige zu Karfreitag ihren Aktivitäten nachgehen, wird kein Christ gehindert die Kreuzigung von Jesus Christus würdig zu begehen. Soweit ich es bei der Piratenpartei Hessen  <a href="http://www.piratenpartei-hessen.de/pressemitteilung/2012-03-31-tanzverbot-keine-trennung-von-staat-und-kirche-hessen">nachlesen kann</a>, sind die Kundgebungen gegen das Tanzverbot auch so gelegt, dass sie nicht mit kirchlichen Veranstaltungen kollidieren.</p>
<p>Die von dir angesprochene Rhetorik ist eine andere Sache, bei der immer zwischen den offiziellen Äußerungen der Partei, und privaten Meinungen von Mitgliedern unterschieden werden muss. Da gibt es sicherlich Mitglieder die eine extrem religions- und explizit kirchenfeindliche Haltung aufweisen, und diese auch so oft es geht zum Ausdruck bringen. Ich selbst bin auch schon mehrmals wegen meines Glaubens und der Zugehörigkeit zur Katholischen Kirche angegriffen worden. Das sollte so nicht sein, es lässt sich bei einer Mitgliederzahl von derzeit 24.000 aber wohl nicht ausschließen, dass auch ein paar echte Hackfressen mit von der Partie sind. Ich wage einfach die Behauptung, dass man in den anderen Parteien genauso viele Deppen findet, es fällt vielleicht nicht so auf, da Piraten in der Regel öffentlicher diskutieren. </p>
<p>Um zu einem Fazit zu gelangen: Ja, es gibt meiner Meinung nach in der Piratenpartei Deutschland Mitglieder, die eine antikirchliche Meinung vertreten. Diese Leute sind zwar manchmal laut, vertreten aber auf keinen Fall eine Mehrheit in der Partei. Ich gehe davon aus, dass sich an den Rändern jeder Partei die diversen Extremisten sammeln, im Prinzip ist es ja innerhalb der Katholischen Kirche auch nicht anders. Am rechten Rand haben wir die Traditionalisten am Hals, die am liebsten das 2. Vatikanische Konzil rückgängig machen würden und auf der anderen Seite fallen die Damen und Herren von &#8220;Wir sind Kirche&#8221; vom Sattel. Im großen Teil der Mitte befinden sich dann die ganz normalen Katholiken, die einfach ihren Glauben leben möchten. So sehe ich das auch in der Piratenpartei. Deshalb finde ich es schade, dass du unsere Partei nicht mehr wählen willst. Der bessere Weg wäre einfach einzusteigen, und mitzumachen. So hättest du die Möglichkeit eigene Ideen einzubringen, oder gegen in deinen Augen falsche Entscheidungen zu stimmen. Basisdemokratie ist nämlich das Zauberwort und ich garantiere dir, dass du sie zur Zeit in keiner anderen Partei finden wirst. Für weitere Fragen stehe ich dir gerne zur Verfügung.</p>
<p>P.S.: Noch etwas zum Leute in Lager stecken. Ich weiß nicht wer Leute wie du sind, aber soweit ich weiß, war ein Herr Beckstein bisher der einzige Politiker in Deutschland, der Menschen in Lager stecken wollte. Dieser Mann ist aber weder bei den Piraten, noch bei den Grünen.</p>
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		<title>Danke für nichts, ver.di</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 19:37:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Mazny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach 40stündigen Verhandlungen haben sich Gewerkschaften und Arbeitgeber auf einen neuen Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst geeinigt. In der FAZ liest sich das so: Sattes Gehaltsplus im Öffentlichen Dienst: Die Gehälter der zwei Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen werden innerhalb von zwei Jahren stufenweise um 6,3 Prozent erhöht Was &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach 40stündigen Verhandlungen haben sich Gewerkschaften und Arbeitgeber auf einen neuen Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst geeinigt. In der <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/oeffentlicher-dienst-6-3-prozent-mehr-lohn-in-zwei-jahren-11703500.html">FAZ</a> liest sich das so:</p>
<blockquote><p>Sattes Gehaltsplus im Öffentlichen Dienst: Die Gehälter der zwei Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen werden innerhalb von zwei Jahren stufenweise um 6,3 Prozent erhöht</p></blockquote>
<p>Was bedeutet das genau? Die erste Erhöhung von 3,5 Prozent wird rückwirkend zum 1. März ausgezahlt, zwei weitere Erhöhungen von jeweils 1,4 Prozent wird es im Januar und August 2013 geben. Die Lohneröhung beträgt also über 24 Monate umgerechnet durchschnittlich ca 2 Prozent. Die voraussichtliche <a href="http://de.statista.com/statistik/daten/studie/1045/umfrage/inflationsrate-in-deutschland-veraenderung-des-verbraucherpreisindexes-zum-vorjahresmonat/">Teuerungsrate</a> in 2012 und 2013 wird aber schon mehr als 2 Prozent betragen. Insofern kann man sich leicht ausrechnen, dass von der angepriesenen Lohnerhöhung nicht viel bleibt. Dazu kommt noch, dass die ursprünglich geforderte Mindestanhebung von 200 Euro für die niederen Lohngruppen komplett unter den Tisch gefallen ist.</p>
<p>Ich weiß nicht für was sich Herr Bsirske, der übrigens 2005 ein <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,369274,00.html">Monatsgehalt</a> von 13.000 Euro brutto bekam feiern lässt, den Mitgliedern seiner Gewerkschaft ist er jedenfalls ordentlich in den Rücken gefallen. Das auch noch ohne Not, denn ich hatte nicht den Eindruck, dass bei den Beschäftigten im Öffentlichen Dienst kein Streikwille mehr vorhanden war. Man hätte von Seiten der Gewerkschaft also durchaus dankend ablehnen und weitere Streiks ausrufen können. Hätte sich erstmal der Müll an Bushaltestellen, an denen kein Bus mehr hält gestapelt, und wären in Krankenhäusern über einen langen Zeitraum nur noch Not-OPs gelaufen, wären die Arbeitgeber sicherlich zu mehr Eingeständnissen bereit gewesen. So konnten sie sich auf eine wie gewohnt schwache Gewerkschaft verlassen, die ihnen in die Hände spielt. </p>
<p>Noch ist der Tarifabschluss nicht in Kraft getreten, vorher muss er noch durch eine Mitgliederbefragung bestätigt werden. Bleibt zu hoffen, dass sich möglichst viele Mitglieder nicht von der Schönrednerei durch ver.di blenden lassen, und diese inakzeptable Einigung ablehnen. Falls du auch im Öffentlichen Dienst oder wie ich bei einem kirchlichen Träger arbeitest, kannst du ver.di <a href="http://www.facebook.com/verdi.2.0">hier</a> deine Meinung dazu sagen.</p>
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		<title>Weltbester Twitter-Client Hotot</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 18:53:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Mazny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Twitter-Clients sind entweder schlecht oder werden von Twitter gekauft, und werden dann schlecht. Hotot nicht, denn es ist der beste Twitter-Client überhaupt. Kann so ziemlich alles, ist kostenlos und kann unter Windows, OS X und Linux installiert werden. Zudem gibt es Hotot auch als Erweiterung für Google Chrome, die &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.sanktleibowitz.org/wp-content/uploads/2012/03/screenshot_hotot.png" alt="Screenshot Hotot" title="Screenshot Hotot" width="500" height="260" class="alignnone size-full wp-image-253" /></p>
<p>Viele Twitter-Clients sind entweder schlecht oder werden von Twitter gekauft, und werden dann schlecht. Hotot nicht, denn es ist der beste Twitter-Client überhaupt. Kann so ziemlich alles, ist kostenlos und kann unter Windows, OS X und Linux installiert werden. Zudem gibt es Hotot auch als Erweiterung für Google Chrome, die ebenso gut funktioniert.</p>
<p><a href="http://hotot.org/">Website von Hotot</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Brauchbare Kandidaten für den Landtag NRW</title>
		<link>http://www.sanktleibowitz.org/brauchbare-kandidaten-fur-den-landtag-nrw.html</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 20:16:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Mazny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[nrw]]></category>
		<category><![CDATA[piratenpartei]]></category>

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		<description><![CDATA[Morgen uns Sonntag treffen sich die Piraten in NRW zum außerordentlichen Parteitag, um die Kandidaten der Landesliste zu wählen. Viele stellen sich zur Wahl, nicht alle können gewählt werden, und manche sollten auch nicht gewählt werden. Da ich nicht zum Parteitag kann, will ich hier trotzdem meine kleine Liste mit &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Morgen uns Sonntag treffen sich die Piraten in NRW zum <a href="http://wiki.piratenpartei.de/NRW:Landesparteitag_2012.1">außerordentlichen Parteitag</a>, um die Kandidaten der Landesliste zu wählen. Viele stellen sich <a href="http://wiki.piratenpartei.de/NRW:Landesparteitag_2012.1/Kandidaten">zur Wahl</a>, nicht alle können gewählt werden, und manche <a href="http://www.sanktleibowitz.org/listenkandidaten-fressen-mein-hirn-auf.html">sollten auch nicht</a> gewählt werden. Da ich nicht zum Parteitag kann, will ich hier trotzdem meine kleine Liste mit Piratinnen und Piraten vorstellen, die ich mir auf den vorderen Stellen der Liste wünschen würde. Die Auflistung ist in alphabetischer Reihenfolge, hat also keine Wertung.</p>
<ul>
<li><a href="http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Ringwraith">Simone Brand</a></li>
<li><a href="http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Offliene">Kerstin Brinkmann</a></li>
<li><a href="http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Bastel">Sylvia Grodde</a></li>
<li><a href="http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:LucaL">Lucas Lamla</a></li>
<li><a href="http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Cae">Sandra Scheck</a></li>
<li><a href="http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Schwarzbart">John Martin Ungar</a></li>
</ul>
<p>Bestimmt gibt es auf der Liste noch weitere gute Leute, aber ich denke jeder hat so seine persönlichen Favoriten. Wenn die berücksichtigt werden und jeder noch für einige Kandidaten stimmt, die andere aus Gründen für brauchbar halten, dann sollte es doch hoffentlich eine gute Mischung werden.</p>
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		<title>Burnout von Pflegekräften ein internationales Problem</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 22:22:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Mazny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[burnout]]></category>
		<category><![CDATA[deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Pflegekräfte sind unzufrieden mit ihren Arbeitsbedingungen. Diese Meldung ist keine Neuigkeit, doch die gerade veröffentlichte Registered Nurse Forecasting Study hat dazu einige interessante Details ermittelt. Für diese Studie wurden 61.168 Krankenschwestern und Krankenpfleger sowie 131.318 Patienten in mehr als 1000 Kliniken in 13 Ländern nach ihrer Zufriedenheit mit der Krankenpflege &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pflegekräfte sind unzufrieden mit ihren Arbeitsbedingungen. Diese Meldung ist keine Neuigkeit, doch die gerade veröffentlichte <a href="http://www.rn4cast.eu/en/">Registered Nurse Forecasting Study</a> hat dazu einige interessante Details ermittelt. Für diese Studie wurden 61.168 Krankenschwestern und Krankenpfleger sowie 131.318 Patienten in mehr als 1000 Kliniken in 13 Ländern nach ihrer Zufriedenheit mit der Krankenpflege befragt. Damit handelt es sich nicht um eine kleine Erhebung, sondern die weltweit größte Studie, die bisher im Pflegebereich durchgeführt wurde. Deutsche Kliniken waren auch beteiligt und es ergab sich, dass hier   30 Prozent der Pflegekräfte angeben ausgebrannt zu sein, und sogar 36 Prozent so weit sind, dass sie sich im nächsten Jahr einen neuen Job suchen wollen. Ebenfalls interessant finde ich die jeweiligen Pflegeschlüssel. Während in Norwegen als einer der  Spitzenreiter 5,4 Patienten auf eine Pflegekraft kommen, sind es in beim Schlusslicht Deutschland immerhin 13 Patienten, die von einer Person zu versorgen sind.</p>
<p>Die Studie scheint sehr umfangreich zu sein, deshalb habe ich sie noch nicht selbst gelesen, sie erinnert mich aber an eine Umfrage, die ver.di im letzten Jahr durchgeführt hat. Die Bögen lagen auf den Stationen aus und man konnte unter anderem ankreuzen, wie zufrieden man mit der Bezahlung oder der Wertschätzung der eigenen Arbeit ist. Nicht überraschend waren die meisten mit beiden Punkten sehr unzufrieden. Ähnlich war es heute in der Schule (ich bin gerade im letzten Block der Weiterbildung zum Praxisanleiter), als die Dozentin fragte, ob wir als Pflegende Lob für die gute Arbeit der Station durch die Pflegedienstleitung oder höhere Leitungspositionen bekämen. Die erste spontane Reaktion aller Kolleginnen und mir bestand in Gelächter.  Eine Kollegin die auf einer Onkologie arbeitet, brachte es dann auf den Punkt: &#8220;Von der Leitung hört man nur dann, wenn etwas nicht gut gelaufen ist.&#8221; Diese Aussage deckt sich auch mit meinen Erfahrungen und ist meiner Meinung nach ebenfalls ein wichtiger Faktor für die hohe Unzufriedenheit.</p>
<p><a href="http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/49593">Weitere Infos und die Studie selbst findet ihr im Artikel im Deutschen Ärzteblatt</a>.</p>
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