Orden des Leibowitz



31.12. 2007

Jahresabschluss

Happy 1979Das Jahr neigt sich dem Ende zu und so bleibt mir nichts weiter übrig, als mich bei Ihnen, liebe Leserinnen und Leser für Ihr Interesse an diesem kleinen Weblog zu bedanken. Kommen Sie gut ins neue Jahr, egal ob Sie den heutigen Abend eher ruhig oder im Rahmen einer Festivität begehen. Achten Sie auf Raketen im Tiefflug und lassen Sie das letzte Getränk lieber unberührt, denn davon bekommt man bekanntlich am nächsten Tag schlimmste Kopfschmerzen. In diesem Sinne einen guten Rutsch, alles Gute für Ihr persönliches 2008 und bleiben Sie mir gewogen.

Ein Herz und eine Seele: Silvesterpunsch (5 Folgen)

31.12. 2007

Es heisst Silvester

Schaubild Silvester

Da ich auch in diesem Jahr wieder Einladungen und gute Wünsche zu “Sylvester” lesen musste, scheint mir dieser Hinweis nicht unangebracht zu sein. Der 31. Dezember ist weder nach einem erfolglosen Kater noch nach einem boxenden Schauspieler benannt, sondern nach Papst Silvester I., der vor mehr als 1600 Jahren starb. Er wurde 284 während der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian zum Priester geweiht, und mußte einige Jahre aus Rom fliehen. Am 31. Januar 314 wurde er zum Bischof von Rom, und damit zum Papst gewählt. Dieses Amt übte er 21 Jahre, bis zu seinem Tod am 31. Dezember 335 aus und wurde in der Priscilla-Katakombe beigesetzt. Während seiner Amtszeit lag ihm die Errichtung von Kirchen in Rom am Herzen; er förderte die Bauarbeiten an der Lateranbasilika und ließ die erste Peterskirche über dem Grab des Apostel Petrus bauen. Seit der Kalenderreform im Jahr 1582 verbindet man den Namen Silvester mit dem Jahresende, weil damals der letzte Tag des Jahres vom 24. auf den 31. Dezember verlegt wurde. Weitere Informationen zum Leben des Hl. Silvester gibt es hier, da auch und dort.

30.12. 2007

Mit Jesus an die Front

Die Brüdergemeine in Herrnhut gibt nicht nur in jedem Jahr die berühmten Losungen heraus, sondern missioniert auch seit 1732 in aller Welt. Vor drei Jahren hat die alteingesessene Freikirche Konkurrenz in ihrem eigenen Ort bekommen, seitdem die evangelikale Organisation Jugend mit einer Mission dort eine sogenannte Jüngerschaftsschule gegründet hat. JMEM hat mit den evangelischen Traditionen der Brüder nicht viel am Hut, was zum Unmut der Herrnhuter geführt hat. Ich war vor einigen Jahren mal ein paar Tage bei JMEM in Hurlach und habe dort ausschließlich nette Menschen kennen gelernt. Das ganze ist zwar ein in sich geschlossenes Umfeld, das meiner Meinung nach eine gewisse Weltfremdheit mit sich bringt, trotzdem hat es nichts sektiererisches. Dass Sprache und Methode von JMEM bei der Brüdergemeine Kopfschütteln hervorruft, kann ich nachvollziehen zumal ich die Art zu missionieren, die die Herrnhuter anwenden inzwischen als die bessere ansehe. Immerhin hat sie sie dazu gebracht, sich neu auf ihre Wurzeln zu besinnen.
Mit Jesus an die Front

30.12. 2007

Merry Christmas Jesus

Screenshot Happy Birthday Jesus
Den Heiligen Abend haben wir zwar für dieses Jahr wieder hinter uns gebracht, die Weihnachtszeit ist aber noch lange nicht vorbei. Deshalb ist dieses nachdenkliche Video bei YouTube auch immer noch passend.

29.12. 2007

Bazooka Lisa

Bazooka Lisa

Diese wunderbare Version einer Mona Lisa mit Schusswaffe habe ich die Tage bei meiner Suche nach Bildmaterial für das neue Layout entdeckt. Sie soll dem guten Haso, Freund der Berliner Graffitis gewidmet sein.

29.12. 2007

Geschmack oder Weltanschauung

Die Weltanschauung rechtfertigt jede Geschmacklosigkeit; deswegen kann der Geschmackvolle keine haben. Der Geschmack rechtfertigt jede Prinziplosigkeit; deswegen kann der Prinzipienmensch keinen gebrauchen. Ob man lieber Geschmack haben soll oder eine Weltanschauung, ist eine Geschmacksfrage; oder eine Weltanschauungsfrage.

Zum 100. Geburtstag von Sebastian Haffner veröffentlicht die WELT einen seiner eher unbekannten Texte aus dem Jahr 1938. Darin beschreibt er amüsant aber keineswegs unklug, warum sich Menschen mit Geschmack und diejenigen mit einer Weltanschauung prinzipiell spinnefeind sind. Zu welcher Kategorie Sie sich selbst zählen, müssen Sie allerdings alleine auswählen.

Kleines Credo von Sebastian Haffner

29.12. 2007

Hallo Beethoven

Screenshot Website Beethoven
“Konnte Beethoven Trompete spielen? Woher kamen eigentlich seine Ideen? Was war sein Lieblingsessen? Hatte Beethoven ein Haustier?” – Kinder haben viele Fragen an das Leben des berühmten Komponisten. Antworten finden sie jetzt bei “Hallo Beethoven“, der neuen Internetseite des Beethoven-Hauses Bonn. Die Seite ist sehr hübsch gestaltet und bietet nicht nur für Kinder viel Wissenswertes aus dem Leben und der Arbeit des tauben Meisters. Anschauen lohnt sich unbedingt!

Hallo Beethoven!

28.12. 2007

Redesign für 2008

Keine Angst, Sie sind nachwievor im richtigen Weblog gelandet, nur dass alles etwas anders als vorher aussieht. Das vorherige Layout war eh nur ein Notbehelf und das kommende neue Jahr sollte zumindest hier im Blog mit etwas neuem beginnen. Also habe ich die vergangenen Tage und die eintretende Wirkung von Citalopramhydrobromid genutzt, um endlich ein eigenes Design für den Orden des Leibowitz zu basteln. Noch gibt es kleinere Macken und manche Dinge wie Kommentare und Links müssen noch eingebaut werden, insgesamt sollte es aber laufen. Ich hoffe, Sie vermissen den alten Minimalismus nicht zu sehr, ich konnte es aber nicht mehr sehen, genauso wenig wie irgendwelche geleckten Web 2.0-Geschichten. Deshalb ist hier jetzt alles vollständig per Hand erstellt und sieht etwas wuselig aus. Immerhin passt das gut zum thematischen Durcheinander in diesem Weblog.

24.12. 2007

Frohe Weihnachten

Weihnachtsgruß

Ich hoffe, Sie hatten nicht so viel Rennerei und Geschenketrubel im Vorfeld und wünsche Ihnen allen ein angenehmes und gesegnetes Weihnachtsfest. Wenn Sie es nicht sowieso tun, besuchen Sie mal wieder eine Christmette und lassen Sie es sich mit Ihren Lieben gut gehen.

PS: Der lustigste Satz zu Weihnachten, den ich heute beim Einkaufen gehört habe lautete: “Du kriegst gleich Weihnachten vorm Kopp, dann haste auch Bescherung!”. Ja, so klingt es wenn genervter Nachwuchs auf die angeborene Herzlichkeit der Sauerländer prallt.

20.12. 2007

Mistresses of George W. Bush

Lovely Mistresses of George W. Bush

Falls Sie noch einen Kalender für das nächste Jahr suchen, sollten Sie einen Blick auf die “Lovely Mistresses of George W. Bush” werfen. Alle Darstellungen basieren auf einem Unternehmen oder einer Interessengruppe, die durch Bushs Präsidentschaft in irgendeiner Form profitiert haben, und werden liebevoll im Stil der Pin-up-Kalender der Fünfzigerjahre in Szene gesetzt. Eine weitere Besonderheit ist die Laufzeit des Kalenders, denn anstatt bis zum Dezember 2008 reicht er genau bis zum 20. Januar 2009, dem Ende vom Bushs Amtszeit. Zudem ist er dank des günstigen Dollars mit umgerechnet 11,- Euro nicht besonders teuer.

Kalender 2008: Lovely Mistresses of George W. Bush

20.12. 2007

George Lucas und der Petersdom

Schaubild

Dass sich George Lucas für die Star Wars-Reihe von zahlreichen Religionen, insbesondere dem Christentum inspirieren ließ, ist inzwischen allgemein bekannt. Offenbar hat er aber auch für den Ausbau der Skywalker-Ranch Anleihen beim Petersdom genommen. Links im Bild sehen Sie einen Ausschnitt der Kuppel in der hauseigenen Bibliothek, rechts die berühmte Darstellung des Heiligen Geistes in Sankt Peter. Ich finde, eine gewisse Ähnlichkeit in Farbe, Form und Symbolik ist nicht von der Hand zu weisen. Entdeckt habe ich die Kuppel in einem Artikel bei Slashfilm, der die exklusiven Weihnachtskarten von LucasFilm aus den letzten 30 Jahren auflistet. Darunter sind wunderbare Darstellungen der zwei Roboter C3PO und R2D2 und Yoda, die Sie unbedingt sehen sollten. [via Nerdcore]

19.12. 2007

Hirsche im Anzug

Hirsche auf einem Taschentuch

Heute habe ich schöne Taschentücher aus meinem Adventskalender gefischt. Das Rubbellos aus meinem anderen Kalender brachte leider wieder nicht die erwünschten EUR 20.000. aber bis zum 24. Dezember sind es ja noch ein paar Tage hin. Passend zum Thema habe ich ebenfalls heute einen Artikel zum Reichtum aus christlicher Sicht gelesen, der als Vorlage zur Diskussion der Synode der EKD entstand.

Reichtum muss als eine Gabe Gottes gesehen werden, die Menschen und Gruppen treuhänderisch anvertraut ist und sich darin bewähren soll, der ganzen Gemeinschaft zugute zu kommen, um die Lebens- und Teilhabemöglichkeiten aller Menschen zu erweitern und durch die Schaffung solidarischer Formen der Arbeit und der Lebenssicherung zu ihrer Freiheit beizutragen.

Reiche müssen dem Allgemeinwohl dienen

19.12. 2007

Reportage: Prinzip Hoffnung

Fernseher SPE SALVI FACTI SUMUS auf Hoffnung hin sind wir gerettet. Mit dieser Botschaft aus dem Römerbrief des Apostels Paulus beginnt Papst Benedikt XVI. seine Botschaft, die am 30. November diesen Jahres in Rom der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Das zentrale Thema dieses päpstlichen Rundschreibens an Bischöfe, Priester, Diakone und alle Menschen guten Willens ist die christliche Hoffnung. Der Brief ist an alle gerichtet. Denn ohne Hoffnung kann der Mensch nicht leben. Auf die Hoffnung stützen sich das Vertrauen und die Zuversicht auf Erlösung, auf das Heil. Nur in der Hoffnung kann der Mensch die Gegenwart bewältigen. Doch welcher Art ist diese Hoffnung?

Die Reportage Das Prinzip Hoffnung zeigt, was Papst Benedikt hoffen lässt, und was Hoffnung heute für uns bedeutet. Gemeinsam mit Geistlichen und Theologen sucht der Film nach Antworten auf die Frage, warum der Papst den christlichen Begriff der Hoffnung gerade heute für so wichtig erachtet, und wie Hoffnung unser Leben positiv verändern kann.

Heute Abend um 19.00 Uhr auf BR3

10.12. 2007

Prada-Weihnacht

Prada-Weihnacht

Den größten Teil der Zeitschrift hatte ich schon zum Anfeuern des Kamins benutzt, als ich auf die Fotostrecke mit der Weihnachtsgeschichte gestoßen bin. Deshalb kann ich leider nicht sagen, um welche Zeitschrift es sich handelt oder ob es nur eine Beilage aus einer Zeitung gewesen ist. Da unter allen Bildern genaue Angaben über die Hersteller der Kleidung und Accessoires zu finden sind, vermute ich einfach dass es eine Art Modemagazin ist. Jedenfalls ist das mal eine andere Sichtweise als die übliche Darstellung der Geschichte.
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punchintheface

Zumindest bist du am Ende dieser Seite angelangt, deshalb noch schnell das Kleingedruckte:

Dieses Weblog wird von Site 5 in den USA gehostet und mit dem wunderbaren WordPress betrieben. Das Aussehen dieser Website basiert auf dem ebenso wunderbaren Theme Old Popular Yolk von Joshua Goodwin. Bearbeitet und mit Inhalten befüllt wird dieses Blog mit Hilfe des einzigartigen Puppy Linux.

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© 2007 - 2007 bei Frank Mazny. Sancte leibowitz, ora pro me!