Orden des Leibowitz



24.11. 2009

Was mit Datenschutz

Heute gibt es erstmal nichts spannendes, sondern bloß eine langweilige Datenschutzerklärung, die ihr bitte für mich lesen sollt. Ich habe sie gestern etwas überarbeitet und hoffe, dass sie jetzt auch für den letzten DAU (nicht böse gemeint) leicht verständlich ist. Für Verbesserungsvorschläge bin ich natürlich gerne zu haben. Vielleicht habe ich ja irgendwas wichtiges übersehen. Hier ist also die Datenschutzerklärung des Orden des Leibowitz.

Kleiner Scherz am Rande: Das Wörterbuch meines Browsers kennt das Wort Leibowitz nicht. Stattdessen wurde mir Slibowitz angeboten. Orden des Slibowitz klingt ja auch nicht schlecht.

17.11. 2009

Abo per E-Mail

Ab sofort gibt es wieder die Möglichkeit, neue Einträge in diesem Weblog per E-Mail zu abonnieren. Das Abo per E-Mail läuft nicht über einen externen Anbieter sondern über ein Plugin für Wordpress. Das ist nicht nur für mich praktischer sondern garantiert auch den Schutz eurer E-Mail-Adressen. Die Adressen werden in einer Datenbank auf diesem Blog gespeichert und können nur von mir eingesehen werden (Ich werde auch nichts mit den Adressen anstellen, sie weder verkaufen, verschenken, veröffentlichen oder sonstwas damit machen). Sobald sich jemand für das Abo eingetragen und es bestätigt hat, bekommt er oder sie jeden neuen Eintrag als Text-E-Mail zugeschickt. Die bisherigen Abonnenten über Feedburner habe ich schon in die neue Liste eingetragen, so dass sich für euch nichts ändert. Alles weitere auf dieser Seite.

21.09. 2009

Zwei Jahre Orden des Leibowitz

und Alle so: Yeaahh!

Ich wollte ja erst sowas kluges und nachdenkliches schreiben. So von wegen jetzt schreibe ich hier auch schon wieder seit zwei Jahren und insgesamt noch viel länger, und Blogs als soziales Medium haben ja schon irgendwie zu einer Veränderung im Journalismus und der Medien überhaupt beigetragen. Aber WTF? Der Orden läuft jetzt zwei Jahre und musste bisher allerlei meiner privaten Höhen und Tiefen aushalten. Genauso wird es auch in Zukunft weitergehen. Danke, dass ihr immer noch mitlest.

03.09. 2009

Ein Lobgesang auf Laurey McAdams

Ob das wohl die Ironie des Schicksals gewesen ist? Über allen Gedanken zum Blog habe ich glatt vergessen, die Domain rechtzeitig zu verlängern. Aus diesem Grund gab es die letzten Tage nur die Werbung für Auto, Buch, Business, Computer usw. zu sehen. Die Verlängerung der Domain stellte sich dann auch als etwas problematisch heraus, denn ich besitze die Kreditkarte mit der ich seinerzeit bezahlt habe nicht mehr. Zahlungen per PayPal sind bei meinem Provider an sich nicht vorgesehen, so dass ich dem Support erst ein wenig die Ohren vollweinen musste. Dann schon hat mir der äußerst freundliche Laurey McAdams vom Kundendienst die Möglichkeit eingerichtet, die Gebühr für die Domain mit PayPal zu begleichen und siehe da, der Orden läuft wieder wie gewohnt. Ich muss sagen, der Kundendienst von Site5 ist wirklich gut und dass sie schnell handeln bevor sie einen Kunden verlieren, spricht ebenfalls für sie. Dabei verdienen sie nicht mal Unsummen an mir, denn dafür sind sie viel zu günstig. Jedenfalls habe ich mir fest vorgenommen, die Domain das nächste mal etwas rechtzeitiger zu erneuern. Das würde es aber auch irgendwie viel zu einfach machen. Wir werden sehen.

29.08. 2009

Segel wieder gesetzt

Einigen ist vielleicht die kleine Flaute die sich über dieses Blog gelegt hat aufgefallen. Gründe dafür gab es mehrere, der wichtigste war der, dass sich mein altes Leid, die Depression samt seiner unseligen Begleiterscheinungen in letzter Zeit wieder stärker hervorgetan hat. Keine Angst, ich werde euch nicht mit Details nerven, es ist einfach eine Sache die unglaublich anstrengend ist. Denn in der Bloggerei steckt eigentlich mein Herzblut, seitdem ich vor gut sieben Jahren den ersten Eintrag geschrieben habe. Wenn also selbst bloggen nicht mehr klappt, wird es endgültig Zeit, die Sache wieder in Angriff zu nehmen. An dieser Stelle noch ein Dankeschön an alle, die sich in den letzten Wochen bei mir gemeldet und mich auch ein wenig zum Weitermachen genötigt haben.

Hier soll es aber auch wieder weitergehen, deshalb habe ich die Segel neu gesetzt und etwas aufgeräumt. Das neue Theme mit dem schönen Namen Old Popular Yolk finde ich nicht nur sehr übersichtlich und gut lesbar, es enthält auch keinerlei Schnickschnack, der vom eigentlichen Sinn eines Blogs ablenkt. Ebenso über Bord gegangen ist die Google-Werbung und weniger sichtbar auch Google-Analytics und die Weiterleitung des RSS-Feeds über Feedburner. Der Feedburner-Feed ist zwar immer noch aktiv, so dass alle Abonnenten weiterhin beliefert werden, hier im Blog gibt es aber nur den Standard-Feed von WordPress. Warum das Ganze? Ganz einfach, genau wie das Blog wollte ich auch mich von allem Unnützen befreien. Dazu zählt für mich eben auch der Optimierungswahn und die Jagd nach mehr Ziffern im Zähler des RSS-Feeds. Denn in meiner persönlichen Blog-Rückschau habe ich entdeckt, dass mir bloggen am meisten Spaß bereitet hat, als ich mich um diesen Kram noch keinen Deut geschert habe. Also zur Hölle mit allen Statistiken und Optimierungen, hier wird wieder im Sinne des guten alten Web 1.0 gebloggt.

01.07. 2009

Hallo Wordpress

Schraumdreher

Man soll die Feste ja bekanntlich feiern wie sie fallen, also habe ich die arbeitsfreie Zeit durch meinen Bänderriss dazu genutzt, das Weblog von Movable Type wieder zurück auf Wordpress umzustellen. Gleichzeitig habe ich mir endlich mal die Mühe gemacht, alle Artikel neu zu sortieren und mit Tags zu versehen. Dadurch sollte jetzt alles etwas übersichtlicher geworden sein hoffe ich. Die Umstellung ging soweit sehr reibungslos über die Bühne, lediglich die letzten Kommentare wollte Wordpress partout nicht importieren. Dann müssen sie halt per Hand nachgelegt werden. Davon ab sollte alles reibungslos funktionieren und es kann wie gewohnt weitergehen.

22.05. 2009

Es darf gezwitschert werden

Twitter

So ein volldigitales Web 2.0-Leben kann schon anstrengend sein, wenn man am Ball bleiben möchte. Das tägliche Facebook will abgearbeitet sein, RSS-Feeds warten auf den Leser und zwischendurch muss schließlich auch gebloggt werden. Nach längerer Ruhepause habe ich jetzt mal meinen Account bei Twitter wieder reaktiviert, weil das ja doch irgendwie ganz praktisch zu sein scheint. Um nicht alles doppelt und dreifach schreiben zu müssen, wird alles was ich den lieben langen Tag zwitschere automatisch auch bei Facebook eingebracht. Dasselbe gilt für Blip.fm, jedes geblippte Lied landet direkt auch bei Twitter und von dort aus auch nach Facebook. Hier im Weblog können Sie ebenfalls die letzten fünf meiner Einträge bei Twitter lesen. Tja, das nenne ich die Wunderwelt des Internet. Um besser zwitschern zu können, benutze ich zwei Erweiterungen für den Browser Firefox: Twitbin schafft eine neue Seitenleiste im Browser, in der Twitter-Nachrichten angezeigt werden und neue geschrieben werden können. TwitterBar ermöglicht es von der Adresszeile des Browsers aus nach Twitter zu posten.

Der Orden des Leibowitz bei Twitter

03.03. 2009

Fragen an Herrn Mazny

Im April letzten Jahres wurde ich per E-Mail gebeten, ein paar Fragen zum Thema Bloggen zu beantworten. Ich glaube, die Dame brauchte das Interview für irgendeine Arbeit oder so. Jedenfalls habe ich die Fragen neulich beim Ausmisten einer Festplatte wiederentdeckt:

1. Was hat Dich bewegt, einen Blog zu schreiben?
Ich wusste seinerzeit nicht, dass ich ein Weblog schreibe, da ich damals den Begriff noch nicht kannte. Meine erste Website, damals nannte man das noch Homepage, hatte ich 2001 oder 2002. Dort veröffentlichte ich selbst gezeichnete Comics und manchmal Kommentare zu verschiedenen Themen. Irgendwann habe ich dort ein simples News-Skript eingebaut, das der Funktionsweise eines Weblogs schon sehr nahe kam. Es hat dann einige Zeit gedauert, bis mir jemand sagte, dass ich ein Blogger wäre. Zu dieser Zeit entwickelte sich gerade die deutschsprachige katholische Blogger-Szene, und meines war gemeinsam mit vier oder fünf anderen eines der ersten. Nachdem ich mich etwas mit der Materie beschäftigt hatte, ging Ende 2002 mein erstes “richtiges” Blog an den Start, das ich ab 2003 bis August 2007 betrieben habe, und das zeitweise sogar eine gewisse Berühmtheit in der katholischen Internetwelt erlangt hat. Seit September 2007 schreibe ich hier im Orden des Leibowitz.

Soviel zur Vorgeschichte, nun aber zur Frage, warum ich in einem Blog schreibe. Zu der Zeit als fonolog.com entstand befand ich mich gerade in meiner Konvertierungsphase aus einer Freikirche zum Katholizismus. Aus diesem Grund habe ich damals viele Links mit Informationen zum katholischen Glauben und Websites mit apologetischen Inhalten veröffentlicht. Zum Teil für mich da ich mein Blog auch als eine Art Notizbuch nutze zum Teil aus einer Art missionarischen Eifer (Konvertiten sind die schlimmsten, egal ob es um Zigaretten oder den Glauben geht) heraus. Natürlich gehört auch ein gewisses Maß an Extrovertiertheit dazu, sonst würde wohl niemand bloggen. Ein weiterer Punkt für mich ist der, dass ich etwas ans Netz zurückgeben möchte. Seitdem ich mich zum ersten mal ins Internet eingewählt habe, ist es für mich das Informationsmedium meiner Träume. Es klingt vielleicht etwas bescheuert, aber ich habe so viel aus dem Internet gezogen, dass ich es nur recht und billig finde, wieder etwas zurückzugeben. Das scheint mir der ursprüngliche Gedanke des Internet zu sein.

2. Wie viel Zeit verbringst Du mit dem Schreiben Deines Blogs und dem Lesen anderer Blogs?
An manchen Tagen komme ich wegen lästiger anderer Dinge wie Arbeit, Haushalt usw. überhaupt nicht zum bloggen. Normalerweise versuche ich aber zwei bis drei Artikel pro Tag zu veröffentlichen, wobei das Schreiben selbst noch am wenigsten Zeit beansprucht. Für manche Artikel muss ich etwas recherchieren, Screenshots erstellen und bearbeiten, das kann schon Zeit in Anspruch nehmen. Grob geschätzt würde ich mal ein bis zwei Stunden pro Tag ansetzen. Früher habe ich sehr viel andere Blogs gelesen, mittlerweile sind es nur noch um die 15, die ich regelmäßig lese. Für weitere 20 andere habe ich einen RSS-Feed angelegt, den ich zwei bis drei mal die Woche durchsehe.

3. Inwiefern hat es Deinen Alltag geprägt? Gab es z.B. Lebenssituationen, in denen Du an Deinen Blog gedacht hast? Kannst Du konkrete Beispiele schildern?
Mein Blog ist im Alltag fast immer dabei, denn irgendwo muss ich ja meine Themen sammeln. Manchmal ist es eine Meldung in der Zeitung oder ein Bericht im Fernsehen, der mich auf die Idee für einen Eintrag bringt. Durch Gespräche mit Freunden und Bekannten bin ich auch schon auf Themen gekommen. Beispiele aus konkreten Situationen kann ich nicht nennen, da ich fast nichts über private Dinge schreibe. Allerdings hat mich mein Blog in einigen schwierigen Zeiten meines Lebens über Wasser gehalten, weil ich mich damit beschäftigen konnte.

4. Welche positiven Erfahrungen machst Du? Welche negativen?
Positiv ist sicherlich die Erfahrung, dass das eigene Blog von anderen gelesen wird, es also Menschen gibt, die das was man schreibt interessant finden. Außerdem habe ich durch die Bloggerei im Laufe der Zeit einige interessante Menschen kennen gelernt. Einige davon habe ich persönlich getroffen, mit anderen besteht der Kontakt per Telefon oder E-Mail. Ebenfalls positiv sehe ich es, dass sich das Blog inzwischen selbst trägt, da die Kosten für den Provider durch Werbung wieder reinkommen.
Negativ ist sicherlich, dass man heutzutage ein Blog ohne Spam-Filter nicht mehr betreiben kann, es sei denn, man schaltet die Kommentar-Funktion komplett ab. Wirklich üble Erfahrungen mit Abmahnungen, wie sie einige andere Blogger gemacht haben sind mir bisher erspart geblieben. Bisher wurde mir nur einmal mit einer Einstweiligen Verfügung gedroht, dass habe ich inzwischen zu den Erfahrungswerten gepackt.
Ein anderer Punkt ist die Veränderung der Schreibweise. Am Anfang schreibt man was man interessant findet und macht sich recht wenig Gedanken darüber. Irgendwann, wenn die Anzahl der Leser auf eine gewisse Anzahl gestiegen ist, läuft man Gefahr, nur noch für seine Zielgruppe und nicht mehr für sich selbst zu schreiben. Zum Glück ging diese Phase bei wieder schnell vorbei, denn so etwas schränkt ziemlich ein.

5. Sind Blogs tatsächlich eine gute Ergänzung zum Zeitungsmarkt? Tragen sie zur Pluralisierung, Demokratisierung der Meinungsäußerung bei? Oder sieht man den Wald vor lauter Bloggerbäumen ohnehin nicht mehr?
Ich würde eher sagen, dass das gesamte Medium Internet die Verbreitung von Meinungen gefördert hat. Lange vor den Weblogs gab es ja schon Foren und das Use-Net. Wenn man sich die Inhalte der großen Mehrheit der Weblogs ansieht, die irgendwo zwischen Katzenbildern und privaten Tagebuch frustrierter Teenager angesiedelt ist, kann man zwar sagen, dass eine Menge Meinungen verbreitet werden, inwiefern diese allerdings relevant sind, ist eine andere Frage. Auch bei meinem eigenen Blog, das nur eine bestimmte Interessengruppe anspricht, kann man sich fragen, inwiefern die Inhalte relevant sind. Für meine Leserinnen und Leser sind sie es bestimmt, deshalb muss aber noch keine Zeitung um ihre Auflage fürchten.
Zudem ist die Verbreitung von Weblogs nachwievor deutlich geringer als von manchen Medien oder Bloggern behauptet wird. Zumindest in Deutschland bin ich mir sicher, dass sich die Aktivitäten der Internet-Nutzer auf E-Mail, eBay, StudiVZ, Chats und Porno beschränken. Die wenigsten lesen Weblogs und noch weniger Menschen beteiligen sich durch eigene Kommentare. In den USA mag das anders aussehen, aber in Deutschland sind Weblogs noch weit davon entfernt, eine wirkliche Bereicherung zum Zeitungsmarkt zu sein. Wobei ich mir auch die Frage stelle, ob das unbedingt nötig ist.

6. Nutzt Du andere web 2.0 Anwendungen (StudiVZ, Youtube, Facebook…)?
Zur Zeit nutze ich nur noch den Link-Service del.icio.us und sehe mir zuweilen auch Filmchen bei YouTube an. Andere Dienste nutze ich nicht, auch wenn ich bei fast allen einen Account habe um sie auszuprobieren. Das wird zum Teil aber auch an meinem unsozialen Wesen liegen. Ich habe nämlich überhaupt kein Interesse daran, z.B. bei Facebook mir persönlich unbekannte Menschen zu meinen virtuellen Freunden zu machen. Vielleicht bin ich mit 35 Jahren auch schlicht schon zu alt dafür ;-) [Kleine Anmerkung: Inzwischen bin ich auch bei Facebook unterwegs]

7. Der Blog oder das Blog?
Ich weiß dass der Duden mittlerweile auch die Schreibweise der Blog zulässt, doch damit kann ich mich nicht anfreunden. Als ich damit anfing, hieß es noch das Weblog und dabei bleibe ich auch.

07.01. 2009

Spam im Orden

Screenshot Orden des Leibowitz

Heute wurde ich von mehreren Lesern per E-Mail über seltsame Links im Orden benachrichtigt. Das ist eine ärgerliche Angelegenheit, die jetzt zum zweiten Mal vorgekommen ist. Ursache ist irgendein Dreckschüppengesicht von Spammer, der diese Links über ein automatisches Script im Blog erscheinen lässt. Da die Datenbank selbst davon nicht betroffen ist und Movable Type für jeden Eintrag eine eigene statische Seite anlegt, lässt sich das Problem leicht beheben, indem man einfach alles neu veröffentlicht, was ich sowieso jeden Tag einmal mache. Lästig ist es trotzdem nur konnte ich die Schwachstelle bisher noch nicht ausfindig machen. Erstmal gehe ich aber davon aus, dass es mein eigener Fehler ist. Wahrscheinlich habe ich bei der Installation von Movable Type die Schreibrechte für einen wichtigen Ordner falsch gesetzt, so dass man von Außen Zugriff hat. Morgen werde ich mich näher damit beschäftigen und bitte Sie den Mist einfach zu ignorieren, falls es nochmal auftritt und mir eine kurze E-Mail zu schreiben wenn es denn länger als ein paar Stunden anhält. Der Spammer selbst soll bitte mit einem schlimmen Juckreiz im Genitalbereich für mindestens 4 Wochen geschlagen werden.

07.01. 2009

Gut ist wenn es warm ist

kamin.jpg

Gestern musste ich meinen Wagen nicht nur von Außen sondern auch von Innen vom Eis befreien. Außerdem war der Schnee unter dem Auto zu einem steinharten und absolut glattem Eispanzer gefroren, den ich erst mühsam losschlagen und freischaufeln musste. Angesichts dieser üblen Minusgrade gibt es nicht nur für das Kätzchen nichts besseres als einen warmen Kamin. Außerdem brauche ich mir bei einem gefüllten Holzlager keinerlei Gedanken wegen ausbleibender Gaslieferungen aus Russland zu machen. Dabei ist es doch eigentlich ein Anachronismus, dass etwas archaisches wie ein Feuer selbst im 21. Jahrhundert immer noch die angenehmste und günstigste Methode zum Heizen ist. Günstig weil es selbstgemachtes Holz ist. Die meiste Arbeit hatte zwar jemand anderes, aber ein paar Tage habe ich immerhin mit Holz schleppen, spalten und einlagern verbracht. Da weiß man welche Arbeit in dem Holzscheit liegt, den man ins Feuer wirft.

31.12. 2008

Letzte Worte

happy1979.jpgSchon wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu und im vorletzten Eintrag in diesem Jahr möchte ich wie üblich darauf hinweisen, warum es Silvester heißen muss. Darüber hinaus wünsche ich Ihnen einen schönen Silvesterabend, ob Sie nun in großer Runde feiern oder eher gemütlich ins nächste Jahr rutschen. Passen Sie auf mit dem Eierpunsch, versuchen Sie nicht, Raketen im Wohnzimmer zu zünden, auch wenn Ihnen die Idee verlockend erscheint und kommen Sie gut ins neue Jahr. Möge der Heilige Leibowitz für uns beten, dass wir alle ein gutes nächstes Jahr haben. In diesem Sinne noch einen schönen Abend!

24.12. 2008

Frohe Weihnachten

krippe_jesus.jpg

Zwei Stunden vor unserem Heiligabend habe ich es tatsächlich geschafft, alle meine Geschenke halbwegs hübsch verpackt beisammen zu haben, alle sonstigen Besorgungen für die Feiertage sind gemacht, und auch der Baum steht und ist geschmückt. Nur ich muss noch unter die Dusche um nachher ein annehmbares Erscheinungsbild abzugeben. Ich weiß nicht wie Sie Weihnachten feiern, aber ich wünsche allen Leserinnen und Lesern dieses kleines Weblogs ein schönes Weihnachtsfest! Und denken Sie daran: neben all dem Trubel, den Geschenken, möglicherweise nervtötenden Verwandten und den tausend guten Gründen, weshalb Sie Weihnachten vielleicht am liebsten vergessen möchten, reduziert sich das Fest letztendlich bloß auf ein Kind, das in einem verlassenen Winkel der Welt geboren wurde, um den Menschen Hoffnung zu bringen. Klingt vielleicht kitschig aber dass ist ein Geheimnis, das ich nie ganz verstehen werde. In diesem Sinne frohe Weihnacht und lassen Sie den Baum nicht abfackeln.

19.12. 2008

Einen noch zum RSS-Feed

Also, der alte RSS-Feed von Fonolog.com ist jetzt endgültig gelöscht. Allerdings bietet Feedburner, über den dieser Feed läuft Services an, von denen ich bisher noch nichts wusste. In den nächsten 10 Tagen wird der Feed noch ganz normal angezeigt, danach zeigt er nur noch eine Meldung mit dem Link zum aktuellen Feed an, bis er nach 20 Tagen vollständig gelöscht wird. Alle Abonnenten von Fonolog.com haben also noch ausreichend Gelegenheit um auf den aktuellen Feed umzusteigen. Ansonsten wünsche ich allen ein schönes Wochenende.

14.12. 2008

Fonolog-Feed wird gelöscht

Noch eine etwas lästige aber notwendige Ankündigung für die 50 Leser, die noch den alten RSS-Feed von fonolog.com abonniert haben: Ich werde diesen Feed am nächsten Freitag löschen, deshalb bitte ich Sie, auf den regulären RSS-Kanal umzusteigen. Der Leibowitz-Feed beißt nicht, ist stubenrein und gibt nur manchmal freche Worte von sich, ansonsten funktioniert er genauso wie der aus dem alten Blog. Ich bitte um Verständnis, denn ein Feed ist für die Statistiken einfach übersichtlicher. Falls Sie jetzt nur absoluten Bahnhof verstanden haben, sollten Sie einen Blick auf diesen Eintrag werfen: Was ist ein RSS-Feed?

07.12. 2008

Schnief, Hust und Stöhn

busch.jpg
Wie ekelhaft ist das denn?! Eigentlich sollte es hier doch mit einem täglichen Türchen zum Advent weitergehen und überhaupt. Stattdessen habe ich mir aus dem letzten Nachtdienst die Erkältung der Patienten mitgenommen und schniefe jetzt seit ein paar Tagen mit Gliederschmerzen und Fieber vor mich hin. Ich bin ja jemand der Krankheit nur schwer aushalten kann, weil es mich völlig entnervt. Deshalb hoffe ich, dass der §%$ bald vorüber ist und ich wieder fit wie ein Turnschuh bin. Bis dahin muss ich Sie allerdings wieder ein wenig vertrösten.

punchintheface

Zumindest bist du am Ende dieser Seite angelangt, deshalb noch schnell das Kleingedruckte:

Dieses Weblog wird von Site 5 in den USA gehostet und mit dem wunderbaren WordPress betrieben. Das Aussehen dieser Website basiert auf dem ebenso wunderbaren Theme Old Popular Yolk von Joshua Goodwin. Bearbeitet und mit Inhalten befüllt wird dieses Blog mit Hilfe des einzigartigen Puppy Linux.

Informationen über den Autor dieses Blogs findest du an dieser Stelle und wenn du mehr über Sankt Leibowitz erfahren möchtest solltest du hier klicken. Bei Fragen oder Hinweisen kannst du mir gerne eine E-Mail an sanktleibowitz@gmail.com senden oder das Kontaktformular benutzen. Alle weiteren vorgeschriebenen Informationen findest du im Impressum und der Datenschutzerklärung.

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Falls du dich für die Piratenpartei interessierst, kannst du dich über unsere Aktivitäten in Hagen informieren oder einen Stammtisch in deiner Nähe besuchen. Klarmachen zum Ändern klappt nur mit deiner Hilfe :)

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© 2007 - 2009 bei Frank Mazny. Sancte leibowitz, ora pro me!