Die erste Halloween-Ausgabe des Orden von Leibowitz möchte ich nutzen, um Ihnen drei Klassiker des Horrorfilms ans Herz zu legen, die man meiner Meinung nach unbedingt gesehen haben muss. Die vorgestellten Filme können Sie kostenlos in passabler Qualität herunterladen oder direkt am Computer ansehen. Diejenigen unter Ihnen, denen Halloween entweder zu amerikanisch ist oder aus anderen Gründen unpassend erscheint, bitte ich um Nachsicht für mein Faible. Morgen schon ist alles wieder vorbei. Jetzt aber zu den Filmen:

Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens

Szenenbild NosferatuDer Immobilienmakler Knock bekommt den Auftrag, für den in den Karpaten lebenden Grafen Orlok ein Haus in seiner Stadt Wisborg zu suchen. Als er feststellt, dass der Graf ein Vampir ist, bereut er seine Tat, doch es ist schon zu spät. Graf Orlok macht sich mit dem Schiff auf den Weg nach Wisborg und bringt im Handgepäck die Pest mit sich. Obwohl eigentlich ein Plagiat, wurde Nosferatu zum Urbild des Vampirs überhaupt. Da Murnau die Rechte zur Verfilmung von Bram Stoker’s Dracula fehlten, versetzte er die Handlung einfach nach Deutschland und nannte seinen Vampir Graf Orlok. Die Vorstellung, dass Vampire lichtscheue Wesen sind, geht übrigens auch auf diesen Film zurück.

Nosferatu im Internet Archive

Das Cabinet des Dr. Caligari

Das Cabinet des Dr. CaligariDer Film erzählt die Geschichte des Dr. Caligari, der auf dem Jahrmarkt ein somnambules Medium namens Cesare ausstellt und hellsehen lässt. Zwei Freunde besuchen gemeinsam die Vorstellung und einer von ihnen wird in der darauffolgenden Nacht ermordet, nachdem ihm Cesare zuvor den Tod prophezeite. Caligari stellt sich als Wahnsinniger heraus, der Cesare als Mordinstrument benutzt. Dieser Meilenstein des Horrorfilms besticht vor allem durch seine grotesken unwirklichen Kulissen, dem überraschenden Ende und wird nicht umsonst als expressionistisch bezeichnet.

Das Kabinett des Doktor Caligari im Internet Archive

Die Nacht der lebenden Toten

Die Nacht der lebenden TotenDer von George A. Romero als Freizeitprojekt gedrehte “Die Nacht der lebenden Toten” gilt als Meilenstein des Genres und Mutter aller Zombiefilme. Die Handlung ist simpel aber effektiv: aus ihren Gräbern gekrochene Untote terrorisieren eine Kleinstadt. Der Klassiker von 1968 wurde sogar in die Filmsammlung des Museum of Modern Art aufgenommen. Romero stand seinerzeit nur ein Budget von 114.000 US-Dollar zur Verfügung, deshalb drehte er ausschließlich mit Freunden und Bekannten.

Die Nacht der lebenden Toten im Internet Archive



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