Die Zukunft von gestern
8. Juni 2008

Vor 40 Jahren war man noch etwas unbedarfter wenn es um die Zukunft der Menschheit ging. Fliegende Atomkraftwerke, Städte im Meer und auf dem Mond schienen in greifbarer Nähe und der technische Fortschritt war das Allheilmittel gegen alle Probleme der Menschheit. Aus der heutigen Perspektive betrachtet, wirken diese Illustrationen daher reichlich naiv, trotzdem kann ich sie mir immer wieder ansehen. Dr. Ralf Bülow und Michael Peters haben auf ihrer Website zahlreiche Darstellungen deutscher Zeichner gesammelt, die einen Überblick über die “leuchtende Zukunft der Menschheit” wie man sie sich damals vorstellte zeigen.
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Dafür muss man sich erstmal interessieren, retro, science-fiction








Bisher 5 Kommentare:
So geht’s mir heute auch, wenn ich die alten PM Hefte durchblättere, die ich vor Jahren als Kind von meinem Onkel geschenkt bekommen habe. Nach denen müssten wir eigentlich wohl auch schon auf dem Mars sein - mindestens.
Auch wenn dieser einseitige Techno-Optimismus, wie ich ihn jetzt mal nenne, sicherlich naiv war und nicht zielführend, finde ich es schade und ein Hindernis, daß dieser Geist anscheinend vollständig gestorben ist. Ich denke, man könnte vielleicht schon auf dem Mars gewesen sein, wenn man sich nicht ständig nur vom Utilitarismus des “Nützlichen” leiten ließe.
Wir müssen nunmal einsehen, daß, selbst wenn der komplette Energieverbrauch der Erde durch regenerative Energien abgedeckt werden kann, man immer noch (bspw. bei der Herstellung von Kunststoffen) auf begrenzte Rohstoffe angewiesen ist. Wo die irgendwann hergenommen werden, wenn wir uns auf die Erde beschränken, ist eine Frage.
Wie mein ganz egoistischer, neugieriger Entdeckergeist befriedigt wird, eine ganz andere :)
Den Geist vollständig zu übernehmen wäre sicherlich falsch. Aber etwas davon wird uns sicherlich gut tun.
@FingO
Ich kann dir nur zustimmen. Wenn man bedenkt, dass die Amerikaner vor 30 Jahren auf dem Monde waren und seitdem ihr Geld mit nutzlosen Shuttles verschwendet haben. Stattdessen könnten sie seit 10 Jahren auf dem Mars sein, schaffen es heutzutage aber kaum, eine neue Mondmission auf die Beine zu stellen.
Hier in Deutschland sieht es aber auch nicht anders aus, meiner Meinung nach ist man hier noch technikfeindlicher als anderswo. Alleine wenn man sich anschaut, wie hier gentechnisch verbesserte Pflanzen verteufelt werden.
“Hier in Deutschland sieht es aber auch nicht anders aus, meiner Meinung nach ist man hier noch technikfeindlicher als anderswo.”
Ja, leider.
P.S.: Da ich ein Physiker, Nerd und Single bin, überlege ich, ob ich die von Dir verlinkten Bilder in meiner Wohnung aufhänge!