Miss Landmine

Die 25jährige Maria Restino Manuel arbeitet als Verkäuferin, ihr Traum aber wäre es den Beruf der Krankenpflegerin zu erlernen. Zur Zeit hat sie einen festen Freund und blau ist ihre Lieblingsfarbe. Außerdem hat ihr 1997 eine aus rumänischer Herstellung stammende Landmine mit 120g TNT das rechte Bein zerfetzt. Damit ist sie bei der Wahl zur Miss Landmine allerdings keine Besonderheit, denn alle 10 Teilnehmerinnen sind durch eine dieser Waffen verstümmelt worden. Auf der Website dieser Misswahl können Sie noch bis zum zweiten April über die Favoritin abstimmen, die als Preis eine Beinprothese erhält.
Diese ungewöhnliche Aktion hat der norwegische Künstler Morten Traavik ins Leben gerufen, der damit ein “Kunstprojekt mit humanitärem Anspruch” vorstellen möchte. Durch diese Projekt hat sich Traavik viele Kritiker geschaffen, die die Wahl “geschmacklos und voyeuristisch” finden und der Meinung sind, dass die Opfer dadurch ausgebeutet werden. Insbesondere wird kritisiert, dass mit den Daten der Frauen auch die Preise der Kleider und des Schmucks erwähnt werden. Dabei ist gerade das interessant, denn dadurch erfährt man, dass die jeweilige Landmine bloß die Hälfte eines Kleides gekostet hat.
Das mag zynisch erscheinen, man könnte es aber auch als schlichten Realismus bezeichnen. Denn solange ein afrikanischer Machthaber oder Rebellenführer aus dem später ein schlimmerer Despot wird als sein Vorgänger, für eine Mine weniger bezahlt als eine Frau für ein hübsches Kleid wird dieses Übel wohl kein Ende nehmen. Dass diese ungewöhnliche Misswahl längerfristig zur Bewältigung dieses Problems beiträgt sei dahin gestellt. Trotzdem hat sie zumindest kurzfristig an die Landminen in Afrika erinnert.
Miss Landmine Angola 2008
Mögen Sie Filmplakate? Wenn ja, sind Sie auf der Homepage von Herrn Volkmann genau richtig. Der gute Mann hat über die Jahre gut 2000 deutsche Filmplakate gesammelt und online gestellt. Als langjähriger Freund der Riesenechse gefallen mir natürlich die Plakate zu den Godzilla-Filmen sehr gut, aber es gibt auch weitere Schätze aus allen Sparten des Film-Genres zu bewundern. Wunderbar sind fast alle Plakate aus der Trash-Ecke, die schon einen Vorgeschmack auf die Qualität des Film bieten. Beim ersten Stöbern haben mir “

Die Sagres (ex Albert Leo Schlageter, Guanabara) ist eine portugiesische Bark. Sie diente ursprünglich als Segelschulschiff unter dem Namen Albert Leo Schlageter der deutschen Kriegsmarine. Seit 1961 fährt sie mit dem Namen Sagres als Segelschulschiff unter portugiesischer Flagge. Diesen Namen trug bereits ihre Vorgängerin, eine im Ersten Weltkrieg von England beschlagnahmte Bark, die unter deutscher Flagge den Namen Rickmer Rickmers trägt. Das Schiff wird daher häufig, vor allem außerhalb Portugals, als Sagres II bezeichnet. (Quelle:
Die Nippon Maru ist eine Viermastbark aus Stahl, die heute als Museumsschiff in einem umgebauten Dock vor dem Yokohama Maritime Museum, Japan liegt. Sie wurde in der Kawasaki-Werft in Kobe unter der Baunummer 557 als Segelschulschiff für die Schule der Handelsmarine gebaut und lief am 27. Januar 1930 vom Stapel. Während des Zweiten Weltkriegs wurde sie bis auf die Masten abgetakelt und lief für das Postministerium als Frachtschiff unter Motorkraft innerhalb Japans Gewässern. Nach dem Krieg wurde sie zu 29 Repatriierungsfahrten für japanische Staatsbürger eingesetzt. Von 1952 bis 1984 fuhr sie dann erneut als Segelschulschiff, auch wieder auf Strecken in die USA, bevor sie von der Nippon Maru II abgelöst wurde. (Quelle: 



