Archive for Juni, 2008

28 Juni
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Wenn die Gondeln Trauer tragen

Screenshot Skywire 2

Wenn Ihre Gondel beim Onlinespiel Skywire 2 Trauer trägt, haben Sie einen der drei Passagiere verloren, die sicher zum Ziel gebracht werden wollen. Die Gondel wird mit den Pfeiltasten gesteuert und unterwegs müssen Sie immer wieder kleinen Hindernissen in Form von rotierenden Stangen, Nashörnern und vielem mehr ausweichen. Die Grafik des Spiels erinnert an alte NES-Zeiten, noch besser ist aber der Soundtrack, der alte C64-Freaks wie mich von den goldenen Zeiten eines Rob Hubbard (nicht mit L. Ron verwechseln) schwärmen lässt. Das Spiel erfordert etwas Geschick, ist aber nicht zu schwierig geraten. Durchgespielte Levels werden auf dem PC gespeichert, so dass man nicht immer wieder von Anfang an spielen muss. Insgesamt ein sehr nettes Spiel mit einigem Suchtcharakter.

Onlinespiel Skywire 2

27 Juni
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Gates geht von Bord

Bill Gates und Master Chief
Foto: Wikimedia Commons | CC-Lizenz

Heute hatte Bill Gates seinen letzten Arbeitstag bei Microsoft, womit sich einer der einflussreichsten Männer der Computer-Welt aus der Branche verabschiedet hat. Ob man ihn mag oder nicht, wohl kein anderer hat den Markt und damit das PC-Verhalten der Massen so geprägt wie er. Heutzutage setzen die meisten einen Computer mit Microsoft Windows gleich, Milliarden Büroangestellte arbeiten mit Microsoft Office und die große Mehrzahl der Benutzer surft mit dem Internet Explorer durchs Netz. Die XBox steht mittlerweile in zig Wohnzimmern und wer am PC spielen möchte, kommt immer noch nicht an Windows vorbei.
Ich habe meine ersten PC-Erfahrungen mit MS-Dos gemacht und bin erst ab Windows 98 auf eine grafische Oberfläche mit Fenstern umgestiegen. Wirklich begeistert war ich persönlich davon nicht, da es doch häufige und unerklärliche Abstürze gab. Allerdings lassen mich die Erinnerung an meinen alten 468er und das Kreischen des Modem bei der Einwahl ins Internet immer noch nostalgisch werden. Richtig gut wurde es erst mit Windows 2000, das seinerzeit auf meinem PC mit einer 700 MHz-CPU rasend schnell und vor allem absturzfrei lief. Windows XP habe ich auch noch eine Zeit lang benutzt, aber eigentlich nur noch als Zweitsystem für Dinge, die unter Linux nicht liefen. Irgendwann 2003 habe ich mir nach einem kompletten PC-Crash einen eMac von Apple gekauft und bin seitdem hauptsächlich bei Mac OS X und Linux geblieben.
Nichtsdestotrotz kann ich mein nicht ganz geringes Wissen von Computern (ich kann immer noch aus Müll einen brauchbaren PC mit Linux bauen) und Betriebssystemen Bill Gates verdanken, da mich Windows samt seiner Fehlermeldungen und Abstürze immer wieder angespornt hat eine Lösung für die Probleme zu finden. Mich würde ernsthaft interessieren, wie viele Stunden ich insgesamt an meinen Computern und den anderer Leute zur Fehlerbehebung irgendwelcher Windows-Abstürze verbracht habe. Letztendlich lag es auch ausschließlich an Windows, dass ich mich überhaupt für Alternativen wie Linux oder Mac OS interessiert habe. Dass ich diesen Eintrag unter OS X an einem (noch leicht defektem) MacBook schreibe, habe ich nur Bill Gates zu verdanken. In diesem Sinne wünsche ich Herrn Gates für seinen Ruhestand alles Gute und weiterhin viel Erfolg für seine Stiftung. Einer der Pioniere ist aus der PC-Welt geschieden.
Der große Wohltäter – Artikel über Bill Gates im Spiegel
Winhistory – Alle Betriebssysteme von Microsoft in der Übersicht

27 Juni
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Meuterei auf der Potemkin

Panzerkreuzer Potemkin

Am 27. Juli 1905 kam es auf dem russischen Linienschiff Fürst Potjomkin von Taurien zur Meuterei durch die Matrosen. Der Aufstand begann aber nicht von jetzt auf gleich, sondern hatte verschiedene Ursachen. So wurden die Matrosen der Kriegsmarine aus der Arbeiterklasse rekrutiert und äußerst schlecht bezahlt. Die Bedingungen an Bord waren auch nicht die besten und Repressalien durch die Offiziere verschlechterten die Lage der Soldaten noch zusätzlich. Am 25. Juni 1905 verließ das Schiff den Hafen von Sewastopol, um in der Bucht von Tendra Schießübungen durchzuführen. Kapitän Golikov, genannt “der Drache”, halbierte die Mittagspause der Mannschaft und strich den wöchentlichen Waschtag ersatzlos. Zwei Tage später bekamen die Soldaten madiges und faulendes Fleisch zum Mittagessen, was das Fass zum Überlaufen brachte.

Briefmarke PotemkinSie verweigerten das Mittagessen, woraufhin Kapitän Golikov drohte, die Auständischen an der Rahnock aufzuhängen. Trotzdem eskalierte die Situation und es kam zu einem Schusswechsel infolge dessen der Feuerwehrsmaat Vakulincuk starb. Daraufhin stürzten sich die Soldaten auf die Offiziere, warfen 7 von ihnen kurzerhand über Bord und sperrten die übrig gebliebenen unter Deck ein. Nach der Übernahme des Schiffes bildeten die Matrosen ein Komitee und und fuhren zuerst in den Hafen von Odessa. Über den Verlauf der nächsten Tage bis zur Kapitulation der Mannschaft gibt es verschiedene Versionen. Am 8. Juli fuhr die Potemkin in den Hafen der rumänischen Stadt Constanza ein, dort ging die Mannschaft von Bord und wurde interniert. Die meisten der Aufständischen kehrten erst 1917 mit dem Beginn der Oktoberrevolution wieder nach Russland zurück.

Berühmt wurde die Meuterei durch den Stummfilm Panzerkreuzer Potemkin von Sergej Eisenstein. Die Handlung lehnt sich zwar nur frei an das tatsächliche Geschehen an, gilt aber als einer der einflussreichsten Filme aller Zeiten. Ich hatte mal das Glück, ihn in einem Kino mit Klavierbegleitung zu sehen. Wenn Sie sich für Stummfilme erwärmen können, sollten Sie sich diesen Film unbedingt ansehen.

Ausführlicher Bericht über die Meuterei
Film Panzerkreuzer Potemkin kostenlos im Internet Archive

26 Juni
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Dirk Valentine and the Fortress of Steam

Screenshot Dirk Valentine

Europa 1897. Seit Jahren hält der finstere Lord Battenberg mit seiner dampfbetriebenen Armee die Menschheit in Atem. Doch Sie können dem als Dirk Valentine ein Ende bereiten. In klassischer Jump and Run-Manier und bewaffnet mit einer Kanone die Ketten verschießt, bahnen Sie sich einen Weg durch die Festung des Lords. Aber Obacht! Das Spiel könnte Sie so schnell nicht mehr loslassen…

Dirk Valentine and the Fortress of Steam

26 Juni
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Halbfinale im Krankenhaus

Schland
Foto: Gernot Poetsch
Es scheint so, als würde ich fast alle wichtigen Spiele dieser EM auf der Arbeit verbringen, denn gestern Abend hatte ich wieder Nachtdienst. Normalerweise beginnt der Nachtdienst erst um 21.20 Uhr, doch um das ganze Spiel zu sehen, bin ich schon eine Viertelstunde vor dem Anpfiff zur Arbeit gegangen. Die Kollegin vom Spätdienst hat mir dann eine Ruck-Zuck-Übergabe gegeben und mir freundlich wie sie ist, schon alle Medikamente für die Nachtausgabe um 22.00 Uhr vorbereitet. So ausgestattet, konnte die Ausgabe der Medikamente ausnahmsweise im Fernsehraum stattfinden und vor allem, ohne das Spiel zu unterbrechen. Der Österreicher war leider nicht so gut vorbereitet wie ich, weshalb wir bei den Unterbrechungen immer komplett in den Raucherraum der Patienten laufen mussten, wo das Halbfinale im Radio lief. Sobald es wieder ein bewegtes Bild gab, brüllte irgendjemand über den Flur und wir liefen zurück vor den Fernseher.
In der zweiten Halbzeit gab es noch sehr leckere polnische Bockwürstchen, die einer der Patienten (aus welchem Land kommt er wohl?) besorgt und in unserem Dienstzimmer zubereitet hat. Da in den letzten 15 Minuten niemand außer dem Herrn mit Gipsbein mehr sitzen konnte, standen wir also schweißgebadet und Würstchen im Brötchen bewaffnet vor dem Fernseher und fieberten gemeinsam der Entscheidung entgegen. Nach dem Ausgleich der Türkei in der 86. Minute wurde es plötzlich still im Raum und danach hatten die Trainer vor dem Bildschirm ihren Auftritt. Doch während man noch über die Chancen der Türken in der Verlängerung diskutierte, fiel zum Glück der entscheidende Treffer zum Sieg der deutschen Mannschaft. Jetzt war kein Halten mehr!
Drei der Patienten samt dem Rollifahrer mit Gips ließen es sich nicht nehmen, sich nach dem Spiel vor das Krankenhaus zu stellen, um den nun vorbeifahrenden Autos mit diversen Fahnen zu winken. Zurück auf der Station sagten sie, dass ein Arzt gekommen wäre und im Hinblick auf seine Patienten um etwas mehr Ruhe gebeten hätte. Angesichts der hupenden Massen, die bis spät in die Nacht am Krankenhaus vorbei fuhren, war diese Forderung natürlich Quatsch, trotzdem sind sie artig gewesen. Man hat in der letzten Nacht auch nichts von Todesfällen im Haus gehört. Zumindest von keinen, die durch hupende Autos und grölende Menschen verursacht worden wären.
Insofern war mein persönliches Halbfinale ein voller Erfolg, zumal die Patienten danach auch derartig erschöpft waren, dass sie fast alle durchgeschlafen haben. So schön kann Fußball sein!

23 Juni
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Die sieben Mythen von der bösen Atomkraft

Ein Atomkraftwerk

Michael Miersch von Maxeiner und Miersch (übrigens auch mit Blog), deren Kolumne in der Welt ich gerne lese, hat einen Artikel über sogenannte “Mythen von der bösen Atomkraft” geschrieben. Darin geht es unter anderem um den größten anzunehmenden Unfall, die Gefährlichkeit der Atomkraft und die radioaktive Strahlung. Natürlich ist der Begriff Mythos zu hoch gegriffen und der Artikel auch so polarisierend, wie man es von Herrn Miersch gewohnt ist. Ein Blick auf die Kommentare zeigt aber dass man bei diesem Thema eigentlich nicht mehr polarisieren muss, weil es sowieso nur zwei Meinungen zu geben scheint. Denkt man über eine weitere Nutzung der Atomenergie nach, gehört man zur Atomlobby oder lässt sich von ihr bezahlen, um aus Profitgier die Gesundheit von Menschen aufs Spiel zu setzen. Außerdem kann ein Artikel der sich Pro-Atomkraft äußert sowieso nur in der von der CDU gelenkten rechten Springerpresse erscheinen. Spricht man sich aus welchen Gründen auch immer gegen die Atomkraft aus, ist man ein unbelehrbarer und realitätsferner Ökofaschist, der aus ideologischen Gründen eine Energiekrise in Kauf nimmt. Dazwischen scheint nur sehr wenig Platz zu sein, um tatsächlich objektiv über dieses Thema nachzudenken.
Als Laie denke ich mir, dass es auf lange Sicht nicht klug ist, sich weiterhin ausschließlich von Öl und Erdgas aus anderen Ländern abhängig zu machen zumal die bisherigen Alternativen wie Windkraft und Solarenergie sich auch nicht als die Heilsbringer erwiesen haben, als die sie gerne von der Öko-Lobby (ja, die gibt es und denen geht es letztendlich auch nur um Geld) verkauft werden. Die gute alte Braunkohle ist einmal nicht umweltfreundlich und wegen der wesentlich günstigeren Kohle aus dem Ausland auch nicht mehr profitabel. Aus diesen Gründen spräche meiner Meinung nach einiges dafür, die Laufzeit der bestehenden Kernkraftwerke zu verlängern und langfristig in die Entwicklung moderner und effizienterer Atommeiler zu investieren.
Auf der anderen Seite gibt es natürlich Fragen an die Atomkraft, die für mich noch nicht endgültig abgeklärt sind. Zum Beispiel gibt es ja verschiedene Untersuchungen zur Häufigkeit von Leukämie in der Nähe von Kernkraftwerken die auch zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Auch bleibt die Frage nach der Rentabilität bzw. kommt genau so viel Energie aus einem Atomkraftwerk heraus, wie man vorher Geld hinein steckt? Momentan neige ich dazu die Atomkraft nicht als die beste und endgültige Form der Energiegewinnung zu sehen, trotzdem scheint es mir derzeit keine wirklichen Alternativen zu geben. Im Zweifelsfall würde ich mich auch eines besseren belehren lassen, doch genau hier fängt das Problem an. Die Diskussion zu diesem Thema ist in Deutschland einfach zu sehr emotionell und ideologisch behaftet, als dass es zu einem wirklichen Austausch von Argumenten kommen kann. Würde man das schaffen und zudem auch noch auf Erfahrungen aus dem Ausland zurückgreifen, wären wir immerhin schon einen Schritt weiter.
Die sieben Mythen von der bösen Atomkraft

22 Juni
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So schön waren die 70er

Postkarte aus Ägypten

Diese wunderbare Postkarte bekam ich die Tage von Onkel Toby geschickt. Sie scheint aus den 70er Jahren zu stammen, wenn ich mir Frisur und Kleid der Dame betrachte. Ich kann mich noch dunkel daran erinnern, dass meine Mutter seinerzeit eine ähnliche Frisur trug und kiloweise dieser Plastikketten besaß. Außerdem wird einem kleinem Kind augenscheinlich Alkohol dargeboten, was damals gang und gäbe war. Heute würden glücklicherweise sofort Frau Bätzing und Frau Von der Leyen einschreiten.

21 Juni
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MacBook lebt wieder

MacBook

Vor fast genau 8 Monaten gab mein MacBook mit einem leisen Klacken der Festplatte den Geist auf und heute läuft es endlich wieder. Es war dann doch mehr als nur eine weitere defekte Festplatte, denn das Mainboard hatte sich durch eine von mir verschütteten Tasse Kaffee mehr verschluckt, als ich gedacht hatte. Zum Glück konnte ich als Ersatz ein als defekt verkauftes Mainboard sehr günstig erwerben, das sich auch noch als äußerst funktionstüchtig erwies. Zuletzt habe ich eine preiswerte 160 GB-Festplatte gekauft, mit der ich das MacBook wieder zum Leben erwecken konnte.
Der letzte nicht behobene Defekt ist die kaputte Taste für Punkt und Doppelpunkt, die nur durch ein neues Top Case auszutauschen ist. Die dafür nötigen 121,80 Euro sind mir allerdings momentan zuviel Geld, deshalb möchte ich behelfsmäßig erstmal die Tastaturbelegung austauschen. Zum Beispiel brauche ich die Taste für ^ und ° nie. Auf diese Taste könnte man doch prima den Punkt legen, wenn ich nur wüsste wie man das macht. Ich habe zwar schon das Programm Ukulele entdeckt, doch bisher bin ich zu dämlich, um es zu benutzen. Nach ein paar Runden Google habe ich gelernt, dass man das auch ohne fremde Programme mit Hilfe der Datei “DefaultKeyBinding.dict” bewerkstelligen kann. Leider weiß ich nicht, was ich dafür eingeben muss, deshalb hoffe ich auf eine Antwort in diesem Forum. Wäre ja schade, wenn ich das MacBook erst wieder in 122 Euro richtig benutzen könnte.

19 Juni
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Portugal – Deutschland 2:3

Screenshot Portugal-Deutschland

Wer hätte im Vorfeld gedacht, dass die deutsche Mannschaft so gut bei diesem Spiel abschneiden würde? Ich. Heute auf der Arbeit war ich von allen, die mich nach meinem Tipp fragten der einzige, der auf einen Sieg gesetzt hat. Ausgegangen war ich zwar von einem 2:1 für Deutschland (genau wie Robert übrigens), weil die Portugiesen guten Fußball spielen und ich persönlich bei Tormann Lehmann meine Bedenken hatte.
Die erste Halbzeit konnte ich umgeben von bester Stimmung mit den Patienten auf meiner Station ansehen. Der Fernsehraum war aufs äußerste beflaggt, viele einschließlich mir selbst trugen ihre Fanshirts und unser Rollifahrer (wegen Knöchelbruch) hatte sogar sein Gipsbein in den deutschen Farben gewickelt. So gut eingestimmt konnten wir gemeinsam mitfiebern und massenweise kluge Trainersprüche von uns geben. Glücklicherweise deckt sich die Ablösung vom Nachtdienst ziemlich genau mit der Halbzeit, so dass ich unter Umgehung einiger Verkehrsregeln (auf den Straßen war aber sowieso niemand außer mir) die zweite Halbzeit daheim und mit einem kalten Bier genießen konnte.
Jetzt bleibt es den Gegner für das Halbfinale abzuwarten. Ich persönlich würde ein Spiel Türkei – Deutschland favorisieren, das würde in meiner Gegend nochmal eine besondere Würze ins Spiel bringen. Zum Abschluss dieses erfolgreichen Fußballabends wie es sich gehört: Seven Nation Army und auf ein ebenso spannendes Halbfinale.

19 Juni
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Ein Baby macht Musik

Früher Computer The Baby

Vor 60 Jahren ging an der Universität Manchester der weltweit erste Computer in Betrieb, der über einen Speicher für elektronische Daten, sprich Software verfügte. Die offizielle Bezeichnung der Maschine lautete “Small Scale Experimental Machine” aber alle nannten sie schlicht “The Baby”. Dem Baby wird aber zum 60. Geburtstag eine weitere Ehre zuteil, denn ein niederländischer Historiker hat herausgefunden, dass mit ihm zum ersten Mal elektronische Musik erzeugt wurde, die man sich heute noch anhören kann. Das Archiv der BBC besitzt Aufnahmen, auf dem Baby God save the King, ein englisches Kinderlied und Glenn Millers “In the mood” spielt.
In diesem Artikel der BBC News können Sie sich die älteste von einem Computer gemachte Musik anhören und einen Film aus dem Jahr 1948 ansehen, in dem über die Inbetriebnahme des Rechners berichtet wird. Weitere Informationen erhalten Sie auf der eigens zum Jubiläum eingerichteten Website der Universität Manchester.