Diese kleine Garnele ist ein echter Rambo. Sie ist leider von der Wasserpumpe angesaugt worden, und muss einige Zeit im Filter verbracht haben. Ich habe sie vorhin beim Reinigen des Beckens entdeckt, wieder ins Wasser gesetzt und nun scheint sie wieder putzmunter zu sein. Das Ansaugloch des Filters habe ich mit etwas Schwamm garnelensicher gemacht, so dass keine der Kleinen mehr in Gefahr kommt.
Diese Garnele ist Rambo
Kriegsende in Hohenlimburg
Als der 2. Weltkrieg heute vor 68 Jahren durch die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht beendet wurde, war der Krieg in meiner Stadt Hohenlimburg schon am Abend des 16. April 1945 zu Ende. Damals war Hohenlimburg eine regionale Hochburg der NSDAP. Es gab hier – umgerechnet auf die Bevölkerungszahl – mehr Träger des “Goldenen Parteiabzeichens” als in vielen Großstädten. Die Stadt war von großflächigen Bombenangriffen verschont geblieben, obwohl die heimische Rüstungsindustrie durchaus kriegswichtiges Material produzierte. Am 14.04.1945 sprengten Wehrmachtseinheiten die große Lennebrücke sowie eine kleinere Eisenbahnbrücke in Oege, trotzdem hatten amerikanische Truppen am 15. April bereits große Teile des Stadtgebiets erobert. Der derzeitige Bürgermeister Dr. Friedrich Pott, ein “alter Kämpfer” und SA-Führer begann Übergabeverhandlungen mit dem Regimentsführer der US-Armee, doch die Stadt wurde immer noch von SS-Soldaten beschossen. Diese hatten eine Geschützbatterie auf einem Bergplateau errichtet, und schossen von dort aus in die Innenstadt.
Daraufhin drohte der Kommandeur der amerikanischen Truppen mit der Bombardierung Hohenlimburgs, falls der Widerstand der Wehrmacht nicht beendet werden sollte. Das wäre bestimmt auch geschehen, wenn sich der Bürgermeister nicht mit seiner gesamten Familie umgebracht hätte. So ergriffen drei Geistliche die Initiative und nahmen erneut Verhandlungen mit den Amerikanern auf. Am 16. April rollten amerikanische Panzerverbände in die Stadt ein und gegen Abend war Hohenlimburg eingenommen und der 2. Weltkrieg für die Einwohner beendet.
Weitere Infos zu den letzten Wochen des Krieges in Westfalen gibt es im Artikel “Heimatfront” Westfalen – zwischen Bombenkrieg und “Endkampf”, dort habe ich auch die Beschreibung der Einnahme von Hohenlimburg gefunden. Im Heimatblatt vom April 2000 ist ein Artikel über das Schloss Hohenlimburg als Lazarett in den letzten Kriegstagen. Mehr über Hohenlimburg im 3. Reich findet sich im Artikel der Wikipedia.
Die bebilderte Linkrutsche
Heute morgen war ich beim Arzt, man hat mich im Urlaub krankgeschrieben und mir zusätzlich ein verstopftes Ohr diagnostiziert. Dann hat man mir Zeug in die Ohren geträufelt und sie nach 10 Minuten mit Wasser aus einer Spritze ausgespült. Unangenehmes Gefühl trifft die die Sache nicht ganz, denn die die ansonsten sehr liebreizende Arzthelferin hat mir das Wasser so ins Ohr geballert, dass meine Tromelfelle immer noch vibirieren. Den Rest des Tages habe ich mit dröhnenden Ohren und meiner Erkältung auf dem Sofa verbracht und Internet geguckt. Hier sind ein paar der interessantesten Dinge, die ich dabei entdeckt habe.

© Ralf Zeigermann
Heroes
Der von mir sehr geschätzte Herr Zeigermann hat Makro-Aufnahmen von Spielzeugmodellen mit Superhelden der Firma Corgi Toys geknipst. Ähnliche Fotos zeigt er bei Google+.
Interview mit der Jura-Studentin Betül Ulusoy, die eine der Mitbegründerinnen von MuslimaPride ist. Sie wehrt sich gegen eine Vereinnahmung und Bevormundung durch Feministinnen, insbesondere auch der Femen-Bewegung und weißt darauf hin, dass ein Kopftuch kein Beleg der Unterdrückung ist und auch nicht alle Frauen unterdrückt werden.

Die schlacht bei Helms Klamm aus Lego
An die Schlacht um Helms Klamm aus der Trilogie “Der Herr der Ringe” werden sich viele erinnern können. Nun haben Wahnsinnige diese Schlacht aus 150.000 Legosteinen und 1700 Figuren nachgebaut. Da wünscht man sich doch glatt eine komplette Verfilmung aus Legosteinen.

The History of Typography
Woher kommen eigentlich Schriftarten wie Times New Roman, Helvetica und Arial? In diesem kurzen und sehr schön animierten Video erklärt Ben Barrett-Forrest die Geschichte und Entwicklung der Typographie.

Zwei Monate auf einem Eisbrecher durch die Antarktis
Die Wissenschaftlerin Cassandra Brooks hat eine Kamera am Bug des Eisbrechers, mit dem sie zwei Monate durch die Antarktis geschippert ist angebracht und zeigt uns eine Zusammenfassung ihrer Fahrt durchs Eis. [via BoingBoing]

King Midas
Heute starb Ray Harryhausen im Alter von 93 Jahren. In diesem hohen Alter hat er sich seine Ruhe verdient, als Großmeister der Stop-Motion Animation wird er durch seine Filme immer lebendig sein. Im Internet Archiv habe ich diesen Kurzfilm von 1953, der die Geschichte des goldsüchtigen König Midas erzählt gefunden.
Was mit Boxen

Letzten Samstag habe ich mir den Boxkampf Pianeta gegen Klitschko angesehen. Wider Erwarten hat Pianeta ja tatsächlich bis zur 6. Runde durchgehalten, und der Kampf war sogar durchaus interessant. Was mich aber jedes Mal nervt sind die Werbeunterbrechungen zwischen den Runden. Anscheinend sehen das die Leute der WELT Kompakt ähnlich, denn sie haben wieder einen Tweet von mir auf ihre Titelseite gepackt. Ich freue mich übrigens immer, wenn mal ein Tweet von mir in einer Zeitung erscheint und fühle mich nicht in meinem Urheberrecht beschnitten.
Zoobesuch in Dortmund
Gestern habe ich mit Frau Leibowitz den Zoo in Dortmund besucht. Der hat laut Wikipedia 1.840 Tiere aus 265 verschiedenen Arten und hauptsächlich Tiere aus Südamerika. Außerdem ist der Zoo führend in der Zucht von Ameisenbären und Riesenottern und hat auch Preise für die Zucht anderer bedrohter Tierarten bekommen. Die Anlage des Zoos gleicht mehr einem Tierpark, denn die Gehege sind verstreut, so dass man nebenbei noch einen ordentlichen Spaziergang absolviert, will man alle Tiere sehen. Auf der Website des Zoos könnt ihr nachschauen welche Tiere es zu sehen gibt. Mir hat dieser kleine grüne Bursche aus dem Amazonas-Haus, die freundlichen Wasserschweine und der herumtobende Riesenotter am besten gefallen.



















