Archive for Oktober, 2009

31 Oktober
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Halloween-Ablass 2009

Der Halloween-Ablass 2009Haben heute schon kleine Protestantenkinder an eurer Tür geschellt, um euch als Margot Käßmann verkleidet Lieder zum Reformationstag zu singen? Moment, Verkleiden und Singen ist kein Bestandteil des Reformationstages, sondern gehört zu diesem lustigen Fest vor Allerheiligen. Na, es wird halt alles immer mehr vermischt. Traditionsgemäß wird im Orden des Leibowitz zu Halloween ein Ablass für alle die ihn nötig haben gewährt. Im Gegensatz zu offiziellen Ablassen muss man sich dafür auch nicht so sehr ins Zeug legen. Einfach ausdrucken und schon ist man die Sündenstrafen immerhin für 10 Tage los. Denjenigen, die sich denken “10 Tage weniger sind nicht schlecht, aber was mache ich mit anderen 763443?” empfehle ich dann doch den Erwerb eines Ablasses der Kirche. Wie schon im letzten Jahr gibt es den Halloween-Ablass auch wieder in einer Version zum selber Verteilen, einfach den Namen unten eintragen und fertig. Somit allen Leserinnen und Lesern ein fröhliches Halloween!

Der Halloween-Ablass 2009
Der Ablass zum Verteilen

31 Oktober
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It’s the Great Pumpkin, Charlie Brown

Screenshot - It's the great pumpkin, Charlie Brown

Der große Kürbis ist einer meiner Filmfavoriten zu Halloween. Es ist einfach zu schön, wie das leicht verirrte Kind Linus die Ankunft des Großen Kürbis erwartet. Darüber hinaus haben die alten Zeichentrickfilme (Ja, die wurden noch richtig von Menschen gezeichnet und nicht von einem Dreckscomputer wie heute!) mit den Peanuts einen ganz speziellen Charme, den man heutzutage nur noch sehr selten findet. Hier gibt es den Film in der amerikanischen Originalversion und vor allem komplett. Viel Spaß!

31 Oktober
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Frankenstein als Hörbuch

1816 verbrachten das Ehepaar Mary und Percy Shelley zusammen mit Lord Byron und dessen Leibarzt John Polidori ihre Sommerferien am Genfer See. Sie vertrieben sich die verregnete Zeit mit dem Schreiben und Erzählen von Schauergeschichten, woraus dann der Roman „Frankenstein oder der moderne Prometheus“ entstand. Die Handlung wird durch eine Mischung aus Briefroman und klassischer Ich-Erzählsituation vermittelt. Viktor Frankenstein erzählt dem Leiter einer Forschungsexpedition, zugleich Kapitän des Schiffes, das ihn in der Arktis rettet, seine Geschichte. Der Roman wird so zu einem Lehrstück, gibt Frankenstein doch deutlich zu verstehen, dass seine Erzählung auch eine Warnung an den Zuhörer und damit auch die Leser sein soll: Er warnt vor einer entgrenzten menschlichen Vernunft, die sich selbst zu Gott macht und sich anmaßt, lebendige Materie zu schaffen. Die Figur des Viktor Frankenstein ähnelt damit sowohl dem ‘literarischen’ Faust als auch dem Prometheus aus der griechischen Mythologie. (Quelle)

Die Geschichte vom traurigen Monster gibt es gleich zweimal als kostenlosen Download: Einmal bei Vorleser.net und bei der Stadtbücherei Stuttgart.

30 Oktober
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Happy Halloween!

Kürbislaterne

Wie in jedem Jahr muss zu Halloween wieder eine schöne Kürbislaterne her. Zuerst muss man dem Kürbis ordentlich das Hirn herauspulen und dann sieht es auch schon fast wie eine Laterne aus. Morgen gibt es dann auch wieder den original Halloween-Ablass.

27 Oktober
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Die Hitlers – Das Geld vom alten Duck

Die Hitlers spielen Das Geld vom alten Duck

Wenn sich drei Drummer, zwei Bassisten, ein Sänger und eine Frau mit einem Gong treffen, gründen sie normalerweise eine Band. Wenn einer der Drummer Markus Oehlen heißt, die Bassisten Franz Biehlmeier von Mittagspause und Bernward Malaka von Male sind und zum Schluss der Sänger Peter Hein von Fehlfarben ist, gründen sie keine normale Band. Sie nennen sich The Hitlers, kleiden sich wie die Panzerknacker und spielen schräge Coverversionen von Garry Glitter. Soviel deutsche Musikgeschichte findet man selten auf einem Haufen. Gespielt haben sie leider nur ein Konzert im Jahr 1980. Von diesem denkwürdigen Ereignis stammt das folgende Video mit dem Stück “Das Geld vom alten Duck”. [via]

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26 Oktober
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Neulich im Mathom-Haus

Dirndl Nadelmappe

Die gute Frau Leibowitz hat heute geholfen, den Dachboden oder besser das Mathom-Haus des Patriarchen auszumisten. Unter den vielen nützlichen Dingen aus vergangenen Zeiten, die jetzt in unseren Besitz übergegangen sind, befand sich auch diese wunderbare Nadelmappe (Rückseite) der Firma Dosco. Ich habe nicht so den riesigen Bedarf an Nähnadeln aber wenn, würde ich welche in einer solchen Verpackung kaufen.

08 Oktober
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Die FSK und die Promiskuität

Während meiner Sieche habe ich mir einige Folgen der Serie Two and a half men auf DVD angesehen. Die Serie dreht sich um das Leben des ewigen Junggesellen Charlie Harper, der alleine in einem Haus am Strand von Malibu lebt. Charlie führt abgesehen von seiner gelegentlichen Tätigkeit als Komponist von Werbejingles ein Lotterleben mit viel Alkohol, Wetten und noch viel mehr kurzen Affären. Plötzlich steht aber sein spießiger Bruder Alan mit seinem kleinen Sohn Jake vor der Tür, weil ihn seine Frau rausgeworfen hat. Von nun an lebt Charlie also zu Dritt in seinem Haus, was zu allerlei amüsanten Komplikationen führt, die zusätzlich durch die schrullige Haushälterin Berta, Charlies Stalkerin Rose und andere skurrile Figuren begünstigt werden. Ich habe die Serie vorher schon im Fernsehen verfolgt und sie ist sehr schnell zu einer meiner wenigen TV-Highlights geworden. Mir gefällt der Humor und die schrägen Figuren, von denen jede für sich einem Therapeuten die Rente sichern könnte. Und da wir ja unter uns sind, wer von den Herren würde nicht gerne – zumindest zeitweise – mit Charlie Harper tauschen?

Nur die Sendezeit im Fernsehen hat mich bisher immer leicht verwundert. Die Serie läuft auf Kabel Eins am Nachmittag, wenn es theoretisch auch Kinder sehen können. Dann habe ich auf den DVD-Boxen gesehen, dass die FSK die Serie für frei ab 6 bzw. 12 Jahren eingestuft hat, was ich genauso seltsam finde. Ich bin bestimmt nicht prüde, trotzdem bin ich der Meinung, dass eine Serie in der es sich hauptsächlich um Sex und die Verwicklungen die daraus resultieren dreht, erst frei ab 16 sein sollte. Da machen sich zur Zeit allerlei selbsternannte Experten Gedanken darüber, dass Kinder durch prinzipiell harmlose Computerspiele zu Axtmördern werden und fordern Verbot um Verbot, die gute alte Promiskuität scheint aber kein Problem darzustellen. Sieht mir nach einer recht einseitigen Fixierung unserer Jugendwächter aus und was sich die FSK dabei gedacht, kann ich nicht ganz nachvollziehen.

07 Oktober
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Tonsillen des Grauens

Mein lieber Herr Gesangsverein, da hat’s mich letzten Sonntag aber komplett flachgelegt. Den Spätdienst habe ich noch mit Tee, Aspirin und der freundlichen Rücksichtnahme meiner Patienten hinter mich gebracht. Zu Hause war aber endgültig Feierabend. Dort habe ich nur noch den Kamin angeworfen und bin halbwegs komatös auf der Couch zusammengebrochen, auf der ich dann auch fast bist zum Dienstagmorgen geschlafen habe. Halbwegs auf die Beine gebracht hat dann mich dann erst wieder die Zufuhr großer Mengen der weltbesten Hühnersuppe von Frau Leibowitz und das Antibiotikum, das ich zur Zeit einnehmen muss. So langsam wird es wohl echt Zeit, mich von meinem nutzlosen Tonsillen zu verabschieden.

07 Oktober
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Finwick

Screenshot Finwick

Finwick ist ein ein sehr hübsch gestaltetes Adventure, in dem man den gleichnamigen Helden und seinen Freund Pentella dabei helfen muss, ein dunkles Geheimnis in Fargrown Forest aufzudecken. Die Steuerung funktioniert wie in den alten Jump and Run’s und geht mit ein wenig Übung zu Beginn des Spiels leicht von der Hand. Finwick läuft komplett im Browser, ist also unabhängig von eurem Betriebssystem. Die ersten 24 oder 25 Level sind frei, um es bis zum Schluss zu spielen muss man 6 Dollar investieren.

04 Oktober
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Zonen-Gaby und gelöschte Tage

Mein Kopf brummt wie ein Notstromgenerator, außerdem ist mir kalt und widerlich. Wie es scheint, hat mich doch noch die galoppierende Erkältung erwischt. Deshalb gibt es heute nur zwei Wiederholungen aus diesem Blog:

Anlässlich des gestrigen Feiertags komme ich nicht umhin, auf die gute alte Zonen-Gaby hinzuweisen, die für einige immer noch das Sinnbild des Mauerfalls darstellt. Ebenfalls nochmal erwähnenswert ist die Einführung des Gregorianischen Kalenders vor 427 Jahren, bei der ein Haufen Tage einfach von der Bildfläche verschwanden. Ich verschwinde jetzt zum Spätdienst und wünsche euch einen geruhsameren Sonntag.