Die Geburt der Maus

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Heutzutage können sich die meisten Leute die Benutzung eines Computers ohne Maus nicht vorstellen. Lediglich Linux-User stehen mehr oder weniger zu Recht im Verdacht, ständig kryptische Befehle in Kommandozeilen zu tippen. Dabei denkt heute kaum noch jemand daran, dass die Erfindung der Maus in der Frühzeit der Computer eine wahre Revolution darstellte, auch wenn ihr täglicher Gebrauch noch lange auf sich warten ließ. In diesem Zusammenhang fällt mir ein, dass ich vor Jahren vor dem ersten PC eines Freundes (eigentlich seines Vaters) saß und mich fragte, wie man das Ding bedienen sollte. Von meinem Amiga war ich eine richtige Benutzeroberfläche gewohnt, die man natürlich nur mit einer Maus bedienen konnte. Auf dem Monitor blinkte es nur grün auf schwarz, von Fenstern keine Spur. Damals sagte ich dem PC keine große Zukunft voraus. Aber ich schweife ab. Der Erfinder der Maus, die wir heute so selbstverständlich benutzen heißt Douglas Carl Engelbart. Er entwickelte sie ab 1963 unter dem etwas umständlichen Namen X-Y-Positions-Anzeiger für ein Bildschirmsystem. Seine Ur-Maus war noch etwas klobiger als die modernen Nachfolger, funktionierte aber schon nach demselben Prinzip: Ein Zeiger wurde mittels eines Drehknopfs über den Bildschirm bewegt und mit einer Taste konnte man etwas anklicken. 1968 stellte er seine Erfindung zum ersten Mal einem Fachpublikum vor und heute vor 39 Jahren erhielt er das erste Patent auf eine Computermaus. Auf den Seiten des Stanford Research Institute, an dem Engelbart die Maus entwickelte kann man sich ein Video seiner Demonstration von 1968 ansehen.



