Männer beim Friseur
Gestern war ich mal wieder beim Friseur. Ich gehe immer in die Filiale eine großen deutschen Kette, weil es dort eine Friseurin gibt, die etwas kann, was alle anderen Friseure, Coiffeure und Hair Designer bei denen ich vorher war, nicht drauf haben. Seitdem ich mir nach 14 Jahren Vollglatze wieder Haare stehen lasse, bastele ich mir jeden Morgen eine fiese Haartolle und die geht nun mal am besten mit dem guten alten Fassonschnitt. Den kann aber anscheinend heutzutage kaum noch ein Friseur, bis auf die nette junge Frau bei Klier, also lasse ich nur noch sie an meinem Kopf schnipseln. Amüsieren muss ich mich aber jedes mal über den Service. Kaum habe ich den Laden betreten, fragt man mich mit einem strahlendem Lächeln, was man denn für mich tun kann, worauf ich jedesmal antworte, dass ein Haarschnitt wirklich prima wäre. Nachdem ich mich auf einen der Stühle gesetzt habe, kommt ein anderes Mädel und stellt sich mit: “Mein Name ist Jenny, Kirsten, Gülcan wie darf ich Sie ansprechen?” vor. Ich habe bisher immer der Versuchung widerstanden mit: “Ach, sagen Sie einfach Herrscher der Galaxie oder kurz Großwesir” zu antworten, sondern beantworte diese Frage artig mit: “Frank reicht völlig aus”. Nach dem Begrüßungsritual bekommt man eine Karte, auf der allerlei komplizierte Fragen zum Haar des Kunden abgefragt werden. Ich musste anfangs wirklich überlegen, was denn die Frage zur Beschaffenheit meines Haars (dünn) bedeutet und wofür die Form meines Kopfes (oval) relevant sein könnte.
Schalten Sie auch nächstes mal wieder ein, wenn es heißt: “Ist das Wasser zu heiß und darf ich Ihnen noch eine belebende Kopfhautmassage anbieten?”




