Die USB-Madonna

Foto: ABR.
“In einem kleinen Schrein aus Plexiglas kommt sie daher, würdevollen erhöht auf einem Sockel stehend, von einer transparenten Glocke schützend umhüllt. Wenn sie zur Arbeit schreitet, kann sie sich von beidem befreien. Mit dem Computer verbunden erwacht sie zum Leben, ihr rotes LED Herz fängt an zu schlagen – im Ruhezustand langsam, beim Verbinden oder Speichern von Daten schneller. In ihrem Heiligenschein trägt sie ihn eingraviert, ihren Auftrag – Oh Maria, keep my data safe!”
Ob das jetzt die ultimative Hardware für Katholiken oder doch nur Unfug ist, müssen Sie selbst entscheiden. Mit einer Speicherkapazität von 512 MB und einem Preis von 69,- EUR ist das Preis- / Leistungsverhältnis jedenfalls fragwürdig. Im Shop zur Madonna finden Sie weitere Fotos und Informationen zu dieser eigenwilligen USB-Maria. [via Zielpublikum]





Ah, da bist du mir zuvorgekommen, die Seite bei Zielpublikum war auch bei mir gebookmarkt …
Ich hab die USB-Madonna allerdings auch schon vor ein oder zwei Wochen in einem alten Fokus gefunden, dort lief das ganze eher unter Kunst und ob ein Käufer den USB-Stick tatsächlich im täglichen Gebrauch hat, finde ich doch eher fraglich.
Als Kunst ist die Idee ganz witzig. Aber man könnte sowas doch auch als echten Gebrauchsgegenstand mit 4GB und eingebautem Katechismus verkaufen. In Rom habe ich kleine Marienfiguren aus Plastik gesehen, die Innen hohl waren. Da habe ich auch schon überlegt, ob man nicht einen USB-Stick reinstecken könnte.