Orden des Leibowitz



16.03. 2009

Als selbst Dosen noch schön waren

Historische Werbung

Produktdesign ist eigentlich eine eigene Kunstform für sich und mir persönlich gefällt in diesem Bereich fast alles bis zu den 1990er Jahren wesentlich besser, als das was uns heute geboten wird. Falls es Ihnen ähnlich geht, werden Sie an dieser riesigen Sammlung von Fotos alter Produkte und Werbung genauso Freude haben wie ich. [via]

Fotos alter Produkte und Werbung bei Flickr

16.03. 2009

Video: Nostalgia


Nostalgia from Edgar Maguyon on Vimeo.

Nostalgia ist ein wunderbar gemachter kleiner Film mit sehr schönen Bildern und netter Musik. Ich weiß zwar nicht genau, worum es dabei geht aber die Bilder machen es halt. Wenn Sie Zeit und Interesse für vier Minuten gefühlte Melancholie haben, sollten Sie sich das Video ansehen.

16.03. 2009

Mit Darwin in Feuerland

Die HMS Beagle

Von 1831 bis 1836 reiste Charles Darwin mit der HMS Beagle um die Welt, sammelte allerlei Pflanzen und Viecher und legte in Gedanken den Grundstein für seine Theorie von der Evolution, die einige Jahre später für Aufsehen sorgte. Zum Jahresende 1833 besuchte er Feuerland, eine Inselgruppe an der Südspitze Südamerikas, die damals noch von verschiedenen Gruppen von Ureinwohnern bewohnt war. Wie alles auf seiner Reise hat er auch die Eindrücke von Feuerland in seinen Notizbüchern festgehalten und später als Teil eines Reiseberichts veröffentlicht. Besonders interessant sind Darwins Beschreibungen der Bevölkerung, die aus heutiger Sicht durch die Bank übel rassistisch sind. Er bezeichnete sie zum Beispiel als die “verächtlichsten und elendsten Geschöpfe, die ich jemals angetroffen habe”. Das zeigt, dass Darwin außer einem klugen Kopf auch ein ganz normales Kind seiner Zeit war und wahrscheinlich alle Menschen außerhalb Englands für Wilde hielt. Beim Vorleser.net gibt es diesen Reisebericht als kostenloses Hörbuch in zwei Teilen im MP3-Format. Für Freunde historischer Reiseberichte ein empfehlenswerter Download.

Das Feuerland – Reisebericht von Charles Darwin als Hörbuch

15.03. 2009

Amoklauf multimedial

Amokformular

Man kann einen Amoklauf nicht verhindern. Nicht mit einem totalen Waffenverbot oder Waffen für alle und auch nicht mit mehr Psychologen an Schulen. Amokläufer sind Arschlöcher, die bis zu ihrer Tat nicht sonderlich auffallen. Die vielleicht einzige Möglichkeit solche Taten einzudämmen besteht darin, dem Täter die Öffentlichkeit zu verweigern. Anstatt alle Details über den Täter und sein Umfeld zu zeigen, sollte in allen Medien nur über die Tat selbst berichtet werden. Wenn klar wäre, dass ein potentieller Täter selbst durch das Töten von vielen Menschen keine Öffentlichkeit bekommt wäre das Problem gelöst. Solange sich aber sowohl die Medien für die Unterschicht als auch die angeblich seriösen Nachrichten in Schlagzeilen um Amokläufe überschlagen, wird es wohl immer wieder Nachahmer geben. Ansonsten möchte ich bitte nichts mehr über die Tat hören, sehen oder lesen. Am allerwenigsten traumatisierte Jugendliche, deren Hilflosigkeit im Namen der Berichterstattung ausgeschlachtet wird. Sehen Sie gleich nach der Werbung Menschen, die den Täter nicht kannten aber vor einigen Jahren dieselbe Schule besuchten. Da kann man doch nur kotzen.

10.03. 2009

Dinge die man kaum glauben kann

Kia Sephia GTX
Foto: Wikimedia Commons

Man kann es kaum glauben. Heute Nachmittag kaufe ich mir einen neuen Wagen, zu dem es zusätzlich zu einem guten Preis auch noch einen Satz fast neuer Winterreifen dazu gab und gleich heute Abend fährt mir jemand beim Ausparken rein. Jetzt brauche ich ein neues Seitenteil rechts samt einem neuen Stoßfänger und habe die Rennerei mit Versicherung und Werkstatt. Gott im Himmel, bin ich abgenervt. Ich wollte mit der Reisschüssel einfach nur nett durch die Gegend fahren und bis zum nächsten TÜV 2010 keine Probleme haben. Hatte ich erwähnt, dass ich vollkommen abgenervt bin?

07.03. 2009

R.I.P. Ford Sierra

Mein Ford Sierra

Nach fast zwanzig Jahren treuen Diensten ist mein schöner Ford Sierra an multiplen Organversagen gestorben. Für den nächsten TÜV hätte sowieso etwas gemacht werden müssen aber wie ich vermutete, hat die Kollision mit dem Stein dem Wagen den Rest gegeben. Die Kosten für eine Reparatur wären zu hoch, als dass sie sich lohnen würde. Also wird er wahlweise in den Besitz eines der Menschen, die mir immer ihre bunten Visitenkarten unter den Scheibenwischer gesteckt haben übergehen oder falls selbst die ihn nicht haben wollen, seine letzte Ruhe auf dem Schrottplatz finden. Auch wenn er nicht sehr lange in meinem Besitz war, ist mir der Sierra doch ans Herz gewachsen. Er ist immer angesprungen, man konnte in ihm 5 Schubkarren Feuerholz transportieren und dank der 120 PS so manchen angeberischen Wagen sehr locker an der Ampel stehenlassen.

06.03. 2009

Bedrohte Wörter am Kühlschrank

Mein Kühlschrank

Unser Kühlschrank hilft die deutsche Sprache zu bewahren. Natürlich nicht den gesamten Wortschatz, sondern vorläufig nur die Wörter, die in dem Kalender enthalten waren, den meine Liebste zum letzten Advent bekommen hat. Wer kann sich heute noch an das Wort blümerant erinnern? Oder wer würde ein heranwachsendes Mädchen noch als Backfisch bezeichnen? Mir gefällt die Idee recht gut, denn schließlich gibt es viele Wörter in unserer Sprache, die erhaltenswert sind. Sicherlich muss man es nicht so übertreiben wie die Franzosen, die einen Computer neuerdings Ordinateur nennen oder die deutschen Sprachbewahrer, die eine E-Mail als E-Post bezeichnen. Manche englische Wörter sind schlicht zu Fachbegriffen geworden, und der Einfachheit halber sollte man sie auch benutzen. Wörter wie Schlüpfer für die Unterhose oder hanebüchen für etwas ganz schwachsinniges hingegen sind einfach zu schön, um sie aussterben zu lassen. Weitere aussterbende Wörter finden Sie im Lexikon der bedrohten Wörter. Dort habe ich übrigens gelesen, dass auch das wunderbare Wort Atombusen nicht mehr oft verwendet wird. Dem gilt es Einhalt zu gebieten.

06.03. 2009

Schlimme Geräusche und ihre Bedeutung

Ein Ford Sierra
Foto: Wikimedia Commons

Gestern habe ich beim Penny eine Gartenschere für 185 Euro gekauft. Ok, die Schere selbst hat nur 10 Euro gekostet aber der Kranwagen, der mein Auto dann von einem Begrenzungsstein heben musste, war richtig teuer. Dabei wollte ich nur lässig ausparken und schnell wieder nach Hause. Als ich dann dieses widerliche Geräusch von unter dem Wagen hörte, ahnte ich schon, dass ich so schnell nicht wieder auf der Couch sitzen würde. Schuld an dem Geräusch war ein großer Stein, der auf dem Feld zwischen zwei Parkplätzen lag. Ich hatte ihn irgendwie übersehen, lag mit der Achse voll auf und kam weder vor- noch rückwärts. Als ich im Laden Bescheid sagte, dass der Wagen nicht mit Absicht quer auf dem Parkplatz steht, lachten die Damen von Penny und teilten mir mit, dass ich da nicht der erste sei dem das passiert ist.

penny_aus_dem_weltraum.jpg
Foto: Google | Rot Markiert: der Drecksstein

Erst letzte Woche war eine Kundin auf denselben Stein aufgefahren. Wirklich glücklich hat mich das zwar nicht gemacht, aber wenigstens bin ich nicht der einzige, der sich so dämlich angestellt hat. Ein freundlicher Mitarbeiter vom benachbarten Autohaus Lebus hat mir dann einen Abschleppwagen besorgt, der meinen Sierra kurz angehoben und neben dem Stein des Anstoßes wieder abgestellt hat. Die Bergung des Wagens wird wohl meine Versicherung übernehmen, trotzdem könnte es das Ende des Sierras bedeuten. Denn durch die Kollision habe ich mir einiges unter dem Wagen verbeult, so dass ich während der Rückfahrt die Anlage ziemlich laut stellen musste, um die fiesen Geräusche nicht zu hören. Was den Rost angeht ist der Wagen nicht gut durch den letzten Winter gekommen und eine Reparatur die mehr als 100 Euro kostet, wäre da zu überdenken. Morgen wird die Mechanikerin meines Vertrauens einen Blick darauf werfen und ich Bescheid wissen. Heute war ich jedenfalls so genervt, dass ich mir trotz Fastenzeit erstmal ein paar Biere genehmigt habe. Und sobald ich wieder einen funktionierenden fahrbaren Untersatz habe, werde ich zum Penny fahren und den XXXXstein rot ansprühen. Jawohl.

04.03. 2009

Fotos mit Souvenirs

Foto von Michael Hughes
Foto © Michael Hughes

Der Fotograf Michael Hughes (sein Blog) hat eine Serie witziger Fotos geschossen, in denen das echte Objekt immer durch ein Souvenir ersetzt wird. Erwarten Sie keine spektakuläre Kunst, sondern wirklich nette Bilder.

Souvenirs – Fotosammlung bei Flickr

04.03. 2009

Die Menschheit ausrotten mit Pandemic II

Screenshot Pandemic 2

Wer von uns hat nicht schon mit dem Gedanken gespielt, die Menschheit mit Hilfe einer Seuche auszurotten? Mit dem Flash-Spiel Pandemic II ist das leicht zu bewerkstelligen. Zuerst müssen Sie auswählen ob Sie einen Virus, Bakterien oder Parasiten auf die Welt loslassen möchten. Dann geben Sie der neuen Krankheit einen Namen und schon kann es losgehen. Am Anfang dauert es natürlich etwas bis sich die Seuche verbreitet, nachhelfen können Sie aber indem Sie der Krankheit neue Symptome verpassen und sie gegen bestimmte Eigenschaften resistent machen. Ebenfalls sollte man die Möglichkeiten der Verbreitung verbessern, denn eine Infektion geht schneller um die Welt, wenn sie durch Luft und Wasser übertragen werden kann. Je nachdem, wie viele Punkte Sie haben, können Sie Ihre Krankheit immer weiter verbessern.

Screenshot Pandemic 2

Ist die Weltbevölkerung erstmal großflächig infiziert, kann es aber zu Rückschlägen kommen, denn die Regierungen beginnen zum Beispiel Flughäfen zu sperren und versuchen ein Gegenmittel zu entwickeln. Dann hat man eine bestimmte Zeit zur Verfügung, um die Krankheit den neuen Begebenheiten anzupassen und gegen das mögliche Gegenmittel resistent zu machen. Ein Klick auf einen Erdteil zeigt Ihnen den jeweiligen Stand der Seuche in dieser Region an und wie viele Menschen schon gestorben sind. Wenn Sie geschickt vorgehen, können Sie innerhalb von ein paar Monaten die Menschheit auslöschen. Viel Spaß dabei! [via]

Pandemic II bei Kongregate

punchintheface

Zumindest bist du am Ende dieser Seite angelangt, deshalb noch schnell das Kleingedruckte:

Dieses Weblog wird von Site 5 in den USA gehostet und mit dem wunderbaren WordPress betrieben. Das Aussehen dieser Website basiert auf dem ebenso wunderbaren Theme Old Popular Yolk von Joshua Goodwin. Bearbeitet und mit Inhalten befüllt wird dieses Blog mit Hilfe des einzigartigen Puppy Linux.

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