
In den 1930er Jahren brachte die französische Firma Hermès eine schlichte und robust gearbeitete Handtasche auf den Markt, die unter der Bezeichnung “kleine Tasche mit Trageriemen” verkauft wurde. Berühmt wurde die kleine Tasche jedoch erst 20 Jahre später, als Stil-Ikone Grace Kelly sie während ihrer Hochzeit trug. Zu Ehren der Fürstin benannte Hermès die Tasche in Kelly Bag um und seitdem ist sie ein unsterbliches Mode-Accessoire für die Damen, die sich diesen Luxus leisten können.
Für alle anderen bietet Hermès auf seiner Website eine Kelly Bag zum Ausdrucken an. Klicken Sie dazu auf der Startseite (Obacht! Flash!) den Link “travel the world of Hermès” an. In der folgenden Auswahl finden Sie den Link zur Kelly Bag aus Papier. Sie können entweder eines der fertigen Motive auswählen oder eine unbedruckte Vorlage zum Selbstgestalten auswählen. Schon haben Sie Ihre eigene Kelly Bag!
Kelly Bag aus Papier zum Ausdrucken
Ich muss Sie vor der Betrachtung der folgenden Bilder eindrücklich warnen, denn sie könnten Sie schockieren. Sie zeigen eine Seite der Elternschaft, die Ursula von der Leyen beharrlich bei Ihrer Familienförderung verschweigt. Aus gutem Grund wahrscheinlich, denn niemand soll wissen, wie sich die Brut entwickelt, wenn der letzte Euro vom Elterngeld schon lange verbraucht ist.

Die Fotos sind nicht gestellt, sondern zeigen den durchschnittlichen Zustand des Zimmers eines ebenso durchschnittlichen Teenagers, der sich nicht von den Räumlichkeiten des Großteils aller anderen Personen im Alter zwischen 17 und 20 Jahren unterscheiden dürfte. Es handelt sich dabei um Zustand I in dem das Zimmer noch zu zugänglich ist. Tritt Zustand II in Kraft, ist das Zimmer seit wenigstens drei Wochen nicht mehr gelüftet worden und ist für Menschen über 25 Jahren nicht mehr ohne gesundheitliche Schäden betretbar.

Sobald das Gesundheitsamt anruft, um Ihnen die Entdeckung einer neuen Krankheit innerhalb Ihrer Wohnung zu melden, ist der Raum in Zustand III übergetreten. Spätestens wenn Sie Autos von SETI vor Ihrem Haus sehen, haben sich im Zimmer Ihres Sprößlings neue Lebensformen unter dem Bett entwickelt. Seien Sie freundlich zu ihnen und nehmen Sie vorsichtig Kontakt auf. Beachten Sie auch, dass das, was aus Essensresten und Chipstüten erstanden ist, möglicherweise intelligenter als Sie sein könnte.
Potentielle Eltern sind hiermit gewarnt. Es gibt keine Ausrede mehr, warum Sie das Zimmer Ihres Nachwuchses nicht komplett verfliest und mit einem Abfluss in der Mitte versehen haben. Und glauben Sie bloß nicht, dass Frau Von der Leyen Ihnen beim Aufräumen hilft.

Da es in meinem Haus keinen Radioempfang über Antenne gibt bin ich seit meinem Umzug auf Internetradio angewiesen. Zudem bin ich seit etwas über einer Woche krank geschrieben, da kann man nicht den ganzen Vormittag Deutschlandfunk und WDR 5 hören ohne bekloppt zu werden. Deshalb habe ich mich auf die Suche nach interessanten Internetsendern begeben und bin tatsächlich in der vorinstallierten Radio-Liste meines Musikspielers fündig geworden. Virgin Radio Classic Rock spielt den ganzen Tag lang irgendwelches altes Rockzeug aus den letzten 40 Jahren. Das schlimmste was ich bisher hören musste waren Whitesnake und Guns’n'Roses, ansonsten habe ich schon viele gute Bands entdeckt, von denen ich bisher nie gehört hatte. Die Werbung hält sich in Grenzen und viel geredet wird auf dem Sender sowieso nicht. Also der praktische Kanal für Arbeiten aller Art. Für den Empfang über das Internet bietet der Sender einen Haufen Links für verschiedene Formate an.
Der nächste Karneval kommt bestimmt und mit einer selbst gebastelten Zylonenrüstung aus Pappe können Sie mal etwas anderes bieten, als immer nur den Cowboy oder die Hexe. Das Set besteht aus drei Teilen, die alle mit einer ausführlich illustrierten Anleitung versehen sind. Sie brauchen bloß etwas silberfarbenen Karton, Kleber und Geduld.
Die Bögen werden anscheinend noch erweitert, so dass bis zum nächsten Jahr vielleicht komplett ist. Ansonsten braucht man nur noch schwarze Sachen zum Anziehen und ein Paar schwarze Gummistiefel. Das sollte für einen waschechten Zylonen ausreichen. Schade, dass es solche Dinge erst jetzt gibt. Als Kind hätte ich für so eine Rüstung garantiert mein Taschengeld geopfert.
Zylonenrüstung aus Papier

Sie werden sich fragen, was an einem weißen Notebook so besonders sein soll. Ganz einfach: dieses Gerät ist ein original Apple IIgs aus dem Jahr 1986 der ursprünglich so ausgesehen hat. Benjamin Heckendorn hat aus diesem alten Computer ein Notebook gebaut, das aussieht als wäre es in den 1980er Jahren entstanden. Das komplette Projekt mit weiteren Bildern können Sie sich hier ansehen. Schauen Sie sich auch das kleine Video zum Notebook an, es wird Sie an einen aktuellen Werbespot von Apple erinnern.
Eine weitere hübsche Idee ist der iBook-Server von Chaosprojects, der aus einem defekten G3 iBook entstanden ist. Das Display funktionierte nicht mehr, der eigentliche Computer war aber noch intakt. Also wurde das iBook etwas beschnitten, ein neuer Knopf zum Ein - und Ausschalten eingebaut und das halbe Notebook in ein selbst gebasteltes Buchcover gesteckt. Da dieser Umbau mit jedem Notebook funktioniert, ist das eine gute Möglichkeit ein Gerät mit defektem Display noch weiter als Desktop-Computer zu nutzen.
Dieses Foto mit Johannes Paul dem II. und Bob Dylan ist prädestiniert für diese Aktionen in Zeitschriften, bei denen sich die Leser lustige Untertitel nach dem Muster: “Herr, ich habe die Kommunisten besiegt und Ali überlebt. Warum jetzt noch diese Prüfung?” ausdenken sollen. Bei welcher Gelegenheit es gemacht wurde weiß ich leider nicht, wahrscheinlich ist es ein Konzert im Vatikan. Das Bild selbst stammt aus einer 8 bis 10 Jahre alten Ausgabe des Max, möglicherweise aus einem Jahresrückblick. Es hing lange in der Küche meiner alten Wohnung und hat bei den meisten Besuchern für Erstaunen gesorgt. Heute habe ich es endlich mal eingescannt, so dass Sie es sich auch ausdrucken können. Falls Ihnen noch eine Bildunterschrift einfällt, können Sie sie natürlich gerne hinterlassen.
Download: Der Papst und Bob Dylan (3,6 MB)
Er spielt nicht Klavier, saugt und putzt nicht, aber als erste serienmäßige Dampfmaschine vermag er zu laufen. Die technische Umsetzung, die aus Dampfdruck richtige Schritte formt, setzt der Dampfmaschine ein spätes, humanoides Denkmal, und als solches fügt sich der archetypische Dampfmann in eine schon längerwährende Tradition der Roboter in Literatur und technischem Spielzeug. Mit dem 35 (!) cm messenden “Steambot ST-2″ hat der Roboter-Enthusiast Volker Strauss (unter dem Namen des gewesenen Blechspielzeugherstellers Strenco) ein wahrhaftes Trumm erstehen lassen, das von einer eigens konstruierten Antriebsmaschine – die kommt von Wilesco in Lüdenscheid – mobilisiert wird (erwarten Sie hinsichtlich der Laufgeschwindigkeit bitte keine Wunder). - Die Eingeweihten unter Ihnen werden gleich am gepflegten Spiel der Worte erkannt haben, dass diese Sätze nur aus einem ganz bestimmten Katalog stammen können, der heute in unserem Briefkasten lag.
Nicht nur dass ich gelernt habe, dass Trumm das Singular von Trümmer ist, wo bekommt man sonst einen dampfbetriebenen Roboter her, der auch noch laufen kann? Der Steambot ST-2 ist wahrlich ein Wunderwerk für alle Freundinnen und Freunde des Steampunks, der literarischen Unterart der Science-Fiction, in der die Dampfkraft weitaus mehr als in der Realität bewirkt hat. Der einzige Nachteil an dieser wunderbaren Maschine ist der Preis von 400 Euro, was bedeutet, dass ich sie leider mit auf die Liste der Dinge, die ich nie besitzen werde setzen muss.
Dampfroboter Steambot ST-2 bei Manufactum
Was in unseren Breitengraden als Mäusespeck bekannt ist, wird in den USA Marshmallow genannt, was übersetzt Sumpf-Malve (Echter Eibisch) bedeutet. Diese Malven-Art war früher ein wichtiger Bestandteil dieses Produkts, wird aber heute in der Regel durch die billigere Gelatine ausgetauscht. Peeps ist nichts weiter als ein Handelsname für eine bestimmte Sorte Mäusespeck, der in verschiedenen Tierformen hergestellt wird (Meine Güte, da haben Sie heute sogar noch etwas dazu gelernt). Eine Dame aus dem USA hat drei Jahre lang Peeps in verschiedenen Farben gesammelt, um eine Darstellung von Jesus aus Marshmallows zu arrangieren. Besagte Peeps werden wohl nicht in jedem Jahr mit der selben Farbe produziert, was den Aufwand etwas erschwert hat.
Heraus gekommen ist jedenfalls ein aus 494 Peeps hergestelltes Jesus-Bild. Besonders detailgetreu ist es natürlich nicht, aber eine Menge Arbeit dürfte trotzdem in diesem “Portrait” stecken. Fotos dieser ungewöhnlichen Darstellung des Herrn können Sie hier ansehen. [via MakeBlog]

Karl-Josef Kuschel, der Theologie der Kultur und des Interreligiösen Dialogs an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen lehrt hat einen lesenswerten Artikel über die Gemeinsamkeiten der drei monotheistischen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam geschrieben. Gerade in diesen Zeiten sind solche Gedanken bei vielen Vertretern dieser Religionen unbeliebt, doch beten alle zum gleichen Gott und berufen sich auf das alte Testament. Jede Religion natürlich mit der Bewertung, die ihrem Anliegen entspricht, trotzdem lassen sich viele Verbindungen, die auch von anderen Religionen, die nicht an nur einen Gott glauben abgrenzen nicht verleugnen. Kuschel ermuntert zu einem Trialog, der über gesellschaftspolitische Fragen hinausgeht und benennt als die entscheidenden Grundfragen an Menschen in allen drei Religionen “Welchen Ort hat der je Andere für mich? Welchen Raum hat das je andere Glaubenszeugnis neben mir?”.
Gemessen an der derzeitigen Realität zwischen diesen drei Religionen, wirkt diese Fragestellung vielleicht sehr idealistisch, doch scheint sie mir erstmal richtig zu sein. Denn auch wenn sich zur Zeit zumindest statistisch das Gefälle zwischen Islam und Christen zugunsten der Muslime verschoben hat, ist auf lange Sicht kein “Sieg” der einen oder anderen Religion abzusehen. Insofern wäre eine Zusammenarbeit zwischen den abrahamitischen Religionen wünschenswert und würde auf theologischer Ebene wahrscheinlich zu interessanten Ergebnissen führen.
Keine Religion ist eine Insel
Ich versuche seit geraumer Zeit erfolglos WLAN unter Ubuntu-Linux einzurichten. Die in meinem Notebook eingebaute Karte wird sowieso nicht erkannt und inzwischen habe ich es mit zwei verschiedenen WLAN-USB-Sticks probiert, die aber auch nicht recht funktionieren wollen. Beide werden zwar vom System erkannt und angezeigt, trotzdem lassen sie sich nicht aktivieren. Ich denke, ich werde jetzt beide Sticks wieder verkaufen, und mir von dem Erlös 10 Meter gewöhnliches Netzwerkkabel kaufen und in den Flur legen. Damit schaffe ich es in Wohnzimmer und Hinterhof und Internet in freier Wildbahn gibt es eben nicht. Damit Sie aber nicht nur von meinen kläglichen Versuchen, ein drahtloses Internet zu bekommen lesen müssen, habe ich noch zwei interessante Tipps für Sie.
Der erste ist das Buch “Ubuntu GNU/Linux - Grundlagen, Anwendung, Administration“, das der Verlag als kostenlose HTML-Version zur Verfügung stellt. Das Buch ist in erster Linie für Einsteiger in Ubuntu-Linux gedacht, und beschreibt leicht und verständlich alles, was man damit anstellen kann und wie man es einrichtet.
Außerdem gibt es vom gleichen Verlag ein ebenfalls kostenloses Video-Training zu Ubuntu, das Ihnen die Grundlagen des System von der Installation angefangen erklärt. Bisher sind 7 Videos online, wenn die Serie vollständig ist, soll sie 28 Kapitel beinhalten. Falls Sie sich also auch mal mit Linux beschäftigen wollen, haben Sie hiermit zwei praktische Anlaufstellen zum Einstieg. Mit dem Program Wubi (raten Sie mal ob es kostenlos ist) können Sie übrigens einfach und ohne unerwünschte Nebenwirkungen wie eine gelöschte Festplatte Ubuntu unter Windows installieren, und wie eines Ihrer Programme starten und deinstallieren.