Der galaktische Topfheiler
Veröffentlicht am 11.11. 2007
Allgemein
Dieser Roman von Philip K. Dick ist nicht so bekannt wie “Blade Runner” oder “Die drei Stigmata des Palmer Eldritch”, doch nicht minder lesenswert. Der Leser begleitet den Topfheiler Joe Fernwright auf eine aberwitzige Reise zum Planeten Plowman, auf dem er einem fast gottgleichen Wesen namens Glimmung helfen soll, eine uralte Kathedrale aus dem Ozean zu heben. Bevor das Abenteuer beginnt, beschreibt Dick das trostlose Leben in den USA des Jahres 2064: der Staat ist hoffnungslos pleite und Joe Fernwright schlägt sich mehr oder minder erfolgreich durch sein tristes Dasein als Topfheiler, jemand der Keramikgefäße repariert, die vor dem großen Krieg entstanden sind. Da die meisten Töpfe repariert sind, ist das Geschäft schon lange nicht mehr lukrativ, als der mysteriöse Glimmung auftaucht und Joe mit in sein Team von Spezialisten holt. Was anfänglich wie ein Vorläufer des Stils von Douglas Adams beginnt, wendet sich spätestens nach der Landung auf dem Planeten Plowman, der Heimat Glimmungs zu einem Roman, in dem es nur noch vordergründig um Science-Fiction geht. Je näher Joe und Glimmung an die Kathedrale Heldscalla geraten, desto mehr philosophische Fragen wirft der Autor auf. Unter anderem muss sich Joe unter Wasser mit seiner eigenen Leiche auseinandersetzen, die sich in einer Kiste versteckt, um nicht von Fischen gefressen zu werden. Das Buch hat ca. 200 Seiten und ist bei Amazon gebraucht schon ab 4,- EUR erhältlich.
Der galaktische Topfheiler, Philip K. Dick
ISBN: 978-3453530133
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Bisher ein Kommentar
Den habe ich noch auf meinem Stapel ungelesener Bücher. Dick war schon ein besonderer Autor…