Meinungsfreiheit für Piraten!
Anscheinend gab es einen kleinen Wirbel, weil sich Anika Tanck, die Spitzenkandidatin der Schleswig-Holsteiner Piraten, in ihrem Blog ablehnend gegenüber der Impfung gegen die Schweinegrippe und Impfungen im Allgemeinen geäußert hat, weil sich dadurch Privat- und Parteimeinung überkreuzen würden. Das scheint mir wieder ein etwas an den Haaren herbeigezogene Kritikpunkt zu sein, denn warum sollte sie nicht ihre private Meinung zu einem Thema äußern dürfen? Solange das nicht im Namen der Partei geschieht, sehe ich dabei kein Problem. Problematisch würde es höchstens dann, wenn die private Meinung konträr zur Parteilinie stehen würde. Dann könnte man zu Recht anzweifeln, ob jemand weiterhin eine offizielles Parteiamt haben kann.
Ansonsten hat auch eine Spitzenkandidatin der Piratenpartei das Recht auf freie Meinungsäußerung, dem sie in ihrem Blog nachkommen kann. Ich muss ihre Meinung ja nicht teilen und auf ihre Arbeit in der Partei wird ihre Meinung zu Impfungen wohl kaum einen Einfluss haben. In dieser Hinsicht würde ich mich erst dann zu Wort melden, falls Anika mal als Gesundsministerin ins Gespräch kommt. Davon ab finde ich es generell gut, wenn sich Politikerinnen und Politiker privat zu Wort melden. Denn außer dass sie hinter der Linie ihrer jeweiligen Partei stehen, weiß man in der Regel recht wenig über sie. Da ist es doch interessant, mehr über das Denken der eigenen Spitzenleute zu erfahren. Selbst wenn es nur darum geht festzustellen, dass jemand eine ganz andere Meinung als man selbst hat.





[...] zur Diskussion zwischen Anicatha und Datenritter (also gerade mal zwei Personen) werden bei Frank als “Wirbel” bezeichnet. *) (Gut, nur als “kleiner Wirbel”, aber was solls.) Für so wichtig hätte Aber es ist [...]
[...] (aktuell bei Andi Popp und J. Komesker, etwas älter bei den Orkpiraten und im Orden des Leibowitz) zeigt ein grundlegendes Problem auf, das unausweichlich ist, wenn es keine Instanz gibt, die eine [...]