Orden des Leibowitz



02.10. 2009

Das eigene Linux mit SUSE Studio

Selbst eine eigene Linux-Distribution zu erstellen, ist zwar kein Ding der Unmöglichkeit, allerdings recht zeit- und arbeitsintensiv. Wesentlich einfacher und auch für Unbedarfte benutzbar ist da Suse Studio von Novell. Dort kann man sich per Mausklick eine auf die eigenen Bedürfnisse angepasstes Linux zusammenstellen und es wahlweise als Version zum Installieren, für eine Live-CD oder der Installation auf einem USB-Stick herunter laden. Konfigurierbar ist so ziemlich alles. Zuerst wählt man ein Basissystem und eine Oberfläche aus, dann stellt man aus den zur Verfügung gestellten Paketen die Software und Treiber zusammen. Als Schmankerl kann man ein eigenes Logo und Wallpapers hinzufügen, um dem Ganzen einen persönlichen Anstrich zu verleihen. Wer Software will, die nicht in den vorhandenen Paketen dabei ist, kann zusätzliche Installationsquellen angeben oder gleich eigene Dateien hochladen. Ganz neu ist die Idee eines Linux-Baukastens nicht, denn Custom NimbleX und Slax bieten ähnliche Funktionen. So ausgereift und simpel habe ich es bisher aber nur bei Suse Studio gesehen.

Die Anwendungsmöglichkeiten für Suse Studio sind vielfältig, egal ob man sich seinen privaten Notfall-USB-Stick zusammenstellen möchte oder die Universal-Installations-CD für viele Rechner braucht. Ich überlege gerade, ob ich Katholix nicht doch mal als reales Projekt ins Auge fasse. Wer auf den Geschmack gekommen ist, sich sein persönliches Linux zu basteln, kann hier eine Einladung anfordern.

Kategorie: Computer
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