Archive for Februar, 2010

27 Februar
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Korschenbroich or bust

Nachher geht es zum 2. Parteitag der Piratenpartei NRW im schönen Korschenbroich. Die Themen für das kommende Parteiprogramm habe ich gelesen und sicherheitshalber auf meinem Netbook und Handy gespeichert, falls das WLAN wieder so überlastet wie auf dem letzten Parteitag sein sollte. Übernachten werde ich mit einigen anderen Mitgliedern der Piraten Hagen in irgendeiner Pension, wo es abends Schnitzel mit Bratkartoffeln geben soll. Das klingt wenigstens nach echt westfälischem Essen. Ansonsten bin ich gespannt ob die Tagesordnung eingehalten werden kann, so dass wir endlich ein Programm für die Landtagswahlen verabschieden können. Ich werde versuchen, ein paar Fotos der Veranstaltung bei Flickr zu posten, weitere Informationen gibt es über Twitter. Die Hashtags dort lauten #lptnrw und #lmvnrw.

26 Februar
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Little Brother

Der 17jährige Schüler Marcus Yallow lebt in San Francisco und ist ein echter Nerd, der sich in seiner Freizeit hauptsächlich mit seinem PC und dem Hacken des Schulrechners beschäftigt. Er und seine Freunde werden zufällig Zeugen eines Terroranschlag auf die Bay Bridge. In den Wirren nach dem Anschlag werden sie von der Heimatschutzbehörde festgenommen, verhört und gefoltert, da Marcus verdächtigt wird, daran beteiligt gewesen zu sein.

Nach seiner Freilassung beschließt Marcus zurückzuschlagen um die Taten der Heimatschutzbehörde ans Licht zu bringen und zu zeigen, dass repressive Methoden nicht das Allheilmittel gegen Terrorismus sind. Dabei muss er bald feststellen, dass er sich mit einem mächtigen Gegner ohne Skrupel angelegt hat.

Ich habe gelesen und zwar das Buch “Little Brother” von Cory Doctorow. Das ist zwar nicht mehr so ganz frisch, aber bisher war es irgendwie an mir vorbei gegangen. Einmal angefangen, konnte ich es aber kaum beiseite legen, weil es nicht nur gut geschrieben sondern auch wirklich spannend ist. Doctorow beschreibt sehr eindrücklich, wie ein ganz normaler Teenager, der sich außer ein paar kleinen Computerhacks nichts zu Schulden hat kommen lassen in die Fänge der Terrorabwehr gerät. Meine persönliche Paranoia gegenüber staatlicher Überwachung hat sich dadurch nicht gebessert. Ein starkes Buch über Bürgerrechte, das ihr euch nicht entgehen lassen solltet. Es steht in verschiedenen Dateiformaten kostenlos zur Verfügung, am praktischsten finde ich die Epup-Version, die man z.B. mit dem Reader Calibre lesen kann. Ich habe es mit dem eBook-Reader Aldiko für Android gelesen. Wer lieber ein richtiges Buch in der Hand hat, kann die deutsche Übersetzung bei Amazon bestellen.

Die deutsche Übersetzung in verschiedenen Formaten
Die deutsche Übersetzung als Hörbuch im MP3-Format
Das Original als eBook in verschiedenen Formaten

21 Februar
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London in Sechzigern

Hier gibt’s was zum Gucken, und zwar jede Menge Fotos von London in den 1960er Jahren. Wem das noch nicht genug ist, kann sich noch weitere Bilder der Stadt aus den 1950er und 1970er Jahren ansehen. [via]

21 Februar
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Quake als Text-Adventure

Für den Sonntag noch ein kleiner Spieltipp: Der Klassiker Quake als Text-Adventure. Quake war 1996 ein echter Meilenstein des Genres in dem wirklich alles stimmte. Die Grafik war spitze, die Gegner böse und die Stimmung des gesamten Spiels war – nicht zuletzt wegen der Musik von Trent Reznor – nervenaufreibend. Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich mich beim Spielen fast zu Tode erschrocken habe. Jason Bergman hat diesen Ego-Shooter in die Welt der Text-Adventures portiert und daraus ein kurzweiliges interaktives Abenteuer geschaffen. Dabei hat er sich exakt an den Spielablauf des Originals gehalten und einige zusätzliche Gags eingebaut, die ihr selbst finden müsst.

Zum Spielen braucht ihr einen sogenannten Interpreter, der das Dateiformat des Spiels darstellen kann. Für Windows und Linux (mit Wine) bietet sich WinFrotz an, für andere Betriebssysteme gibt es ebenfalls passende Programme.

Download IF Quake
Download Frotz Interpreter für Windows
Download Zoom Interpreter für Mac OS X

19 Februar
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Reise durch Asien in drei Minuten

Zum Wochenende drei Minuten Fernweh nach Asien mit eindrucksvollen Bildern einer Reise durch Thailand, Kambodscha und Vietnam im letzten Sommer.

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18 Februar
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Frage an den Bücherfreund

In den Anfangstagen dieses Weblogs hatte ich mal die 10 Fragen an den Bücherfreund beantwortet. Gestern Abend wurde ich wieder an diesen Eintrag erinnert, denn ein freundlicher Leser hat mich auf die Probe gestellt. Es galt herauszufinden, in welchem der von mir erwähnten Bücher folgende Textstelle steht:

Aus den Berichten der letzten parlamentarischen Untersuchungskommission über Fälschung von Lebensmitteln sieht man, daß selbst die Fälschung der Arzneistoffe in England nicht Ausnahme, sondern Regel bildet. Z.B. die Examination von 34 Proben von Opium, gekauft in ebensoviel verschiednen Londoner Apotheken, ergab, daß 31 verfälscht waren mit Mohnkapsel, Weizenmehl, Gummischleim, Ton, Sand usw. Viele enthielten kein Atom Morphin.

Würdet ihr darauf kommen, nachdem ihr den Eintrag gelesen habt?

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18 Februar
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I live by the river

Kaum ist der alte Schnee mal endlich fort, sieht es auch gleich wieder idyllisch im Örtchen aus.

17 Februar
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Dr. Botsworth und die Kätzchen

Matt Hammill bastelt nicht nur lustige Computerspiele, sondern ist auch ein sehr fleißiger Illustrator und Buchautor. Beim Stöbern auf seiner Website (lohnt sich übrigens!) habe ich dann noch diesen putzigen Comic entdeckt, in dem ein Roboter nach Kätzchen sucht. Ich wusste nicht, dass es sogar ein Comic zu diesem Spiel gibt.

17 Februar
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Roboter aus Holz

Als Kind der 70er und 80er Jahre kann ich Holzspielzeug bis heute nicht viel abgewinnen. Dieser Roboter, Cubebot genannt ist allerdings eine witzige Idee für ganz kleine Kinder. Die einzelnen Glieder bestehen aus Hartholz und sind mit elastischen Bändern verbunden. Wenn er nicht mehr zum Spielen gebraucht wird, verwandelt sich der Cubebot in einen Würfel. Die Roboter können in drei verschiedenen Größen vorbestellt werden. Ich denke, da werde ich zuschlagen, um die irgendwann anstehenden Enkelchen schon frühzeitig auf Nerdkram abzurichten. [via]

16 Februar
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Unfug vergangener Tage

Die Tage bekam ich eine Postkarte aus Hamburg, die mich wieder an eine lustige Aktion erinnerte, die auch ein wenig in die Karnevalszeit passt. Die Bilder stammen aus dem Jahr 2004 und zeigen mich bei einer Parodie auf das örtliche Schützenfest als Eröffnung des Friedensfestivals in Iserlohn. Ich bin nicht der füllige ältere Herr, außerdem war ich jung und brauchte das Geld. Zudem ist meine Uniform nicht authentisch, sondern eine Jacke der damaligen DDR-Volkspolizei, die ich für 5 DM in einem Kramladen gekauft habe. Irgendwie war die VoPo aber auch ein lustiger Schützenverein.

Was wir da genau veranstaltet haben, weiß ich gar nicht mehr. Es war auf jeden Fall eine spontane Aktion, bei der wir immer wieder mit viel Umtata über die Bühne marschiert sind. Den Leuten hat es damals gefallen und manchmal muss man sich auch an den ruhmreichen Unfug vergangener Tage erinnern.