Wie die Artikel ins Weblog gelangen
Bloggen ist keine Geheimwissenschaft, auch wenn man das bei der Hülle und Fülle an existentiellen Tipps und Tricks die auf vielen Weblogs nachzulesen sind glauben könnte. Heute will ich Ihnen zeigen, wie ich meine Artikel in den Orden des Leibowitz bekomme.

Genauso wie ich versuche, meinen echten Schreibtisch ordentlich zu halten, lege ich Wert auf einen aufgeräumten Desktop um den Überblick zu bewahren. Dazu muss ich erwähnen, dass ich von meinem Wesen her eine echte Schlampe bin, deshalb erfordern beide Arbeitsplätze echte Disziplin von mir. Auf meinem Desktop habe ich nur die Icons für meine zwei Festplatten und einen Ordner.

In diesen Ordner mit dem unspektakulären Namen “Unsortiert” lege ich alle, aber auch wirklich alle Dateien vorläufig ab. Eine Zeitlang habe ich es mit verschiedenen Ordnern versucht, ich habe aber schnell gemerkt, dass ich damit nicht gut zurecht komme. Dank der guten Suchfunktion von OS X ist mir bisher auch noch nichts verloren gegangen.

Ebenso wichtig wie mein Ordner für Unsortiertes ist mein virtuelles Notizbuch von Google. Mit dem entsprechenden Plugin für den Browser kann ich darin alle unterwegs im Netz entdeckten Seiten, kleine Notizen und Ideen für zukünftige Artikel ablegen. Ich hatte das Notizbuch ursprünglich nach dem GTD-Prinzip organisiert, inzwischen habe ich aber nur ein Notizbuch, in dem alles abgelegt und dank der Suchfunktion immer wieder gefunden wird.

Wenn ich ein Foto für einen Artikel verwende, mache ich entweder selbst oder suche mir in den freien Datenbanken stock.xchng und Wikimedia Commons eines heraus. Zuweilen findet man auch gute und Fotos über die Bildsuchmaschine Yotophoto. Habe ich ein passendes Bild gefunden, schneide ich es in einer uralten Version von Photoshop Elements zurecht, damit es hochgeladen werden kann.

Es gibt Menschen, die auf den Einsatz eines Desktop-Editors wie Ecto oder MarsEdit schwören, ich benutze bloß den gemeinen Editor von WordPress um etwas zu schreiben. In der Regel habe ich immer einige Artikel als Entwürfe gespeichert, manche davon landen im Blog, viele lösche ich auch wieder. Das war es auch schon. Keine großartigen Geheimnisse oder spezielle Software. Der Rest besteht in Surfen, Lesen und nochmals Surfen, dem gewissen Maß an Selbstdarstellung, das jede/r Blogger/in haben sollte und literweise viel zu starken Kaffees.




danke für die einblicke – du führst mir vor augen, wie unorganisiert ich bin. :( bei mir herrscht fast immer chaos. einmal im monat mach ich ordnung, und dann entsteht neues chaos. :)