Beten im Weltraum

Ein Muslim muss sich mehrmals täglich zum Gebet gen Mekka verneigen und darf während des Fastenmonats Ramadan bis zum Sonnenuntergang keine Speisen zu sich nehmen. Was auf der Erde in der Regel relativ unproblematisch ist, wird für Malaysias ersten Astronauten Scheich Muszaphar Shukor zum Problem. Von der internationalen Raumstation ISS aus ist Mekka nicht so leicht zu finden, und sich die Position in jeder Sekunde ändert. Außerdem gibt es an Bord der Station nicht nur einen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, sondern gleich mehrere davon. Welcher ist also der Maßstab für das Ende des Fastens? Die Malaysische Weltraumbehörde hat zu diesem Thema 150 Wissenschaftler und Geistliche befragt, die auch zu einigen Ergebnissen gelangt sind, die sie in einem Dokument veröffentlicht haben.
Mehr dazu im Artikel des Wired-Magazine (englisch)









[...] wie der Phönix aus der Asche erstandene Fono verlinkt auf einen interessanten Artikel im Wired-Magazin, wo über das Problem eines islamischen Astronauten berichtet wird, der seine Religion im Weltall [...]
Also ich stell mir das ehrlich gesagt gar nicht so schwer vor. Es wird doch eine Bordzeit auf der ISS geben und beim Beten müsste sich die Richtung doch auch feststellen lassen, sie ändert sich halt nur subjektiv an Bord, weil man sich dort anders positionieren muss. Also Probleme haben die Leute. Aber ich warte mal auf die erste Weltraumkirche die nach Osten ausgerichtet wird. ;-)