Archive for the 'Religion' Category

03 Juni
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Was ist Fronleichnam?

Heute laufen wieder in vielen Orten die Katholiken mit Blaskapelle durch die Innenstadt und tragen eine Monstranz vor sich her. Es muss also Fronleichnam sein, doch was wird da eigentlich gefeiert? Der Begriff Fronleichnam stammt vom mittelhochdeutschen vrône lîcham, “des Herren Leib”, ab. Vrôn bezeichnet den weltlichen oder geistlichen Herrn und lîcham bedeutet “der Leib”. Fronleichnam bedeutet also soviel wie “der Leib des Herrn“, dessen reale Gegenwart in der Eucharistie gefeiert wird. Deshalb ist das Fronleichnamsfest auch eine Bekräftigung der Transsubstantiationslehre, die besagt, dass in der Messe Brot (Hostie) und Wein durch die Wandlung wirklich zum Leib und Blut Christi werden und Christus darin gegenwärtig ist und auch bleibt.

Geschichtlich geht das Fest auf eine Vision von Juliana von Lüttich aus dem Jahr 1209 zurück. Diese sah einen Mond, der an einer Stelle verdunkelt war. Christus soll ihr erklärt haben dass der Mond das Kirchenjahr darstellt und der Fleck das Fehlen eines Festes zur Eucharistie. Erstmals gefeiert wurde es 1246 im Bistum Lüttich und 1264 erklärte es Papst Urban IV. zum Fest der gesamten Kirche. In seinem Schreiben “Transiturus de hoc mundo” heißt es:

Wir haben es daher, um den wahren Glauben zu stärken und zu erhöhen, für recht und billig gehalten, zu verordnen, dass außer dem täglichen Andenken, das die Kirche diesem heiligen Sakrament bezeigt, alle Jahre auf einen gewissen Tag noch ein besonderes Fest, nämlich auf den fünften Wochentag nach der Pfingstoktav, gefeiert werde, an welchem Tag das fromme Volk sich beeifern wird, in großer Menge in unsere Kirchen zu eilen, wo von den Geistlichen und Laien voll heiliger Freude Lobgesänge erschallen. An diesem heiligen Tage sollen aus dem Herzen der Gläubigen, aus ihrem Mund und von ihren Lippen Freudenhymnen ertönen.

In der Monstranz, die während der Prozession getragen wird befindet sich eine sogenannte konsekrierte (gewandelte) Hostie, in der nach katholischem Glauben Jesus real existent ist. Ganz untheologisch könnte man sagen, dass Fronleichnam eine Art Demo ist, bei der die Katholiken mit Jesus durch die Gegend ziehen. Mit diesem Wissen über Fronleichnam solltet ihr auf der nächsten Party weit vorne liegen, ausführlichere Informationen gibt es in der Wikipedia. Einen schönen Feiertag!

19 April
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Was der Vatikan von Apple lernen kann

Kaum etwas wird von den Gläubigen der Kirche des heiligen Apfels so erwartet wie eine Keynote Adress, in der gewohnheitsmäßig neue Produkte vorgestellt werden. Schon Monate vorher kocht die Gerüchte-Küche, die Ergebnisse werden auf unzähligen Websites verbreitet und wenn es soweit ist gibt es für viele Menschen kein anderes Thema und sowohl die einschlägige als auch die normale Presse überschlägt sich mit Meldungen. Im Endeffekt kommt dabei sehr viel kostenlose Werbung heraus, die das Image der Firma steigert selbst wenn nichts Neues wie das iPhone vorgestellt wird.

Vielleicht sollte der Vatikan ein paar Marketing-Strategien von Apple übernehmen, und wichtige Dinge wie Enzykliken des Papstes, Dokumente der einzelnen Kongregationen, Heiligsprechungen oder Änderungen in der Kurie oder Weltkirche nur noch einmal im Jahr auf einer besonderen Präsentation bekanntgeben. Das müsste natürlich etwas sakraler als bei Apple vor sich gehen, z.B. sollte der Papst als CEOA der Kirche nicht direkt oder nur zum Abschluss in Erscheinung treten. Veranstaltungsort könnte entweder die Halle für die Generalaudienz oder etwas stilvoller die Sixtinische Kapelle sein. Wie bei Papstreisen üblich werden nur ausgewählte Medienvertreter eingeladen und alles wird per Live-Stream und Twitter im Netz übertragen.

Letztendlich haben beide Unternehmen bei genauerer Betrachtung durchaus Gemeinsamkeiten, auch wenn die Kirche sich schon bedeutend länger auf dem Markt behauptet. Beide begründeten ihre Erfolgsgeschichte mit revolutionären Erneuerungen, waren zwischenzeitlich immer mal wieder tot gesagt und konnten sich trotzdem immer wieder aufrappeln, weil sie ihrer ursprünglichen Idee treu geblieben sind. Eines unterscheidet Steve Jobs natürlich von Papst Benedikt; Jobs hat wesentlich mehr Machtbefugnis und ist nach Meinung vieler Apple-Jünger immer unfehlbar. Zudem hat er im Umgang mit Medien das bessere Gespür, das kann aber auch einfach daran liegen, dass er im Gegensatz zum Papst professionelle Berater hat.

Dieser Artikel stammt aus dem Jahr 2007 und aus meinem alten Blog. Zum momentanen Mediendesaster der Kirche und zum 5jährigen Pontifikat von Benedikt XVI. habe ich ihn noch mal ausgegraben.

28 März
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Plädoyer für den Katholizismus

Mir dreht sich der Magen um, wenn ich an die Missbrauchsfälle denke, die unter dem Deckmantel der Kirche geschehen sind. Sie sind ein Verbrechen, sind eine Sünde. Aber die katholische Religion lässt sich dafür ganz sicher nicht verantwortlich machen, auch wenn es derzeit versucht wird.

Der Katholizismus ist eine in jeder Hinsicht spannende Religion, das wusste schon Heinrich Heine. Er ist poetisch. Er ist die Religion der Gottsucher und Verdammten, der gefallenen Priester wie bei Graham Greene, der überraschenden Konvertiten wie Huymans, er hat Rituale, gegen deren Geschichtsträchtigkeit alles andere Fahrstuhlmusik ist.

Mit dem heutigen Palmsonntag beginnt die Karwoche. Passend dazu hat Matthias Matussek ein Plädoyer zu mehr Besonnenheit im Umgang mit der Kirche geschrieben, das sich sowohl an die Kritiker als auch die Gläubigen richtet. Denn unter Artikeln, die die Kirche kritisieren, ist nicht alles Gold was vielleicht so klingt, und auch nicht jede Anschuldigung dient wirklich der Wahrheitsfindung. Deshalb kann ich mich Matussek’s Schlussworten nur anschließen.

Nein, ich werde nicht austreten aus der Kirche. Man wechselt seine Religion nicht wie ein Hemd. Right or wrong – it’s my church.

Matthias Matussek – Austritt? Kommt nicht in Frage!

13 März
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Missbrauch und kein Ende in Sicht

Seit Tagen schon will ich etwas zu den Missbrauchsfällen in katholischen Einrichtungen schreiben, doch eigentlich bin ich fassungslos. Selbst wenn man die Medien nur halbherzig verfolgt muss man den Eindruck gewinnen, dass es in der Kirche von Pädophilen nur so wimmelt und ihr Treiben in den letzten 50 Jahren entweder gedeckelt oder ihnen nur sehr zaghaft Einhalt geboten wurde. Erklärungen? Ich habe keine. Den Kritikern der Kirche bedeuten diese Enthüllungen natürlich Wasser auf ihre Mühlen, und ich kann es ihnen auch nicht verübeln. Da werden über Jahrzehnte Kinder missbraucht und misshandelt, Aussagen von Opfern teilweise unter den Teppich gekehrt und wenn es denn zu offensichtlich war, Täter lediglich in andere Gemeinden versetzt. Alles nur um den Anschein der moralisch gefestigten Kirche, in der es solche Perversionen nicht geben darf zu wahren. Das ist nicht entschuldbar, das ist ekelhaft, das ist kriminell.

Und auch wenn die Deutsche Bischofskonferenz ein Interesse an der Aufklärung dieser Fälle bescheinigt hat, ist mir das persönlich zu wenig. Es reicht nicht aus sich auf Pressekonferenzen zu entschuldigen, und eine gute Zusammenarbeit mit den staatlichen Behörden zu versichern. Das kann in diesem Skandal nur die Grundvorrausetzung sein. Dass Bischof Zollitsch den Papst besucht ist sicherlich gut und richtig, doch warum sucht er nicht genauso die Orte der Verbrechen auf, um dort Rede und Antwort zu stehen? Warum gibt es keine unabhängigen Ermittler, wie sie die irische Kirche eingesetzt hat? Wo ist die aktuelle wöchentliche Pressekonferenz zum Stand der Dinge? Wo ist die bundesweite Hotline und Website, bei der sich weitere Opfer melden können? Nicht zuletzt vermisse ich einen Fonds für Entschädigungszahlungen. Nicht dass sie etwas wieder gut machen könnten, aber sie wären ein symbolischer Akt der Reue, der den Opfern angemessen wäre.

Als ebenso unangemessen empfinde ich die stetigen Hinweise darauf, dass der Missbrauch nicht allein auf die Kirche beschränkt ist. Sicher gibt es solche Vergehen auch in andern Einrichtungen und natürlich sind sie kein Resultat des Zölibats und der kirchlichen Strukturen. Trotzdem wäre es im Sinne der Demut besser, man würde sich allein auf seine Schuld konzentrieren. Alles andere wirkt auf mich wie der Versuch einer Relativierung, auch wenn es wahrscheinlich nicht so gedacht war. Was kann jetzt helfen? Für mich kann jetzt nur noch der sogenannte Eiserne Besen zum Zuge kommen. Alle Täter müssen zur Rechenschaft vor Gericht gezogen werden, genauso wie die Verantwortlichen, die sich durch ihre Laschheit mitschuldig gemacht haben. Das wird ein schmerzhafter Prozess sein, doch es gibt für mich keine Alternative, um die Glaubwürdigkeit der Kirche in der Öffentlichkeit wiederherzustellen und die eigene Vergangenheit aufzubereiten. Zum Abschluss ein Zitat der Hl. Katharina von Siena, die sich schon vor mehr als 600 Jahren mit solchen Bastarden in der Kirche herumschlagen musste:

Da Euch der Garten der heiligen Kirche anvertraut ist, müsst Ihr zuallererst die stinkenden Blumen ausrotten, die voll Unreinheit sind, voll Gier und aufgeblasen von Stolz.

In diesem Sinne empfehle ich euch noch einen sehr lesenswerten Kommentar, der sich mit den Aussagen heiliger Frauen der Kirche zu diesem Thema befasst. Ebenfalls lesenswert ist dieser Kommentar, der der Kirche mehr Mut zur Aufbereitung machen will. Zum endgültigen Abschluss noch der Hinweis auf einen Artikel von Alice Schwarzer, die beschreibt, warum Missbrauch nicht nur auf die Katholische Kirche beschränkt ist.

16 Februar
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Weniger wäre mehr gewesen

Die sogenannte sexuelle Revolution, in deren Verlauf von besonders progressiven Moralkritikern auch die Legalisierung von sexuellen Kontakten zwischen Erwachsenen und Minderjährigen gefordert wurde, ist daran sicher nicht unschuldig. Wir haben in den letzten Jahrzehnten gerade in den Medien eine zunehmende Sexualisierung der Öffentlichkeit erlebt, die auch abnorme sexuelle Neigungen eher fördert als begrenzt.

Bei Aussagen solcher Art, wie in diesem Fall von Bischof Mixa zum Fall des sexuellen Missbrauchs von Kindern durch Priester, muss ich immer kurz durchatmen, einen kleinen Moment an meiner Kirche verzweifeln und mich daran erinnern, dass es ja nur die Meinung eines einzelnen Bischofs ist. Dem restlichen Interview kann ich durchaus zustimmen, deshalb verwundert es mich besonders, warum Mixa es nicht einfach dabei belassen hat. Die Sachlage ist schon schlimm genug, da hilft es keinem der Opfer wenn man die Täter noch indirekt teilweise entschuldigt.

01 Februar
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Rosenkranz aus Uranglas

Heute habe ich per Zufall diesen selbstgemachten Rosenkranz entdeckt. Das besondere daran sind nicht allein die leuchtenden Perlen, sondern dass sie leuchten, weil sie aus Uranglas hergestellt sind. Mir war der Begriff gänzlich neu, doch wurde diese Art Glas schon von den Römern hergestellt. In großen Mengen wurde es allerdings erst im 19. Jahrhundert produziert. Seinen Namen trägt dieses Glas, weil es tatsächlich Uran zur Färbung enthält und deshalb unter Schwarzlicht grünlich leuchtet. Die Strahlung ist wohl relativ gering, trotzdem sollte man einen solchen Rosenkranz doch besser nur mit Handschuhen anfassen. Im Eintrag zum Rosenkranz gibt es weitere Fotos zu sehen und der Wikipedia-Artikel zum Uranglas hat Links mit Fotos von Gegenständen aus diesem Material. Wer sich nur einen ganz normalen Rosenkranz basteln möchte, wird sich vielleicht für diese Anleitung interessieren.

11 Januar
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Predigt Bikini-Style

Eine Predigt muss sein wie ein Bikini: Sie muss kurz sein, sie muss das Wesentliche berühren, sie muss die Aufmerksamkeit auf das Mysterium lenken.

Mein persönlicher Lacher des Tages, den ich bei Alipius entdeckt habe.

04 Januar
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Lanze für Frau Käßmann

Einen solchen Aufschrei der Entrüstung in der Politik nach einer Predigt hat es lange nicht gegeben, zumindest erinnere ich keinen. Politiker fast aller Parteien attackierten die evangelische Bischöfin Käßmann scharf, nachdem sie in ihrer Neujahrspredigt unter anderem den Kampfeinsatz – manche würden es Krieg nennen – in Afghanistan kritisierte. Stein des Anstoßes sind die folgenden Sätze der Ratsvorsitzenden:

Nichts ist gut in Afghanistan. All diese Strategien, sie haben uns lange darüber hinweggetäuscht, dass Soldaten nun einmal Waffen benutzen und eben auch Zivilisten getötet werden. Wir brauchen Menschen, die nicht erschrecken vor der Logik des Krieges, sondern ein klares Friedenszeugnis in der Welt abgeben, gegen Gewalt und Krieg aufbegehren und sagen: Die Hoffnung auf Gottes Zukunft gibt mir schon hier und jetzt den Mut von Alternativen zu reden und mich dafür einzusetzen. Manche finden das naiv. Ein Bundeswehroffizier schrieb mir, etwas zynisch, ich meinte wohl, ich könnte mit weiblichem Charme Taliban vom Frieden überzeugen. Ich bin nicht naiv. Aber Waffen schaffen offensichtlich auch keinen Frieden in Afghanistan.

Ich frage mich nur, was die Politik von Frau Käßmann erwartet hat? Aus christlicher Sicht kann sie nicht anders, als jeden Waffeneinsatz zu verurteilen. Ich erinnere da an den verstorbenen Johannes Paul II. der vor und während des letzten Kriegs im Irak vehement gegen den Einmarsch protestierte. Auch er konnte nicht anders, denn das Evangelium und Krieg sind unvereinbar. Ralf Fücks, Vorstandsmitglied der Heinrich-Böll-Stiftung hat es ungewollt auf den Punkt gebracht, indem er “die zur Routine gewordene Unart, im Brustton der höheren Moral politische Handlungsanweisungen zu erteilen” kritisierte. Doch genau das ist die Aufgabe der Kirchen; Politiker im Zweifelsfall daran zu erinnern, dass ihr Handeln im Widerspruch mit den moralischen Vorgaben des Christentums steht. Da braucht sich Frau Käßmann auch nicht mit der Realität abgeben, sondern kann Forderungen stellen, die über einen simplen Pragmatismus hinausgehen. Das Evangelium selbst ist schließlich von einem rein rationalen Standpunkt aus ebenfalls nicht zu begreifen.

Und davon ab: Es ist auch nichts gut in Afghanistan. Ich bin zwar wahrlich kein Pazifist und glaube, dass ein Krieg zwar das letzte Mittel sein muss, doch manchmal leider unvermeidbar ist. Nur ist diese Strategie in Afghanistan doch wohl vollkommen gescheitert. Trotz aller Bomben und Gefechte sind die Taliban außerhalb Kabuls immer noch die Herren im Land und es sieht nicht so aus, als sei der weltweite islamistische Terrorismus großartig eingedämmt. Was genau vor Ort passiert kann man nur mutmaßen, denn ich gehe nicht davon aus, dass die Öffentlichkeit über alles informiert wird. Die deutsche Politik hat es auch bisher nicht geschafft, der Bevölkerung und vor allem den Soldaten den Sinn dieses Einsatzes zu verdeutlichen. Ein Krieg ist es auf keinen Fall, manchmal hört man von kriegsähnlichen Zuständen und eigentlich betreibt die Bundeswehr ja zivile Aufbauarbeit. Ja was denn nun? Außerdem finde ich es äußerst problematisch, dass deutsche Soldaten ihr Leben für ein Land einsetzen, dessen Präsident augenscheinlich durch massiven Wahlbetrug an der Macht verblieben ist. Ich frage mich, wie das mit den demokratischen Ansprüchen der militärischen Allianz in Einklang zu bringen ist.

Nein, die Kritik der Bischöfin hat Hand und Fuß. Der empörte Aufschrei unserer politisch Verantwortlichen zeigt, dass sie den Finger in eine offene Wunde gelegt hat, die die Regierung nicht schließen kann oder will. Es ist nur legitim, dass da von christlicher Seite unbequeme Forderungen gestellt werden.

28 Dezember
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Marie – Eine Kurzgeschichte

Das Weihnachtsfest liegt hinter uns und in den Geschäften tummeln sich die Menschen um ihre Geschenke umzutauschen. Doch da die Weihnachtszeit noch lange nicht vorbei ist, sondern gerade erst begonnen hat, ist es nicht zu spät für eine kleine Weihnachtsgeschichte. Gelesen wird sie vom Autor Tobias Faix selbst und dauert nur knapp drei Minuten. Die Geschichte stammt aus seinem neuesten Buch Würde Jesus bei IKEA einkaufen?

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03 Dezember
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Sonderauktion Bedeutende Ikonen

Die Tage hatte ich eine Überraschung in Form eines Katalogs im Briefkasten. Nicht irgendein Katalog, sondern der einer Auktion, bei der mehr als 200 russische und griechische Ikonen versteigert werden. Da mir Ikonen ausgesprochen gut gefallen, habe ich mich über den farbigen Katalog mit schönen Fotos der Objekte natürlich sehr gefreut. Deshalb an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön, wer auch immer mir den Katalog hat zukommen lassen. Viele der zu ersteigernden Ikonen sind wirklich sehr schön und sind zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert entstanden. Ihr könnt sie euch alle im Onlinekatalog von Hargesheimer und Günther ansehen. Die Versteigerung selbst findet am 11. Dezember in Düsseldorf statt. Falls ihr noch ein hübsches Geschenk für Weihnachten braucht, würde sich das doch anbieten.