Orden des Leibowitz



31.07. 2008

Take that speedwalker

In den USA hat der Schokoriegelhersteller Mars Ärger mit der Schwulen- und Lesben-Vereinigung Human Rights Watch bekommen. Grund für die Aufregung ist ein Werbespot für den Erdnuss-Riegel Snickers, den Mars für eine neue Kampagne produziert hat. Angeblich soll in dem Spot die Ansicht dargestellt werden, “dass Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle eine Gruppe von zweitklassigen Bürgern sind, gegen die Gewalt nicht nur akzeptabel, sondern lustig ist.”



Ich persönlich finde den Werbespot ziemlich lustig und das nicht nur, weil ich seinerzeit keine Folge des A-Teams verpasst habe. Außerdem ist Gehen so ziemlich die uncoolste Sportart neben Nordic Walking, die ich mir vorstellen kann und sieht bei Männern tatsächlich noch dämlicher als bei Frauen aus. Wenn ich die Botschaft des Spots richtig verstanden habe, wird es in den nächsten Filmen um Männer gehen, die After Shave Balsam benutzen und sich die Augenbrauen zupfen. [via WELT]

09.07. 2008

Apple Wallpapers für Notebooks

Einige Wallpapers

Craig Axxie hat einige sehr ansprechende Apple-Wallpapers gestaltet, die kostenlos und unter einer CC-Lizenz zu benutzen sind. Ursprünglich sind sie wohl auf oder für das Mac Book Air gemacht worden, doch sie sind auf jedem Notebook mit einer Resolution von 1280×800 Pixeln verwendbar. [via Unplggd]

12 Apple-Wallpapers

08.07. 2008

Computer-Ausstattung damals und heute

Werbung für den Commodore 64Lorelle VanFossen beschreibt in ihrem Weblog wie sich ihre technische Ausstattung über die Jahre verändert hat. Mein erster Computer war ein C64 den ich 1981 zu Weihnachten geschenkt bekommen habe. Als Monitor benutzte ich einen alten schwarz-weiß Fernseher und zur Datenspeicherung zuerst eine Datasette und später dann das riesige externe Floppy-Laufwerk von Commodore. Irgendwann hatte der Brotkasten ausgedient und wurde mir freundlicherweise von meinen Eltern durch einen Amiga 500 ersetzt, der 1987 immerhin knapp über 1000 DM kostete. Anfang der 90er Jahre saß ich während meiner ersten Ausbildung vor einigen Knubbelmacs und arbeitete privat mit diversen PCs aus der 286er- und 386er-Reihe auf denen man auch prima Doom spielen konnte.
PC-Gehäuse aus AluminiumMeine ersten Erfahrungen mit dem Internet machte ich an einem PC von Vobis (wer kennt die noch?) mit seinerzeit rasanten 300 MHz, an dem ein uralter 15 Zoll-Monitor mit leichten Farbfehlern angeschlossen war. Zusätzlich hatte ich noch einen riesigen Farbdrucker von Epson und einen Billig-Scanner, der ebenso langsam wie laut war. Den Zugang zum Netz stellte AOL über ein 56k-Modem her, das unglaublich langsam war und sich in regelmäßigen Abständen aus dem Internet verabschiedete. In der Folgezeit gab es noch diverse PCs mit jeweils besseren Prozessoren und einen teuren Fehlkauf in Form eines Notebooks von einer Firma die nicht mehr existiert und deren Namen ich vergessen oder verdrängt habe. Mein letzter PC war ein kompletter Eigenbau, der damals einiges gekostet hat aber dafür auch mit allerlei netter Hardware ausgestattet war. Das Gehäuse sah so ähnlich aus, wie das im Bild und ist heute noch im Einsatz. Als Drucker benutze ich einen gebraucht gekauften Laserdrucker von OKI, der ebenfalls noch von einem Bekannten benutzt wird.
eMac 1GHzNach einem kompletten PC-Crash hatte ich die Nase voll und bestellte mir einen eMac und erhielt damit meine Eintrittskarte in die Apple-Welt. Computer und Monitor in einem Gehäuse waren für mich schon ein bedeutender Fortschritt und nicht wenige Blog-Einträge und Websites sind an diesem Rechner entstanden, der mich bis heute niemals enttäuscht hat und nachwievor seine Dienste tut. 2005 kam über eBay ein iBook G3 dazu, das ich immer noch für das schönste Notebook von Apple halte. Leider wurde es mir noch im gleichen Jahr gestohlen, so dass ich mir bei Erscheinen ein MacBook zulegte, mit dem ich bisher am kreativsten arbeiten konnte. Ende 2007 gab es leider seinen Geist auf und wurde vorläufig durch ein günstiges Notebook von Asus ersetzt, das zwar etwas groß und klobig ist aber dafür schnell und dank Ubuntu-Linux stabil seine Arbeit verrichtet.
Meine Laptops
Neulich konnte ich mein MacBook dank einiger Hardware-Implantationen wieder reanimieren, weshalb ich zur Zeit mit zwei Notebooks arbeite. Eines hat eine defekte Tastatur und das andere kann trotz eingebaute Karte kein WLAN. Zusätzlich bin ich mit einer schicken Funkmaus von Tchibo, einem Scanner von Epson, einer Canon Powershot A410, einem OKI B4100 und einer Mac-Tastatur von Logitech ausgestattet. Der Kabelwust unter meinem Schreibtisch ist deshalb enorm angewachsen, doch mithilfe der selbstgebauten Kabelbox kann ich auch dem Herr werden. Das einzige was ich demnächst anschaffen muss, ist ein weiterer USB-Hub mit einem Kartenleser.
Wenn ich mir die Entwicklung seit meinem ersten C64 vor 27 Jahren ansehe, bin ich nicht mal sicher, ob ich sie in jeder Hinsicht positiv sehe. Natürlich sind Computer heute wesentlich leistungsfähiger, doch manchmal wünsche ich mir die verlorene Vielfalt und Einfachheit der Heimcomputer zurück.

07.07. 2008

Atlas der Wahren Namen

Ausschnitt Atlas der Wahren Namen Europa

Im Atlas der Wahren Namen finden Sie zwar dieselben Landkarten, wie man sie aus herkömmlichen Atlanten kennt, nur werden Sie die Bezeichnungen der Meere, Länder und Orte mehr an den Herrn der Ringe als an unsere bekannte Welt erinnern. Die geografischen Namen sind nämlich ins Deutsche “übersetzt” worden, das bedeutet, anstelle des allgemein bekannten Namens ist deren wahre (etymologische) Bedeutung eingetragen. Da wird Erfurt zu Dunkelfurt, Bern zu Sumpfwiesen und die Insel Helgoland zu Heiliges Land. Die Cook-Inseln mit Koch-Inseln zu übersetzen, schießt womöglich etwas übers Ziel hinaus, dem Charme der Karten tut es aber keinen Abbruch. Denn wer würde unter der Bezeichnung Kälberland Italien und dem Land der vielen Flüsse die Schweiz vermuten? Der “Atlas der Wahren Namen” ist für jeweils 6 Euro als Welt- und Europakarte erhältlich. Eine ausführliche Rezension finden Sie hier.

Mich haben diese Karten schon vor dem Kauf dazu angeregt, mal wieder einen Blick in den Atlas of Middle-Earth zu werfen, der die gesamte Geografie von Tolkiens Mittelerde und sämtliche Reiserouten aus dem Hobbit und dem Herrn der Ringe verzeichnet.

Atlas der Wahren Namen mit Bestellmöglichkeit

06.07. 2008

Glasierte Grausamkeiten

Objekt von Barnaby Barford

Der britische Künstler Barnaby Barford kauft Kitsch aus Porzellan bei eBay oder auf Flohmärkten und stellt aus ihnen ganz neue Objekte her. Eine Prinzessin bekommt einen Tierkopf, zwei Damen wird Gin und Zigaretten untergejubelt, oder ein süßes Mädchen grillt ein Schäfchen bei lebendigem Leibe. Boshaft sind Barfords Kreationen durch die Bank und sind zum Teil als satirische Seitenhiebe auf gesellschaftliche Auswüchse zu verstehen. Er selbst ist der Meinung, dass Satire ein wichtiges Ventil der Briten ist und sagt über seine Arbeit: “Ich mache das nicht, um zu urteilen oder über richtig und falsch zu argumentieren. Ich möchte lediglich kommentieren. Ein humorvoller Seitenhieb wirkt doch stärker als jede Drohung.”
Wer eines dieser wunderbaren Objekte sein eigen nennen möchte, muss zwischen 4000 und 7000 Euro berappen. Wer genau wie ich nur über ein durchschnittliches Portemonnaie verfügt, kann sich die Werke aber immerhin auf der Website des Künstlers ansehen. Vielleicht bekommen Sie dadurch sogar Anregungen, was Sie mit dem grauenhaften Geschenk von Tante Uschi anfangen können.

Website von Barnaby Barford

punchintheface

Zumindest bist du am Ende dieser Seite angelangt, deshalb noch schnell das Kleingedruckte:

Dieses Weblog wird von Site 5 in den USA gehostet und mit dem wunderbaren WordPress betrieben. Das Aussehen dieser Website basiert auf dem ebenso wunderbaren Theme Old Popular Yolk von Joshua Goodwin. Bearbeitet und mit Inhalten befüllt wird dieses Blog mit Hilfe des einzigartigen Puppy Linux.

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© 2007 - 2008 bei Frank Mazny. Sancte leibowitz, ora pro me!