Einen für Dortmund

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Dieser Beitrag ist ganz speziell allen Dortmundern gewidmet. Ich habe nämlich heute Morgen mal wieder in den Statistiken gegraben und erstaunt festgestellt, dass die mit Abstand meisten deutschen Besucher dieses Weblogs aus Dortmund stammen. Für alle, die die Stadt nicht kennen: Dortmund liegt im Ruhrpott und ist mit dem Auto knapp eine halbe Stunde vom Wohnort des Autors entfernt. Mir als altem Schalker ist es hauptsächlich als Stadt des Erbfeinds Borussia berüchtigt. Die Stadt hat aber auch ihre gute Seiten, da brauche ich nur an die vielen geleerten Dosen Hansa-Pils meiner Jugend zu denken. (Wenn ich bedenke, dass heutzutage junge Menschen aufwachsen ohne jemals eine Bierdose geschossen zu haben, könnte man direkt traurig werden.) Außerdem habe ich in der Live Station am Bahnhof, die leider bald dicht macht, in der Vergangenheit eine Menge richtig guter Punk-Rock- und Metal-Konzerte gesehen.
Eine der schönsten Erinnerungen habe ich an einen Auftritt von Master, zu dem höchstens 50 Leute erschienen. Die Band kam nach jedem Stück ins Publikum und fragte, was sie als nächsten spielen sollten, zwischendurch wurden die politischen Themen der Lieder diskutiert und hinterher haben wir uns alle mit ihnen einen auf die Lampe gegossen. Da fällt mir noch ein, wenn Sie mal einen wirklich schlechten Abend verbringen wollen, sollten Sie unbedingt ins Domicil gehen und schlimme Musik hören, die Sie nicht mal mit Alkohol betäuben können, weil die Bedienung so langsam ist dass man das Bier gleich selbst brauen könnte.
Dafür dass so viele Besucher aus Dortmund stammen habe ich allerdings keine Erklärung, denn ich kann nicht mal behaupten, sehr viele Menschen von dort zu kennen. Unter denen die ich kenne, sind neben der schönsten und besten Automechanikerin der Welt zudem auch auffällig viele Nervensägen. Aber trotzdem soll Dortmund heute die Stadt des Tages sein und Zinnowitz, wir sprechen uns auch noch.




