Orden des Leibowitz



13.01. 2009

Blip.fm entdeckt

Screenshot Blip.fm

Blip.fm ist ja lange an mir vorbei gegangen, weil ich es nur für einen Klon von Last.fm gehalten habe. Ist es aber nicht. Denn wenn man bei Blip.fm den Namen seiner Lieblingsband eingibt, bekommt man sie wirklich und nicht nur eine die so ähnlich klingt. Aus den Suchergebnissen kann man dann ein Lied auswählen und mit einem kurzen Kommentar wie bei Twitter veröffentlichen und in seine Playlist übernehmen. Andere Teilnehmer können das Stück dann übernehmen und wahlweise eine positive Wertung erteilen. Wie so einiges im sozialen Netz ist das reichlich sinnfrei, bietet aber die Möglichkeit interessante Musik zu entdecken. Rechtlich scheint sich der Spaß in einer Grauzone zu bewegen, denn die Betreiber weisen darauf hin, dass nicht sie sondern die Benutzer für die Legalität der Musik gerade stehen. Da man nicht nachvollziehen kann, von wem ein Stück hoch geladen wurde, kann das eine wackelige Angelegenheit sein.
Da Blip.fm noch relativ jung ist gibt es bisher nur recht wenige Funktionen, was man aber auch als ein echtes Feature bezeichnen könnte. Leider gibt es bisher noch keinen eigenständigen Player für den Desktop, aber dafür kann man sich mit Prism aus den Mozilla-Laboren behelfen, mit dem man eine bestimmte Website wie ein normales Programm in einem Fenster öffnen kann. Im Blog Spreeblick gibt es noch eine Anleitung, wie man sich einen eigenen Player unter Mac OS basteln kann, das erfordert allerdings etwas Aufwand.
Ganz aus dem Zusammenhang gerissen möchte ich an dieser Stelle kurz auf File2HD hinweisen. Mit diesem Service ist es technisch möglich, Musikdateien die zum Beispiel bei MySpace oder auch Blip.fm angeboten werden als MP3-Datei herunterzuladen, was aber höchstwahrscheinlich nicht erlaubt ist. Zum Schluss noch der Link zu meiner Seite bei Blip.fm auf der Sie hauptsächlich Punk und Punkrock aus den Siebziger- und Achtzigerjahren, sogenannten Protopunk und allerlei andere fürchterliche Musik finden werden.

Kategorie: Dies & das
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