Der Herr ist kein Hirte

Buchcover: Der Herr ist kein Hirte von Christopher HitchensChristopher Hitchens erhebt gegen die religösen Glauben folgende vier Vorwürfe: "Er stellt die Ursprünge des Menschen und des Universums völlig falsch dar, er verbindet infolge dieses Irrtums ein Höchstmaß an Unterwürfigkeit mit einem Höchstmaß an Ich-Bezogenheit, er ist Ursache und Folge einer gefährlichen sexuellen Repression, und er fußt letzten Endes auf Wunschdenken." Religion sagt er, "ist gewalttätig, irrational und intolerant, steht im Bunde mit Rassismus, Standesdünkel und Bigotterie, lehnt in ihrer Ignoranz die freie Forschung ab, verachtet Frauen und züchtigt Kinder". Er beschränkt diese Thesen nicht auf den christlichen Glauben allein, sondern auf alle Religionen dieser Welt und legt sie anhand allerlei Beispiel aus Vergangenheit und Gegenwart dar.

Für die WELT hat Hannes Stein das Buch gelesen, und bescheinigt Hitchens der klügste Kopf der angelsächsischen Achtundsechziger zu sein, nimmt das Buch aber trotzdem gründlich auseinander, in dem er die Denkfehler in Hitchens' Thesen aufzeigt. Eine Leseprobe des Buchs stelt der Perlentaucher zu Verfügung. Wahrscheinlich kann es gläubigen Menschen nicht schaden, einen Blick auf die Gedanken eines intelligenten Religionkritikers zu werfen.

Der Herr ist kein Hirte, von Christopher Hitchens, 352 Seiten



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